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christine61

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1

Samstag, 5. Juli 2008, 13:06

Schock!!!

Hallo!
Jetzt ist mir alte, erfahrenen Schildieierbrüterin doch noch ganz heiß und kalt geworden.
Schau ich grad in den Brüter und sehe, dass ein Tierchen wieder geschlüpft ist. Aber das kleine sitzt nicht, wie üblich in der Brutdose auf der Erde oben auf, sondern es liegt komplett untergetaucht im Wasserglas, das für die Luftfeuchtigkeit sorgt. Eigentlich sollte so ein Winzling ja gar nicht rausklettern können, dafür sind, so dachte ich jedenfalls bis heute, die Dosen viel zu hoch.
Ich war mir sicher, das Kleine sei ertrunken und hab es sofort rausgefischt und es zeigte auch tatsächlich keine Reaktionen.
Trotzdem, ich weiß gar nicht warum ich das gemacht habe, muss wohl ein Instinkt gewesen sein, weil gedacht habe ich in diesen Schrecksekunden gar nichts, habe ich dieses winzige Schildkrötlein in meinen Fingern zusammengedrückt und es kam auch gleich Wasser aus dem Maul. Daraufhin hab ich gleich noch einmal gedrückt............. und jetzt sitzt das kleine im Frühbeet bei den Anderen und grabt sich gerade ein :lol:
Mein Herz rast noch immer.
Das jetzt über dem Wasserbehälter ein Stück Gelsengitter liegt brauch ich, glaube ich nicht noch extra schreiben.
lg
christine :winken:

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  • »Hildchen« ist weiblich

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2

Samstag, 5. Juli 2008, 14:42

Ohje Christine, ich glaube Dir, daß Du Blut und Wasser geschwitzt hast.
Letztes Jahr hatte ich einen ähnlichen Schreck, ein Schlüpfling - raus aus dem Ei und sofort eine Etage tiefer.
Er lief allerdings NUR auf dem Gitter herum.
Man soll es nicht glauben was die Kleinen schon alles können.

Mein kleiner Minipatient, der der zu früh aus dem Ei kam, will einfach nichts fressen.
Er hat Hunger, schnappt auch nach dem Futter, aber irgendwie habe ich das Gefühl er nimmt nichts auf.

Ich muß einfach abwarten und hoffen.
Er hat auch schon abgenommen.

Bin ich froh wenn sie alle über den Berg sind.
lg
Renate
Signatur von »Hildchen« Wer Tiere quält, ist unbeseelt
und Gottes guter Geist ihm fehlt.
Mag noch so vornehm drein er schaun,
man sollte niemals ihm vertrauen.

Johann Wolfgang von Goethe

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  • »Asterias« ist männlich

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3

Montag, 7. Juli 2008, 07:59

Hallo Christine,
wie hoch war denn die Dose - gerechnet von der Erde bis zum Rand - , aus der er herausgeklettert ist?
Und wie hoch ist das Glas mit dem Wasser, in das er hineingeklettert ist? Steht das Wasserglas in der Brutdose?
Gegebenenfalls muß ich meine Technik ebenfalls überdenken.
Vielen Dank
Dieter
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christine61

unregistriert

4

Montag, 7. Juli 2008, 08:24

Hallo Dieter!
Die Dose ist gut 7cm hoch, aber ungefähr 4 cm mit Erde gefüllt, in denen die Eier eingegraben sind. Das Tierchen ist also über 3 cm geklettert. Das können die natürlich leicht, aber ich hatte einen Deckel aus durchsichtigem Kunststoff drauf gelegt und den hat die Kleine doch glatt angehoben und ist so auf die daneben stehende Dose geklettert, die noch mit einem Keramikdeckel verschlossen ist. So ist der kleine "Fratz" von Dose zu Dose gewandert bis zu dem gut 5 cm hohen Wasserglas, das voll gefüllt war. Das Schildkrötenbaby habe ich komplett leblos im Wasserglas gefunden. Ich weiß nicht wie lange die schon auf Taustation war, aber da sie vorher geklettert sein muss, nehme ich an, dass sich ihre Lungen schon entfaltet haben und sie noch nicht so lange im Glas gelegen sein kann.
Ich glaube, ich konnte sie in letzter Sekunde retten. An Land hat sie noch einige male das Maul weit aufgerissen, dann beschloss sie, sich in die Erde zu vergraben.
lg
christine

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  • »Asterias« ist männlich

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5

Montag, 7. Juli 2008, 13:42

Hallo Christine,
danke für die Info.
Meine sind Gott sei Dank nicht so kletterfreudig, und da sie kleiner sind als Deine (ich habe Thh), haben sie meine Behältnisse nach dem Schlupf bisher noch nicht überstiegen.
Trotzdem ist Dein Hinweis wichtig, da die Gefahr groß ist, in Wassergefäße oder - je nach Brüterart - sogar auf die Heizung zu fallen. Ich nutze neben der Jäger-Kunstglucke u.a. einen seblstgebauten Brüter, der mit einer Heizmatte betrieben wird - da ist die Gefahr schon eher gegeben.
Man kann also nicht genug Vorsorge betreiben und sollte die Tiere im Brüter gut sichern.
Vielen Dank für Deinen Hinweis.
Viele Grüße aus dem Saarland,
Dieter
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Sonntag, 13. Juli 2008, 22:33

Hallo Christine,
habe Deinen Bericht gelesen und gedacht, sowas kann mir ja nicht paßieren, aber... Hatte am Dienstag Morgen ein kl. Löchlein im Ei, am Abend nichts Neues. Am nächsten Morgen die Seitenwand geöffnet, aber immer noch im Ei, also ab zur Arbeit. Am Nachmittag ein Blick (mit der Taschenlampe) in die Brutmaschine - 2 Eihälften- aber kein Schlüpfling. Also Licht an und auf die Suche. Ist doch dieser kl. Hüpfer auch aus der Schale gekrabbelt und in der Brutmaschine rumspaziert. Hat natürlich 3 Schalen mit pot. Geschwistern verrückt und sich hinter der Wasserschale versteckt. Ins Wasser konnte er nicht, da die Schale nach oben breiter wird, aber für die Zukunft, dazugelernt.

LG, Ronja

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7

Dienstag, 15. Juli 2008, 23:41

Diese Minimonster sind für Überraschungen immer gut. Ich werde meinen Brutbehälter auch nochmal vorsichtshalber absichern.

LG
Anna

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8

Donnerstag, 17. Juli 2008, 12:28

Hallo,
Bei mir hat es dieses Jahr auch ein Mini-Schlüpfling geschafft, aus dem Tuppergefäß zu klettern und im Brüter spazieren zu gehen. Dabei hat er 3 Eier anderer Gelege umgekugelt. Sie waren um 180° gedreht. Ich habe sie vorsichtig wieder zurückgedreht. Und siehe da, aus dem ersten kroch heute ein unversehrter Schlüpfling. Vertragen Schildkröteneier doch mehr als man ihnen zutraut?

Gunda

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9

Montag, 21. Juli 2008, 23:18

Hallo Gunda,

ich denke mal, ab einer gewissen Brutzeit ist eine Verschiebung des Eis nicht mehr ganz so tragisch. Dann ist der Schlüpfling schon so groß, das er nicht mehr vom Dotter erdrückt wird.

LG
Anna

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  • »schildimutti« ist weiblich

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10

Dienstag, 22. Juli 2008, 08:54

Hallo zusammen
leider habe ich andere Erfahrungen gemacht,durch das Schlüpfen sind drei Eier bewegt worden die alle dann nicht mehr geschlüpft sin.Habe die Eier dann noch im Inkubator belassen,nach 80 Tagen habe ich nachgesehen und die Eier hatten schwarze Flecke,habe sie geöffnet und alle drei weit entwickelte Schildis waren abgestorben.
Ich werde nächstes mal lieber pro Ei eine Schale zum bebrüten in den Inkubator stellen
Grüße aus dem herbstlichen Westfahlen Corina
Signatur von »schildimutti« Auch wenn ich wüsste das morgen die Welt untergeht
würde ich heute noch einen Baum pflanzen.

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11

Dienstag, 22. Juli 2008, 10:19

Hallo Corina,
Eigentlich sollten es die Eier vertragen können, wenn sie kurz vor dem Schlupf bewegt werden. In der Natur dürfte es auch nicht gerade ruhig in der Eigrube zugehen, wenn die ersten Krötchen sich auf den Weg ans Tageslicht machen. Vielleicht liegt die Ursache für das Absterben deiner Eier doch woanders?
Grüße,
Gunda

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christine61

unregistriert

12

Dienstag, 22. Juli 2008, 20:34

Zitat

In der Natur dürfte es auch nicht gerade ruhig in der Eigrube zugehen,
...aber da sind die Eier komplett von Erde umbeben und werden daher nicht verdreht.
Das ich der Meinung bin, dass die Eier komplett in die Erde eingegraben gebrütet werden sollen, glaube ich, wisst ihr ja schon ;)
lg
christine

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