Du bist nicht angemeldet.

1

Donnerstag, 9. Juli 2015, 10:45

MÜSSEN europäische Landschildkröten im Sommer Trockenfutter fressen?

Hallo zusammen!
Angeregt durch die Fragestellung in einem anderen Thread Neulingsfragen möchte ich das Thema "Trockenfutter im Sommer" mit euch diskutieren.
Eine weit verbreitete Empfehlung in Ratgebern, Foren und sozialen Netzwerken lautet: "Füttert eure Schildkröten im Sommer vorwiegend mit Trockenfutter".
Begründung:

Im natürlichen Lebensraum sei im Sommer auch alles vertrocknet.

Wie ist es wirklich?
Ich war bisher im Hochsommer in
einigen Habitaten. Aus unserer Sicht scheint alles gelb und vertrocknet.
Aus der Perspektive einer Schildkröte sieht das aber schon anders aus.
Es fällt trotz der Hitze durchaus Regen, und wenn, dann meist
wolkenbruchartig. In den Tagen danach sprießen überall Jungpflanzen:
Wegwarte, Wegerich, Klee, Portulak - bestes Schildkrötenfutter. SK finden also nicht nur trockene Futterpflanzen sondern auch die besonders eiweißreichen Jungpflanzen vor. Außerdem heruntergefallene Früchte, wie Brombeeren und wilde Pflaumen, die in den Habitaten wild wachsen.

Je wärmer die Körpertemperatur desto schneller die Darmpassage.
Eiweiß, Zucker, Oxalsäure, Senfölglycoside und andere Stoffe verbleiben im Sommer weniger lange im Darm und richten entsprechend weniger Schaden an als im Frühjahr oder Herbst.
Warum also ausgerechnet im Hochsommer Trockenfutter verabreichen?

Auf eine anregende Diskussion freut sich
Gunda
»gunda« hat folgende Bilder angehängt:
  • nach dem Wolkenbruch.JPG
  • Wegrand Banya August.JPG
  • Wilde Pflaumen rot.JPG
  • Wilder Portulak.JPG

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers gunda verfasst am Donnerstag, 9. Juli 2015, 10:45 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


  • »Karl-Heinz« ist weiblich

Beiträge: 880

Vorname: Gudrun

Arten: Testudo marginata weissingeri

Wohnort: NRW / Wuppertal

  • Private Nachricht senden

2

Donnerstag, 9. Juli 2015, 18:47

Hallo,

ich sehe das auch eher mit einem kritischen Auge. ;);

So erstrebenswert es ja ist, die Tiere hier so ähnlich wie möglich analog zu ihren jeweiligen Habitaten zu halten (d.h. artgerechte Haltung), so muss man doch zugeben, dass das Klima und die Temperaturen hier eben nicht so sind wie im Habitat.
Wahrscheinlich macht es Sinn (notgedrungen) Getrocknetes zu fressen, wenn es wochenlang jeden Tag über 35 Grad und mehr sind. Dann sind alle Körperfunktionen auf Hochtouren und es können selbst trockene, schwer verdauliche Kräuter recht gut verdaut werden. Und so ganz nebenbei wird durch die grobfaserige Form der Nahrung der Darm "gefegt" und die Parasiten verringert.

Bei uns ist es selten wochenlang über 30-35 Grad. Zwischen Tagen mit hohen Temperaturen gibt es immer wieder welche mit Regen, bedecktem Himmel und um die 17-20 Grad. In dieser Zeit kann das trockene Zeug wahrscheinlich nicht optimal verarbeitet werden und liegt länger im Darm herum als bei den Tieren im Habitat. Welche Auswirkungen das hat, weiß ich nicht, vielleicht gärt es dann vor sich hin?

Ich gebe meinen Tieren das zu fressen, was jeweils in dieser Zeit hier wächst. Ich denke, das passt dann auch mit dem Klima zusammen, in dem sie bei mir leben müssen.
Und Agrobs gebe ich ihnen nur im Hochsommer, wenn es richtig heiß ist, aber zusätzlich zu den anderen Kräutern. Ich sehe das dann eher als eine Darmreinigung an als eine artgerechte Ernährung analog zum Habitat.
Signatur von »Karl-Heinz« HG, Gudrun

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Karl-Heinz« (9. Juli 2015, 18:48)
Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Karl-Heinz verfasst am Donnerstag, 9. Juli 2015, 18:47 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


  • »rhino« ist männlich

Beiträge: 442

Arten: TGI, THB, Terrapene carolina triunguis, Cuora flavomarginata

Wohnort: Südniedersachsen

Beruf: Testfahrer bei Matchbox

  • Private Nachricht senden

3

Donnerstag, 9. Juli 2015, 18:47

warum?

weil es eine alte Weisheit ist die sich im Internet verbreitet, aber niemand wirklich fundiert bestätigen kann.

Bei mir gibt es das was wächst.......und wenn die Wilderdbeeren im Gehege reif sind, darf auch mal genascht werden.


Gruß

Frank

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers rhino verfasst am Donnerstag, 9. Juli 2015, 18:47 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


Beiträge: 462

Vorname: Andreas

Arten: THB

Wohnort: Bayern

  • Private Nachricht senden

4

Donnerstag, 9. Juli 2015, 19:10

Servus,

der Kot meiner Weibchen ist teilweise schon etwas "dünn". Und da die Mädels heuer wieder sehr verwurmt waren, hört es sich für mich schon plausibel an, was über Heucobs usw. berichtet wird. Hab heuer bisher dreimal Agrobs in kleinen Portionen mit Breitwegerich verfeinert, gefüttert. Drei von vier Tieren fressen es ...

Schildkrötenkot von meinen Weibchen auf kleineren Steinen kann ich meistens nur schlecht ohne Rückstände entfernen. Mein Männchen ist in dieser Hinsicht vorbildlich und macht sehr trockene Würste und war auch nicht sehr verwurmt ...

VG
Andreas

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Andal verfasst am Donnerstag, 9. Juli 2015, 19:10 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


  • »Hannelore« ist weiblich

Beiträge: 1 613

Vorname: Hannelore

Arten: Testudo Hermanni boettgeri = Griech. Landschildkröte Ostrasse (kleine Hobbyzucht bis 2010)

Wohnort: Rhein-Sieg-Kreis

  • Private Nachricht senden

5

Donnerstag, 9. Juli 2015, 21:07

Hallo,
ich halte seit 1979 griechische Landschildkröten, Ostrasse.
Ich habe, bis ich AGROBS kennen lernte 2001, auch im Sommer das gefüttert, was ich so gefunden habe und auch mal div. Gemüse und Salate.
Es wächst auch einiges im Gehege, immer, wenn auch weniger im Sommer.
Seit ich AGROBS kenne, gibt es fast den ganzen Sommer, also Juni, Juli, August, bestimmt 3 oder 4 x in der Woche (ich zähle es nicht) AGROBS fibre, eingeweicht.
Alle fressen es. Ich füttere es morgens und am Nachmittag dann die Wildkräuter.
Ich füttere die Wildkräuter frisch, oder, wenn ich auf Vorrat gesammelt habe, nicht ganz so frisch. Was nicht gefressen wird, bleibt liegen.
Beim trockenen Sommerwetter welkt es ohne zu schimmeln. Ich entsorge die Reste nur alle paar Tage.
Im Juli lasse ich Sammelkot untersuchen. Ich hatte noch nie behandlungsbedürftigen Parasitenbefall.

Ich füttere das AGROBS,
weil die Tiere es gerne fressen,
weil ich dann nicht so viel Futter suchen muss,
und weil ich glaube,
dass es mit dazu beiträgt, den Darm zu fegen und für einen angenehm zu entsorgenden Kot zu sorgen.

Letztes Jahr war ich im Herbst auf der griechischen Insel Euböa. Ich berichtete darüber, hier http://www.chelones-evia14.blogspot.de/
Wie Gunda es sieht, so fand auch ich, dass auf den ersten Blick alles verdörrt aussieht, aber am Boden wächst recht viel Frisches.
Ja, o.k., es war ja auch schon Oktober, da hatte es bereits geregnet und es war nicht mehr ganz so trocken.

Ich kenne Schildkrötenhalter, die ganz bewusst, wenn es heiß ist, den Tieren Gurken und Zucchini und Melonen geben wegen des Wassergehaltes.
Das mache ich nicht.

Mein Fazit:
Nein, Europäische Landschildkröten MÜSSEN NICHT im Sommer hauptsächlich Trockenfutter fressen, um gesund zu sein.

Gruß
Hannelore
Signatur von »Hannelore« Gruß
Hannelore

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Hannelore verfasst am Donnerstag, 9. Juli 2015, 21:07 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


  • »Andreas E« ist männlich

Beiträge: 979

Vorname: Andreas

Arten: THB

Wohnort: 21406 Barnstedt

Beruf: Kaufmann

  • Private Nachricht senden

6

Donnerstag, 9. Juli 2015, 21:25

Hallo.

Ich füttere im Sommer alle 2- 3 Tage Agrobs und meine Schildkröten lieben es, kaum stelle ich die Schalen ins Frühbeet kommen die :turtle und fressen es.
Ich habe die letzten Jahre immer wieder selbst Kräuter getrocknet, aber diese werden nicht gefressen.
Der Kot meiner Schildkröten im Sommer ist Faserreich, Dunkelgrün und Länglich im Frühjahr ist er eher dünn.
Selbst im Sommer wenn es bei uns, wie gerade jetzt nicht mit dem Wetter im natürlichen Habitat vergleichbar ist, bleiben die meisten Schildkröten im Frühbeet
und verdauen ihre Faserreiche Nahrung auch recht schnell.
Wir hatten Heute ca. 17° im Freigehege, im Frühbeet waren es um die 35°.

Wenn die Tier im Süden Wilde Pflaumen fressen meine ich das diese Wilden Pflaumen nicht im Ursprünglichen Habitat der Schildkröten vorgekommen sind,
sondern das diese Obstbäume vom Menschen nicht mehr bewirtschaften Plantage übriggeblieben sind.

ich habe auf Korsika schon einige Schildkröten gesehen, leider ist ihr Lebensraum dort auch nicht so wie er noch vor 50 Jahren gewesen ist,
aber er ist auf alle Fälle nicht mit dem Wetter wie in Deutschland vergleichbar.

Ich habe hier Bilder von September 2011, es waren bis auf den Mastixstrauch die Stechwinde sowie die giftiger Meerzwiebel kaum eine Grüne Pflanze zu sehen.

Lg Andreas
»Andreas E« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_2910..jpg
  • IMG_2927 T.h.h. das einzigste Grün  dieser Busch..jpg
  • IMG_2938 hier leben die Schildkröten..jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andreas E« (9. Juli 2015, 21:29)
Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Andreas E verfasst am Donnerstag, 9. Juli 2015, 21:25 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


  • »Ricarda« ist weiblich

Beiträge: 4 076

Vorname: Ricarda

Arten: T.h.hercegovinensis, Thh Lokalformen, Sizilien, Kalabrien, Malacochersus tornieri (Spaltenschildkröten), vorher lange Jahre T. horsfieldii und Thb

Wohnort: Hessen

Beruf: Diplom-Biologin

  • Private Nachricht senden

7

Freitag, 10. Juli 2015, 08:32

Natürlich sind im Hochsommer im Habitat neben den verdorrten auch noch grüne Pflanzen zu finden, auch an feuchteren, schattigeren Stellen frisch gekeimte.
Allerdings handelt es sich dabei um andere Arten als im Frühjahr. Zum einen bleiben eher hartlaubige, faserreiche Pflanzen grün. Diese würden die Schildkröten im Frühjahr nicht anrühren, im Hochsommer aber doch, weil die Auswahl geringer ist. Gerade Portulak wird eher verschmäht, wenn andere Pflanzen vorhanden sind, aber im Hochsommer wird die wasserspeichernde Pflanze gefressen.
Somit ist die Nahrungszusammensetzung schon sehr unterschiedlich zum Frühjahr.
Außerdem wird einfach auch mengenmäßig von den Schildkröten im Hochsommer im Habitat weniger gefressen, weil sie kürzere Zeiten auf Nahrungsssuche unterwegs sind, sich schon am Vormittag wegen der Hitze in Verstecke zurückziehen.
Das zweite ist, dass in der Natur auf den kargen Böden die Pflanzen viel langsamer wachsen und damit von vornherein mehr Ballststoffe enthalten. Das halte ich für sehr viel wichtiger.
Im Gegensatz dazu sind bei uns durch die niederschlagsreicheren Sommer und die meist fetteren Böden die Futterpflanzen von sich aus schon eiweißreicher und ballaststoffärmer und auch im Hochsommer fett und grün.
Das führt dazu, dass unsere Schildkröten eher schneller wachsen und größer werden als in der Natur. Durchweg sehr eiweißreiches, ballaststoffarmes Futter könnte hier im schlechtesten Fall zu Verfettungen und Nieren- und Leberschäden führen.
Die Qualität der Futterpflanzen ist bei uns im Hochsomemr einfach eine total andere als im Habitat.

Aus diesem Grund finde ich es schon wichtig, bei Schildkröten in menschlicher Obhut im Hochsommer sowohl die Menge als auch die Qualität des Futters anzupassen.
Ich habe das Glück, dass in meinen Gehegen durch den felsigen Untergrund und die Abmagerung mit Kalkschotter im Hochsommer auch fast alles vertrocknet ist. Ich füttere in dieser Zeit viel weniger dazu als sonst, fast nichts, und im Schutzhaus stehen Schalen mit getrockneten Kräutern zur Verfügung, die sehr gerne gefressen werden, so dass ich diese alle 2 Tage auffüllen muss. Ich hatte schon öfter hier geschrieben, welche getrockneten Kräuter genau ich verwende.

Der Nebeneffekt, dass durch ballaststoffreicheres Futter auch die Vermehrung von Darm-Parasiten verrringert wird, ist für mich eher der zweitrangige, obwohl auch wichtig.

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Ricarda verfasst am Freitag, 10. Juli 2015, 08:32 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


christine61

unregistriert

8

Freitag, 10. Juli 2015, 10:49

Hallo!

Nach meinen Erfahrungen kann man nicht von „dem Schildkrötenhabitat für
Griechische Landschildkröten“ sprechen. Dazu unterscheiden sich die Gebiete oft
erheblich voneinander – und das nicht nur was das Futterangebot betrifft. Abgesehen
davon finden wir freilebende Schildkröten meistens nur deshalb an kargen und
ausgedörrten Plätzen, weil sich die „guten“ Plätze der Mensch angeeignet hat.

Durch die meist hohen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind die
Weiden in den Habitaten am Morgen nass und da keimen durchaus viele zarte Pflanzen
heran, die auch gerne am zeitigen Morgen verspeist werden. In einem noch
intakten Habitat trocknet dieser dichte Pflanzenfilz durch die Wildsträucher,
die das alles auch noch beschatten, nicht so schnell ab, wie wir meinen.

Meine Gehege so angelegt, dass sich meine Tiere selbst an einer möglichst hohen
Pflanzenvielfalt ernähren können. Wenn die bereits verblühten und ausgetrockneten
Disteln, Königskerzen, Wiesenkümmel, (…) von selbst verblühen und umfallen,
dann nehmen die Tiere dieses Futterangebot sehr gerne an. Sogar Grassamen
fressen sie sehr gerne.

Im Hochsommer sind auch die Pflanzen in meinem Gehege nicht mehr frisch und
zart.

Überhaupt kenne ich einige natürliche Schildkrötenbiotope, wo man sich über das
Frischpflanzenangebot nur so wundern kann.

Um freilebende Tier in ihrem natürlichen Umfeld beobachten zu wollen sollte man
die fetten und saftigen Wiesen und nicht
die mageren und ausgedörrten Weiden durchsuchen.

Meine Tiere lieben ihren Heuhaufen (der den dichten Pflanzenfilz ersetzen soll)
im Gewächshaus über alles, sie nutzen ihn vor allem um sich darin zu verstecken
und nicht nur das, sie haben ihn sogar „zum fressen“ gern.


Unterm Strich meine ich, dass wir den Tieren alles anbieten
können, sie jedoch nicht zu irgendetwas zwingen sollten.

lg
chritine

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers christine61 verfasst am Freitag, 10. Juli 2015, 10:49 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


Fusselchen

unregistriert

9

Samstag, 11. Juli 2015, 12:48

Hallo zusammen,

das Verfüttern von Trockenfutter, in Form von Agrobs und anderem Heu, wirkt sich meiner Meinung nach schon positiv auf den Gesundheitszustand der Tiere aus.

Der Kot ist schön faserig durchzogen und für die Nierenfunktion ist die eiweißarme Nahrung auch von Vorteil.

Ich persönlich biete in den sehr warmen Wetterperioden Agrobs und selber hergestelltes Kräuterheu an. Gleichzeitig zum frischen Futter, so ist der Tisch reichlich für alle Vorlieben gedeckt :):

Auch für die Kalkversorgung stehen verschiedene Quellen zur Verfügung.

Wie Christine schon beschrieben hat, kann man keine Schildkröte zwingen, dies oder das zu fressen.

Ich habe die Beobachtung gemacht, wenn erstmal eine Schildkröte an etwas nascht, treibt es auch die anderen, auf Grund des Futterneides, zur Kostprobe ;);

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Fusselchen verfasst am Samstag, 11. Juli 2015, 12:48 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


  • »Michael« ist männlich

Beiträge: 1 877

Vorname: Michael

Arten: verschiedene Landschildkröten aus Europa, Afrika und Asien

Wohnort: Berlin

  • Private Nachricht senden

10

Samstag, 11. Juli 2015, 14:29

Mein Garten ist leider nicht der größte, daher muss ich ständig in den umliegenden Parkanlagen sammeln gehen. Im Frühling wächst ja ganz viel und da bekommen meine Kröetn eben reichlich Grünzeug.
Im Hochsommer vertocknen viele Sammelstellen oder werden vom Grünflächenamt gemäht. Dann wird das Sammeln mühseliger. Dann gibt es morgens etwas weniger Grünzeug und nachmittags Agrobs.
Im Herbst finde ich überall wieder mehr und es wird wieder weniger Agrobs gegeben...

In der Natur gibt es im Hochsommer doch auch weniger frisches Grün, daher glaube ich, meine Kröten halbwegs natürlich zu halten...

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Michael verfasst am Samstag, 11. Juli 2015, 14:29 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


  • »Zauselfisch« ist weiblich

Beiträge: 94

Vorname: Bettina

Arten: Thh

Wohnort: Sindelfingen

Beruf: Büroangestellte

  • Private Nachricht senden

11

Sonntag, 12. Juli 2015, 12:55

Wir haben unsere Schildkröten ja erst seit diesem Jahr, daher kann ich nicht von langjährigen Erfahrungen berichten. Aber ich kann berichten, wie sich unsere drei gerade bei der Futtersuche verhalten. In unserem Gehege gibt es "frisches Grün" aber ich lasse auch die vertrockneten Pflanzen (und bei der Hitze der letzten Tage ist trotz bewässern einiges vertrocknet) drin. Die Schildkröten haben also bei uns die Wahl. Und ich kann berichten, sie fressen von sich aus von beidem, wobei der Anteil von "frischem Grün" bei ihrer Wahl überwiegt. Wenn ich schätzen müsste würde ich sagen, derzeit fressen sie etwa 25% vertrocknetes Pflanzenmaterial und 75% frisches Grün.

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Zauselfisch verfasst am Sonntag, 12. Juli 2015, 12:55 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


  • »sabineg« ist weiblich

Beiträge: 122

Arten: THB, Rhinoclemmy manni

Wohnort: Hannover

  • Private Nachricht senden

12

Montag, 13. Juli 2015, 19:34

Hallo,

die Beobachtungen kann ich teilen. Nach dem Regen sprießt es überall im Freigehege wieder ordentlich, dennoch gehen meine auch gern angetrocknete Blätter.
Ich überlasse meinen Tieren die Wahl; entweder die getrockneten Blätter, die ich morgens hin und wieder hinwerfe oder eben das frische Grün; sie fressen zur Zeit beides gleichermaßen.

Gruß,

Sabine

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers sabineg verfasst am Montag, 13. Juli 2015, 19:34 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


  • »EmmaPaula« ist weiblich

Beiträge: 913

Vorname: Lysann

Arten: viele ;-)

Wohnort: NRW / EN Kreis

  • Private Nachricht senden

13

Dienstag, 14. Juli 2015, 19:32

Hallo

ich kann auch beobachten das im Augenblick gefressen wird was da ist.... ob abgeblüht und trocken oder gerade frisch gewachsen.... Auswahl ist ja da.
Die Schale mit getrockneten Wildkräuter die sonst nicht so beachtet wird steht ebenfalls hoch im Kurs.
Agrobs finden meine Europäer allerdings völlig überflüssig ..... das schmeiße ich so wie reingestellt weg.

LG Lysann
Signatur von »EmmaPaula« Nil admirari - Sich über nichts wundern - Pythagoras

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers EmmaPaula verfasst am Dienstag, 14. Juli 2015, 19:32 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


Ähnliche Themen