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1

Donnerstag, 9. April 2009, 21:18

Bericht von verstorbener Emma ist da.

Hallo zusammen.
Ich war heute beim Tierarzt, um Paula untersuchen zu lassen, da Emma am 30.03.09 leider gestorben ist. Das Ergebnis von Emmas "Untersuchung" hat ergeben, dass sie hochgradigen Hexamiten parva Befall hatte. Paula geht es zum Glück bestens. Sie war auch wirklich sehr entgegenkommend die Kleine :kiss . Heute morgen fand ich den ersten Kot nach der Winterruhe, den ich gleich eingesammelt und mit zum TA genommen habe. Nun muß ich wieder auf ein Ergebnis warten :( . Die Ärztin meinte, daß ich Paula, wenn das Ergebnis "nur" einen geringen Befall anzeigen würde, nicht unbedingt mit Medikamenten behandeln lassen müsse. Vorrausgesezt, es geht ihr soweit gut (frißt gut, nimmt nicht schlagartig viel ab...). Die TA meinte halt, daß jedes Medikament auch seine Nebenwirkungen hat, die man nicht unterschätzen soll. Was sagt ihr dazu?
Ach ja....Emma war ein Männchen :huh: .
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2

Donnerstag, 9. April 2009, 21:41

Hallo Solveig,
danke, dass du Emmas Bericht hier zum Lesen für uns alle gebracht hast.
jetzt weißt du, woran du bist, die Ungewissheit, vielleicht etwas falsch gemacht zu haben, ist weg.

Zitat

Die Ärztin meinte, daß ich Paula, wenn das Ergebnis "nur" einen geringen Befall anzeigen würde, nicht unbedingt mit Medikamenten behandeln lassen müsse.

Also dazu kann ich dir nur mein "aus dem Bauch heraus Gefühl" wiedergeben: Ich würde bei geringgradigem Befall trotzdem behandeln lassen, dann im Spätsommer nochmals explizit nach Hexamiten untersuchen lassen. Ich denke, nach so einem Erlebnis einer verstorbenen SK in der Starre, ist man bei der nächsten bevorstehenden Starre bestimmt sehr unsicher, deshalb würde ich zu meiner eigenen Beruhigung auf Nummer sicher gehen.
Alles Gute für Paula (oder Paul :haha )
LG Ulrike

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3

Donnerstag, 9. April 2009, 21:47

Hallo Solveig,
vielen Dank für den Bericht.
Hexamiten kommen nicht nur im Darm vor. Sie bevölkern auch die Blase und wandern von da aus in die Nieren. -- aber ich würde auch mit nem Medikament dem Übel zu Leibe rücken, bevor die sich schlagartig vermehren.
Deswegen haben auch viele SK Probleme mit den Nieren, weil alle meinen das ne Kotprobe reicht und manche TÄ nix davon wissen.
Dann wollen wir mal der Lütten alles Gute für die neue Saison wünschen.
lg
Inge

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4

Donnerstag, 9. April 2009, 22:17

Hallo.
Die TA hat mich auch nach dem Urin von Paula (oder Paul :nana ) gefragt, weil dort auch eine Veränderung sichtbar wäre. Aber da sie (oder er) bis jetzt nur in die Badeschale gepiselt hat, ist ausser dem Urat nichts zu erkennen. Auf dem Boden im Frühbeet ist es für mich auch extrem schwer überhaupt irgendwelche "Hinterlassenschaften" zu finden. Mir machen die Nebenwirkungen schon rel. viel Angst (bin doch eh schon son Schisser - sorry). Aber der Gedanke, auch Paula noch zu verlieren ;( . Falls ich wirklich einen pos. Befund bekommen sollte, wird die Beahndlung allerdings noch bis Mai warten MÜSSEN. Zu meiner Schande muß ich sagen, daß ich nichtmal die bisherigen Untersuchungen bezahlen konnte (über 200€) :( . Aber die Ta war sofort einverstanden, daß ich einen Teil später bezahle. Was wird sie sagen, wenn ich Paulas weitere Behandlung auch nicht zahlen kann?! Dafür kann ich meiner Kleinen aber ein wunderbares Alltop-Frühbeet und tolles Freigehege bieten :S: .
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5

Freitag, 10. April 2009, 10:47

Mit einem gewissen Maß an Würmern kann jede gesunde Schildkröte leben. Hexamiten sind jedoch keine Würmer sondern sogenannte Flagellaten (Einzeller), die im Körper wamdern und speziell in den Nieren verheeende Schäden anrichten. Ich würde das Tier unbedingt (z.B. mit Metronidazol) behandeln lassen !

Gruß
Michael
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6

Freitag, 10. April 2009, 12:49

Hallo Solveig,
neee, die Untersuchung und die Behandlung kann nicht bis Mai warten, sonst hast du zwar ein schönes Gehege mit super teurem FB, aber eventuell keine SK mehr. Urin kriegt man prima beim baden. Das Tier nur kurz in warmen Wasser parken und dann in eine andere Plastikbox. Mit ner Spritze oder Pipette kannste dann den Urin aufnehmen. Meist klappt das wunderbar. Muss aber frisch zum Doc, oder bade da, bei meinem Doc ist das alles no Problem.
Ich weiß das es echt ne Menge Geld kostet beim TA, aber ehrlich, es duldet keinen Aufschub. Mach du lieber 2 Wochen Klimmzüge am Brotschrank und laß alles andere beim Doc machen. Ansonsten schick mir deine Adresse, ich schicke dir dann nen Freßpaket :)
lg
Inge

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Freitag, 10. April 2009, 13:27

Hallo Solveig,

wie hier schon geschrieben wurde, ist leichter Hexamitenbefall nicht mit leichtem Wurmbefall zu vergleichen. Schau mal, was die Viecher bei Emma angerichtet haben: Nephritis und hämorrhagische Darmentzündung :( . Das war zwar ein massiver Befall, aber auch schon weniger Hexamiten können gerade die Nieren durch Entzündungen so schädigen, dass ein bleibender Nierenschaden entsteht.
Du hast zwar Angst wegen der Nebenwirkungen, aber soooo gravierend sind die auch nicht. Ist allerdings die Niere geschädigt, ist es bei jeder Antibiotikagabe für den Körper schwieriger, das ganze abzubauen.

LG Ulrike

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8

Freitag, 10. April 2009, 16:07

Hallo Solveig,

ich habe gerade gesehen, dass du diese Tierärztin auch noch weiterempfiehlst !?

Sorry, aber wenn eine Tierärztin einen Hexamitenbefall verharmlost, dann ist das unverantwortlich.
Sie mag ja nett sein, aber wenn sie das so gesagt hat, dann sollte man sich einen neuen TA suchen und sie nicht noch weiterempfehlen.

Gruß
Michael
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9

Freitag, 10. April 2009, 19:03

Hallo zusammen.
Mir stellen sich da grad mehrere Fragen. Warum hat meine TA Paula nicht gebadet, um an frischen Urin zu kommen, wenn sie mir schon erzählt, daß die Viecher auch in der Blase sitzen können? Warum sagt sie, daß ich mir überlegen kann, ob ich Paula bei "nur" geringem Hexamitenbefall behandeln lassen will? ?( .
Was mache ich, wenn der Befund der Kotprobe neg. ist? Es können ja trotzdem Hexamiten vorhanden sein. Ich werd zu einem anderen Ta gehen.
Hoffentlich übernimmt der alle Befunde so und möcht nicht nochmal alles neu machen. Ihr könnt es euch vielleicht nicht vorstellen, aber mein Konto ist LEER und ich hab noch offenen Rechnungen. Ich will nicht jammern, aber ich verzweifle hier grad ;( . Was kostet denn in etwa so eine Hexamiten Behandlung? Hat da jemand Erfahrung mit?

@Inge: auf das Freßpaket bin ich evtl. echt angewiesen :huh: .
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Freitag, 10. April 2009, 21:33

Was kostet denn in etwa so eine Hexamiten Behandlung? Hat da jemand Erfahrung mit?


Hallo,

meine hatten zwar keine Hexamiten, aber Balantidien - das sind auch Einzeller. Für die Untersuchung der Kotprobe und die Eingabe der ersten Medikamentenration habe ich insgesamt 50 € für 3 Schildi´s bezahlt. Bei Balantidien sind lt. meinem TA min. 2 Eingaben erforderlich.

...bei meinen kam allerdings noch hinzu, dass eine nach der Eingabe des Medikaments nichts mehr gefressen hat. Sie musste deshalb anschließend "stationär" mit Antibiotika und Infusion behandelt werden. Für den 10-tägigen Aufenthalt, die Beobachtung, die Eingabe der 2. Ration Medikamente und die Behandlung der "nicht fressenden" habe ich weitere 70 € bezahlt.

Meines Erachtens hat der TA bei meinen Tieren sehr günstig gearbeitet, denn er hat sich beim 1. Besuch wirklich lange Zeit genommen. Ich hätte vor allem bei der stationären Behandlung mit gut dem doppelten gerechnet.

...trotzdem ist es natürlich ein Haufen Geld, wenn man grad knapp bei Kasse ist - ganz klar!! Vielleicht kannst du ja mit deinem neuen TA vereinbaren, dass du in Raten oder nächstes Monat bezahlst?!

Wünsch dir viel Glück!!

LG Sabine

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11

Freitag, 10. April 2009, 22:30

Hallo Solveig
Ich habe für eine einwöchige stationäre Behandlung von einer Sepsis incl. Infusionen etc. und per Kotprobe entdeckter Flagellatten für 2 Schildis knapp 200€ bezahlt.
So eine Behandlung kann leider nicht warten. Versuch mit dem TA einen Zahlungsaufschub und Ratenzahlung zu vereinbaren.
Wenn man Tiere hat, egal welche, sollte man sich ohnehin eine gewisse Summe zusammensparen für eventuelle Notfälle. Ich weiß, dass das nicht einfach ist und das soll jetzt auch kein Vorwurf oder so sein, aber fürs nächste mal dann.
Wünsch dir viel Glück mit deiner Schildi

Grüße
Bine

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12

Freitag, 10. April 2009, 23:24

Baden um hexamiten festzustellen ? wenn es gerade keine Kotprobe gibt, dann kenne ich es , dass die Kloake ausgespült wird. Und das bißchen Flüssigkeit wird dann untersucht. Aber ganzes Badewasser ?

Ich kenne eine Hexamitenbehandlung durch zweimaliges Spritzen (14 Tage Abstand) oder 1 x Spritzen + 2 Wochen täglich Baden in aufgeöster Tablette. Beide Behandlungsarten haben je ca. 50 € gekostet. Ist allerdings schon einige Jahre her. Zum Glück hatten meine Kröten lange keine mehr. Damals waren meine Spengleris betroffen...

Die meisten Tierärzte lassen aber auch über Ratenzahlung mit sich reden. Ich wünsche dir und deinem Tierchen viel Glück !

LG Michael
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13

Samstag, 11. April 2009, 00:02

Hallo Solveig,

vielleicht findest du nette Verwandte oder Freunde, die dir das Geld vorstrecken können.
Tierärzte sind eigentlich sehr kullant, was das Bezahlen angeht, aber ob es gerade ein Tierarzt macht, den man das erste Mal aufsucht :S: . Die haben in dieser Hinsicht sicher auch schon einiges erlebt.
Wenn die Hexamiten erst mal Schaden angerichtet haben, also wenn du zu lange wartest, kann die Sache noch teurer werden. Nierenschäden bedürfen oft einer langwierigen Therapie, auch ist die Gefahr von Komplikationen (Fressunlust, Sondenernährung, stationärer Aufenthalt ect.)bei der Antibiotika-Therapie größer, wenn die Organe schon vorbelastet sind.

Wünsche dir viel Glück und eventuell einen Osterhasen, der statt Eier einfach paar Euros in dein Nest legt :P

LG Ulrike

PS: habe momentan auch einen Batzen an Tierarztrechnungen, und das noch nicht mal für meine eigenen Tiere. Antibiotika, Augensalbe... heute habe ich im Kot Würmer entdeckt, also nach den Ostern ist entwurmen angesagt. Wenigstens die Kotprobe kann ich mir sparen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »maripa« (11. April 2009, 00:03)
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14

Samstag, 11. April 2009, 09:07

Moin zusammen.

Soweit die TÄ gesagt hat, würde Paula über 7 Tage ein Medikament über eine Magensonde bekommen. Nun weiß ich nicht, ob sie dann auch so lange dableiben muß, oder ich jeden Tag hinfahren soll?! Was wäre denn weniger stressig für das Tier? Tägliches hin & und hergefahre, aber fast die ganze Zeit in gewöhnter Umgebebung, oder eine Woche lang eine fremde Umgebung?
Eine der Nebenwirkungen war auch, daß das Tier nicht mehr frißt & apathisch wird :(. Bei meinem Glück tritt das bei Paula ein und ich falle vor lauter Sorge ins Koma ;( .
Ich habe soviel ich konnte, schon bezahlt. Den Rest soll ich zahlen, wenn ich kann - nächsten Monat. Ich hoffe einfach mal, daß sie TÄ geworden ist, um Tieren zu helfen!! Dann wird sie Paula auch behandeln, wenn ich es nicht sofort bezahlen kann & noch eine offene Rechnung bei ihr habe. Werde fragen, ob ich in Raten zahlen kann.

@Ulrike: der Osterhase war bei mir schon da und sein "Mitegbrachtes" hat schon den Besitzer gewechselt :( .

Mal angenommen, der Kot von Paula zeigt keine Hexamiten auf. Dann muß der Urin doch aber auch noch untersucht werden, um sicher zu gehen, daß Paula gesund ist, richtig? Können diese Hexamiten sich noch woanders verstecken? Kann es vielleicht sogar sein, daß Paula sich gar nicht angesteckt hat? Sie hat zwar alles mit Emma geteilt, aber wäre es auch möglich, daß Paula völlig gesund ist? Sie macht einen super Eindruck. Sie frißt gut, geht baden, läuft munter herum....keinerlei Anzeichen, daß irgendwas nicht stimmt. Augen sehen gut aus.

Sobald ich finanziell wieder auf nem grünen Zweig bin, werde ich jeden monat etwas Geld zur Seite legen. Kann doch nicht sein, daß mich zwei so mini-Tierchen fast in den Ruin treiben ( und mit "Ruin" übertreibe ich nicht wirklich). Die Situation, Paula helfen zu wollen, aber kein Geld dafür zu haben ist fast unerträglich.

Vielen Dank für eure Unterstützung
:kiss
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Samstag, 11. April 2009, 12:33

Wurde der Kot von Paula denn nun schon untersucht ? Wenn die Untersuchung keinen Hexamitenbefall ergibt, würde ich in 2-3 Wochen eine neue Probe testen lassen. Eine Extrauntersuchung des Urins halte ich für überflüssig. Wenn der TA das im Rahmen der normalen Untersuchung mitmacht (Spülung) dann ist gut, sonst.... na ja.

Die Ansteckungsgefahr in einem gemeinsamen Terarium ist riesig. Im Freigehege ist die Gefahr schon erheblich geringer. Es kann also durchaus sein, das Paula völlig gesund ist.
Wenn die Kotprobe einen geringen Wurmbefall ergeben solte, muss man tatsächlich nicht behandeln, denn mit einem gewissen Maß an Würmern kommt jede gesunde Schildkröte klar.

Also mach dich nicht verrückt, sondern warte das Ergebnis der Kotuntersuchung ab. Die ganze Aufregung war hier nur, weil man einen Hexamitenbefall eben nicht verharmlosen darf, denn das ist viel, viel schlimmer, als ein paar Würmer.

LG und schöne Ostern
Michael

PS: Die Magensondentherapie finde ich aber auch ganz schön heftig. M.E. geht es auch mit milderen Mitteln...
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16

Samstag, 11. April 2009, 12:54

Hallo,

Zitat

PS: Die Magensondentherapie finde ich aber auch ganz schön heftig. M.E. geht es auch mit milderen Mitteln...


ich kenne das auch nur so: 3x Gabe von Metronidazol im Abstand von jeweils 2 Tagen per Injektion, dann zur Sicherheit nochmals über mehrere Tage in Metronidazol baden (Tabletten auflösen). Dieses Medikament hat den Vorteil, dass es nicht nur systemisch (über den Blutkreislauf) wirkt, sondern direkt vor Ort (Darm, Harnleiter, Kloake) auch zusätzlich eingesetzt werden kann. Das ist übrigens beim Menschen auch möglich (intraoperative Metronidazolspülungen im Darm).

Die "Viecher" haben den großen Vorteil, im Außengehege und bei Hitze relativ schnell auszutrocknen, deshalb muss nicht unbedingt eine Ansteckung der anderen Kröte efolgt sein. Dieser Vorteil wird zum Nachteil, weil dadurch die Hexamiten nur in frischem Kot und Urin nachweisbar sind, deshalb am Besten vor Ort die Entnahme machen lassen.

LG Ulrike

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