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  • »Frances« ist weiblich
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1

Mittwoch, 2. September 2009, 20:28

Überwinterung im Frühbeet

hallo!



nun habe ich auch mal wieder eine frage, denn es steht ja bald die überwinterung an.

ich habe 2 schildies die 1 jahr alt sind, diese leben im freigehege u. haben seit diesem jahr ein frühbeet, wo eine wärmelampe installiert ist.

in wie weit ist es möglich, die schildies draußen überwintern zulassen u. wenn ja wie ist es richtig, auf was muß ich achten u. was benötige ich dafür?

bei ihrer ersten überwinterung, waren die schildies im keller, wo es schon recht kalt war, aber dennoch teils zu warm (vermute ich, da die maurische winterschlaf gemacht hat, aber meine griechische nicht...)

u ich denke schon, das es von wichtigkeit ist, das beide ihren winterschlaf halten.



ich hoffe ihr könnt mir rat geben.

mfg frances

  • »christine61« ist weiblich

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2

Mittwoch, 2. September 2009, 22:03

Hallo frances!

Ich überwintere die Tiere schon seit vielen Jahren im Frühbeet. Unter dem Frühbeet habe ich eine etwa 80 cm tiefe Überwinterungsgrube ausgehoben und mit der ausgehobenen lockerer Erde, mit etwas Sand gemischt und wieder eingefüllt: http://www.griechische-landschildkroeten.at/Fruehbeet.htm Das grabe ich im Herbst ca. einen Spaten tief um, damit alles schön locker ist und befeuchte es ordentlich mit Wasser. Damit die Tiere keine nassen Füße haben, aber trotzdem genug Feuchtigkeit, habe ich Rohre eingegraben, die ich regelmäßig mit Wasser fülle.

In diesem Frühbeet bereiten sich meine Tiere ganz von selbst auf die Starre vor. Sobald sie, meistens Mitte November, komplett vergraben sind, fülle ich das Frühbeet mit Buchenlaub auf, decke es mit einer Plane ab und fertig, bis Anfang März.

Um meine Nerven zu beruhigen habe ich noch ein „außen/Innenthermometer“ , das ich mit Argusaugen Bewache, vor allem wenn meistens im Februar noch einmal en lang anhaltender Frost ist.

Meine Tiere sind bisher immer gesund aus der Starre erwacht und habe nichts abgenommen. Manche legen sogar ein wenig zu.

Lg

Christine

PS: Grüße Münchendorf ganz lieb von mir, ihr werdet in den nächsten Wochen einen „Münchendorfer“ mehr haben. Ich werde Tante :jump:
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3

Mittwoch, 2. September 2009, 23:38

Hallo,

leztes Jahr habe ich meine beiden Mauren zum ersten mal im Frühbeet überwintern lassen. Beide sind NZ 05.Mein Mauren Mänchen hat sich im lezten Jahr mitte September verabschiedet, zur Winterstarre und ist ende März Putzmunter erwacht.Mein Mauren-Weibchen ende November als die Heizung ziemlich aus war,und ist auch top Fit zum Frühling erschienen. Dazu hatte ich eine Marginata NZ 06,es hat sich vergraben und ich habe es so nicht im Buchenlaub gefunden (es hat sich vergraben) aber anfang März habe ich etwas im Laub gewühlt,und es war Tot.Warum?,weiß der Geier.Mein Frühbeet(Beckmann) ist 60 cm tief.In diesen Winter wollte ich meine anderen THB´s (NZ 06/07) und Maginatas (NZ 06) im Frühbeet überwintern lassen,aber ich lasse das doch lieber.Die müssen halt wieder in die Kiste.Aber bei meinen Mauren,habe ich keine bedenken mehr,zumal man wie mann öfter im Forum lesen kann,man bei jeder Überwinterung etwas "schlauer" wird.

LG Björn

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4

Donnerstag, 3. September 2009, 08:24

Hallo!

Ich überwintere schon immer im Frühbeet. Ich kontrolliere dabei ebenfalls ständig die Temperatur. Sollte es mal unter 0 Grad gehen, schaltet der Thermotimer einen Elsteinstrahler, der nur auf halber Stufe läuft zu. Bei extrem kalten Temperaturen stelle ich Grablichter hinein, die wunderbar frostfrei halten und nicht rußen.

Roland :winken:

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5

Samstag, 5. September 2009, 12:22

hallo!



ich danke euch für die nützlichen informationen, damit habt ihr mir schon sehr weitergeholfen u. ich werde mich auch gleich daran machen um diese umzusetzen.

könnt ihr mir aber vielleicht noch sagen, welche die beste temperatur für das überwintern ist?



ps. an christine :grüße nach münchendorf habe ich soeben weitergegeben, neuen nachwuchs können wir immer gut gebrauchen :-) glückwunsch zur werdeneden tante.



lg frances

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6

Samstag, 5. September 2009, 12:40

achja u. könnt ihr mir auch noch sagen, wie hoch die luftfeuchtigkeit im frühbeet sein sollte?



lg frances

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7

Sonntag, 6. September 2009, 18:52

Hallo Frences (stannst du aus Frankreich?)



Zitat

könnt ihr mir aber vielleicht noch sagen, welche die beste temperatur für das überwintern ist?

Ideal sind zwischen 4 und 6°C .
Ab etwa 8°C beginnt der Stoffwechsel zu arbeiten, daher ist eine zu warme Überwinterung eher gefährlich. Im Frühbeet können die Tiere aber selbst bestimmen, wo die beste Überwinterungstemperatur ist und entsprechend graben sie sich tiefer ein. Im Jahre 2005 hatten wir einen so harten und kalten Winter in Österreich, dass der Thermometer nur noch +2°C angezeigt hat. In meiner Angst wollte ich die Tiere ausgraben, konnte aber nach 30 cm unter der Erde keines finden. Im Frühling waren alle wieder gesund und munter da.


lg

christine
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8

Dienstag, 8. September 2009, 08:47

guten morgen :winken:

danke für die antwort,

dann werde ich noch ordentlich in die tiefe buddeln müssen, wenn du sagst, das deine schildies sich mehr wie 30 cm vergraben haben.

schon lustig, was die schildies für grab- u. kletterkünstler sind.

bin wirklich gespannt u. frohen mutes, wie meine beiden schildies die überwinterung überstehen.



ps ich komme ursprünglich aus dtschl., aber österreich gefällt mir so sehr, das ich mich hier mit meiner eigenen kleinen familie niedergelassen habe.

aber mein name kommt aus dem englischen, wenn ich es richtig in erinnerung habe.



lg frances

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Freitag, 16. April 2010, 10:33

Hallo Christine,

magst du das für mich noch etwas genauer erklären,: du hast im Erdreich deines Frühbeetes Rohre ( um während der Starre die Feuchtigkeit zu regulieren...), die du mit Wasser füllst?? Sind diese irgendwie porös, dass sie das Wasser abgeben oder läuft es unten am Bodenbereich einfach raus?

Lieben Gruß, Dana

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10

Freitag, 9. Juli 2010, 09:44

Hallo Christine,

magst du das für mich noch etwas genauer erklären,: du hast im Erdreich deines Frühbeetes Rohre ( um während der Starre die Feuchtigkeit zu regulieren...), die du mit Wasser füllst?? Sind diese irgendwie porös, dass sie das Wasser abgeben oder läuft es unten am Bodenbereich einfach raus?

Lieben Gruß, Dana

Bin auch Neugierig wie es genau gemeint ist. :huh:
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11

Freitag, 9. Juli 2010, 15:32

Wenn ihr das Rohr in die Erde steckt, hat es ja nach unten Bodenkontakt und das Wasser sickert langsam unten in die Erde. Somit wird die Erde von unten befeuchtet. Wir machen das seit einigen Jahren am Schlafplatz, funktioniert wunderbar!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Krauthi« (9. Juli 2010, 15:33)


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12

Freitag, 9. Juli 2010, 21:26

Wenn ihr das Rohr in die Erde steckt, hat es ja nach unten Bodenkontakt und das Wasser sickert langsam unten in die Erde. Somit wird die Erde von unten befeuchtet. Wir machen das seit einigen Jahren am Schlafplatz, funktioniert wunderbar!

Wie viel Wasser füllen sie den dort ein pro Rohr?
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13

Freitag, 9. Juli 2010, 22:12

Hallo!

Im Winter wässere ich garnix!!!
Die Rohre werden nur im Sommer, wenn der Boden (vor allem im Frühbeet) staubtrocken ist, regelmäßig gewässert. So müssen die Tiere nicht im Quatsch laufen, haben aber trotzdem genügend Bodenfeuchte.
'Vor allem bei den Kleinen finde ich das ganz wichtig.


lg

christine
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