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  • »Michael« ist männlich
  • »Michael« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 877

Vorname: Michael

Arten: verschiedene Landschildkröten aus Europa, Afrika und Asien

Wohnort: Berlin

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1

Sonntag, 5. Juni 2005, 13:11

Terrapene triunguis

Hallo,

hat hier jemand Erfahrung, wieviel eine Triunguisnachzucht mit 1 Jahr üblicherweise wiegt ?
Und in welchem Alter habt Ihr die Kleinen getrennt ? Meine 3 NZ04 (12-17 g) vertragen sich zwar noch, gehen sich aber augenscheinlich aus dem Weg und sitzen fast immer in unterschiedlichen Ecken. Also kein Vergleich zu den Kuschelorgien von Griechen, Ägyptern, Flavos u.a. !

LG
Michael
Signatur von »Michael«

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Michael verfasst am Sonntag, 5. Juni 2005, 13:11 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


2

Sonntag, 5. Juni 2005, 20:26

Hallo Michael!

Ich habe meine kleinen Terrapene carolina triunguis gar nicht getrennt, weil es bislang zu keinerlei Anzeichen von Stress oder Agressivität gekommen ist, weder unter den kleinen selbst, noch zwischen kleinen und großen (adulten) mit denen sie zusammen leben. Die kleinen leben bei den großen, seit sie die 100g überschritten haben (mit ca 3 Jahren).

Ewald

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Beiträge: 615

Vorname: Thomas & Sabine

Arten: Köhlerschildkröten, Argentinische Landschildkröten

Wohnort: Filadelfia, Paraguay

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3

Montag, 6. Juni 2005, 22:22

Hallo Michael,

das Gewicht kommt uns extrem wenig vor. Unsere Terrapene c. triunguis wuchsen rasant, obwohl sie bereits nach kurzer Zeit sehr viel Grünfutter bekamen und nur noch wenig Fleischliches.

Wir haben alle Terrapene Schlüpflinge nach der Geburt getrennt und so lange einzeln gehalten, bis sie gut durchgehärtet waren, also so rund 4-6 Wochen. In der Zeit haben wir sie in relativ kleine, abgedeckte Aufzuchtschalen in eine große Anlage gestellt, die bereits das richtige Klima hatte. (Kennst du unseren Artikel über T. ornata? Da ist es genauestens beschrieben).

Danach haben wir sie zusammen weiter aufgezogen (oder abgegeben) und auch im ersten Jahr bereits in die Winterruhe gegeben. Probleme gab es mit der späteren Vergesellschaftung nie. Allerdings gingen die Jungtiere tatsächlich viel mehr ihren eigenen Weg, als Landschildkröten. Da sie aber alle überwiegend versteckt lebten, störte uns das wenig.

Wir hatten nur bei unserer ersten Nachzucht, die wir noch mit Lebendfutter in einem großen Aufzuchtbecken hielten, Probleme, dass sie nicht hart wurde oder besser gesagt, wieder weich wurde. Deshalb zogen wir sie später immer nach der gleichen Methode auf. Also Einzelhaltung für 4-6 Wochen zur besseren Kontrolle, in dieser Zeit ausschließlich eingeweichtes Tetra-Reptomin als Futter zum Hartwerden (enthält relativ viel D3). Sobald sie hart waren wurde das Futter abwechslungsreich, also Lebendfutter, Katzenfutter und vor allem immer wieder grün, kein Reptomin mehr. Je älter sie wurden, je mehr grün.

Liebe Grüße
Sabine
Signatur von »Vinke« Mitherausgeber der Zeitschrift "Schildkröten im Fokus"

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sabinewil

unregistriert

4

Dienstag, 7. Juni 2005, 13:28

Hallo Sabine
Wie bekommt man die Terrapene dazu Grünfutter zu fressen? Meine Tiere rühren es nicht an. Im Freigehege wächst genügend und auch im Gewächshaus, wo sie während der Schlechtwetterphase (die haben wir in diesem Jahr fast immer) wohnen.
Gibt es eine Grünpflanze, die sie besonders mögen?
Meine fressen am liebsten Babysmäuse, Eintagsküken, Zophobas, Schnecken, Regenwürmer und ab und zu auch Katzenfutter. Sie sind ca 4 Jahre alt, ein Männchen und drei Weibchen.
Viele Grüße
Sabine

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Beiträge: 615

Vorname: Thomas & Sabine

Arten: Köhlerschildkröten, Argentinische Landschildkröten

Wohnort: Filadelfia, Paraguay

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5

Dienstag, 7. Juni 2005, 18:37

Hallo Sabine,

sobald die Kleinen in ihr Gemeinschaftsbecken umzogen, haben wir mit Römersalat angefangen. Dabei haben wir die groben Blattadern durchgebrochen, da dann ein besonders starkes Aroma frei wird. Eigentlich haben alle Jungtiere dann sofort angefangen Grün zu fressen. Später gab es dann auch Löwenzahn, Wegerich oder sonstige Wiesenkräuter.

Eigentlich kann man alles probieren. Vielleicht mischst du einfach mal Katzenfutter mit Löwenzahn oder Römersalat.

Der Vorteil am Grün ist, dass man sie jeden Tag füttern kann. Unsere adulten Tiere haben nur noch sehr wenig Fleischliches bekommen.

Der Gedanke kam uns vor vielen Jahren vor allem deshalb, als wir sahen, wieviel Grün mitgefressen wird, wenn beispielsweise eine Schnecke im Freigehege erbeutet wird. Die werden im Gras gewälzt und immer mehr Gras schlingt sich darum, was dann auch alles mitgefressen wird. Der Grünanteil ist dann wirklich hoch.

Liebe Grüße
Sabine
Signatur von »Vinke« Mitherausgeber der Zeitschrift "Schildkröten im Fokus"

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sabinewil

unregistriert

6

Dienstag, 7. Juni 2005, 18:42

Hallo Sabine
Danke, ich werde das mal ausprobieren. Es kann ja sein daß sie etwas Grün fressen, es ist ja genügend da, nur habe ich das nie beobachten können.
Ich habe meine Tiere allerdings erst ein Jahr und der Vorbesitzer hat auch nur Tierisches verfüttert.
Ich fände das schon besser wenn meine auch Pflanzliches fressen würden.
Der Romanasalat war angeknabbert, aber das können auch die Schnecken gewesen sein.
Viele Grüße
Sabine

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Beiträge: 615

Vorname: Thomas & Sabine

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7

Dienstag, 7. Juni 2005, 18:53

Hallo Sabine,

ich habe noch vergessen, Heupellets aufzuführen, auch die wurden gerne gefressen, vor allem mit etwas Katzenfutter vermischt.

Liebe Grüße
Sabine
Signatur von »Vinke« Mitherausgeber der Zeitschrift "Schildkröten im Fokus"

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sabinewil

unregistriert

8

Dienstag, 7. Juni 2005, 19:11

Prima Sabine
Die Heupellets habe ich ja immer im Haus und werde sie gleich morgen mal ausprobieren. Katzenfutter habe ich ja auch, schon wegen meiner beiden Zimmertiger.
Schön daß man immer wieder gute Tips bekommt :right
Viele Grüße
Sabine

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  • »Jens« ist männlich

Beiträge: 1

Arten: Dosen, Moschus

Wohnort: Raum Berlin

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9

Mittwoch, 20. Juli 2005, 00:10

Hallo Leute,

mit der Aufzucht von Terrapene c. triunguis habe ich keine Erfahrung. Ich staune aber ehrlich gesagt über die Beiträge.

(1) Meine Dosenschildkröte ist jetzt seit 20 Jahren bei mir. Grünfutter hat sie vom ersten Tag an genommen. Besonders beliebt neben Löwenzahn und Spitzwegerich (im Garten) ist Feldsalat.
Sind Jungtier da mäkeliger?

(2) Soweit ich die Literatur und die Seiten im Internet überblicke, wird für Dosenschildkröten doch immer von einer überwiegend fleischlichen Ernährung ausgegangen.
Gibt es da negative Begleiterscheinungen, über die ich etwas wissen sollte?

Grüße

Jens

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