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1

Montag, 22. September 2008, 11:12

Bräuchte Tipps zur "Umzäunung" eines Frühbeets

Hallo ihr Lieben,

hab viel gelesen und überlegt welche Umzäunung wohl die Beste fürs neue Freigehege ist und bin zu dem Entschluss gekommen das ich doch mal lieber die Profis hier frage. Ich hab gelesen das Holzpalisaden wohl das Beste sein sollen - allerdings hab ich da Bedenken bei der Haltbarkeit - klar gibts Bitumen aber ist das denn nicht in irgendeiner Art giftig für meine Kröte? Plastikpalisaden möcht ich auch nicht unbedingt verwenden. Und so ne Breitrandschildi klettert ja auch fürs leben gern und ist sehr geschickt was das angeht somit bin ich mir da auch nicht ganz sicher welches Material am besten geeignet ist um ein dran festkrallen und rausklettern zu verhindern? Bepflanzbare Steine sind glaub ich auch nicht wirklich toll - da ist die Kröte glaub ich schneller weg als ich schauen kann.

Habt ihr da vielleicht ein paar Tipps für mich?


Viele liebe Grüße an euch und eure Panzer.

Micha

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PetraM

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2

Montag, 22. September 2008, 11:36

Hallo Micha,

ich habe alle meine Gehege mit unbehandelten Holzbrettern eingefaßt. Sie wurden einige Zentimeter tief im Boden versenkt und nachträglich wurden Sie dann "wetterfest" gemacht.

Das ist eine sehr schöne, und vor allem günstige Lösung ;)

Schau mal hier:


Liebe Grüße Petra
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3

Montag, 22. September 2008, 11:46

@Petra
vielen Dank erstmal für die schnelle Antwort. Kann auf deinem Bild leider nicht genau erkennen wie du deine Holzbretter nachträglich "wetterfest"gemacht hast - hast du die Bretter nachträglich eingemauert?

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4

Montag, 22. September 2008, 13:01

Hallo Micha,

mit "wetterfest" machen meinte ich, dass die Bretter mit einer wasserlöslichen Lasur behandelt wurden - das hat sich total bewährt!
Sie wurden nicht eingemauert, sondern in einen "Graben" gesetzt, mit Erde wieder aufgefüllt und an Posten befestigt.

Schöne Grüße Petra :winken:
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Montag, 22. September 2008, 13:05

ah ok - super idee. ist halt doch besser hier mal nachzufragen - solche tollen Tipps kann man sich halt doch nicht aus einem Buch erlesen. Ist das mit dem wasserlöslich nicht etwas ungünstig wenns regnet oder übersteht die Lasur das?

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6

Montag, 22. September 2008, 13:28

Hallo Micha,

wenn es angetrocknet ist, hält es - das kann ich Dir versprechen. :haha Für die Schildkröten ist es wichtig, dass diese Lasuren lösemittelfrei und nicht gesundheitsschädlich sind.

Lasuren, die man im Außenbereich verwendet , enthalten geringe Anteile von Wirkstoffen gegen Pilzbefall und Schädlinge. Sie schützen das Holfz vor UV Strahlung und Feuchtigkeit.

Schöne Grüße Petra
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7

Montag, 22. September 2008, 13:37

alles klar :D . Vielen Dank das du dir solche Mühe gemacht hast mir alles zu erklären. Meine Kröte wirds dir auf alle Fälle danken - und ich bin wieder mal mehr als heilfroh das ich mich auf euch alle hier verlassen kann wenns Probleme gibt.

ich wünsch dir einen guten Start in die neue Woche.

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Montag, 22. September 2008, 13:40

ich Dir auch :winken:

Liebe Grüße Petra
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9

Montag, 22. September 2008, 14:40

Hallo,

dass Petra nichts abfault, liegt wahrscheinlich daran, dass sie ein hochwertiges Holz verwendet hat. Das ist meines Erachtens nämlich das wichtigste. So eine Holzschutzlasur, die übrigens immer aus einer Grundierung und darauf aufgetragen dann 1-2 Schichten Lasur besteht, schützt das Holz schon vor UV-Licht und Wettereinflüssen. Aber es schützt eben nur, macht es also nicht völlig unempfindlich. Wann immer Holz im Außenbereich verwendet wird, musst du davon ausgehen, es früher oder später zu erneuern.

Daher mein Tipp: Wenn du etwas haben willst, was garantiert die nächsten 10 Jahre völlig unproblematisch übersteht, gehe auf Steine!

Weitere Tipps zum Gehegebau findest du im ersten Link in meiner Signatur.

Gruß
schildkröt
Signatur von »schildkröt« Leitfaden "Bau einer artgerechten Freianlage"

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Montag, 22. September 2008, 15:46

Hi Micha,
ich hab auch Bretter, aber nicht behandelt, die werden nach ein paar Jahren einfach ausgetauscht und wandern als Anmachholz in den Ofen. Könnte ich nicht machen, wenns behandelt wäre :)
Gehege
lg
Inge
Signatur von »Inge« Strebe niemals nach den Dingen, die auch Dümmeren gelingen-
wohl dem der´s Beste nicht verlor,
im Kampf des Leben´s - den Humor :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Inge« (22. September 2008, 15:48)
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11

Montag, 22. September 2008, 15:58

Hallo Schildkröt,

Zitat

dass Petra nichts abfault

.. ich hoffe auch, dass mir nichts abfault :haha :haha

Grüße Petra
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12

Dienstag, 23. September 2008, 19:46

Hallo zusammen,

irgendwie ist man als Schildkrötenhalter permanent damit beschäftigt Gehege zu erweitern oder neu zu bauen. Ich habe meinen Schildis auch gerade letzten Monat ein neues Gehege gebaut und überlegt, wie ich es einzäunen soll. Es sollte nicht zu teuer sein aber dennoch sinnvoll und auch optisch gut aussehen. Da ich vor 7 Jahren meine Pferde verkauft habe, hatte ich noch etliches an Holz auf der ehemaligen Weide liegen. Ich muß allerdings dazu sagen, daß es sich um irgendein tropisches Holz handelt. Obwohl dieses Holz jahrelang der Witterung ausgesetzt war, und die Pflöcke tief in den Boden eingegraben waren, ist dieses Holz, obwohl unbehandelt noch wie neu. Ich habe lediglich alle Bretter und Pflöcke mit dem Hochdruckreiniger gesäubert da es schon recht heftig mit Moos überwachsen war.

Wenn man also viele Jahre Freude an einer Holzumzäunung haben will und keine Chemie in Form von Lasuren etc. in der nähe der SK verwenden will, sollte man dieses hochwertige Holz einsetzen. Ich hatte halt das Glück, dieses noch übrig zu haben. Wenn man es kaufen muß, ist es bestimmt eine recht teure Angelegenheit.

LG
Anna

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13

Donnerstag, 25. September 2008, 13:29

Hallo Schildkröt,

Zitat

dass Petra nichts abfault

.. ich hoffe auch, dass mir nichts abfault :haha :haha

Grüße Petra
:crazy :haha

Die anderen Antworten bestätigen: Wenn man lange Spaß an Holz haben will, dann wirds teuer. Man muss einfach zu hochwertigen Hölzern greifen.
Braucht man natürlich vorerst nur mal etwas, das 2-3 Jahre hält, tuts auch das billigere, vorausgesetzt es wird behandelt (Holzschutz).
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BarbaraW

unregistriert

14

Donnerstag, 25. September 2008, 15:45

Hallo,
ich habe seit über 7 Jahren Lärchenholz als Umrandung meines Freigeheges und das ist bis jetzt zwar verwittert, aber NICHT vermodert.
Ich habe die Bretter sogar relativ weit in den Boden eingelassen als Untergrabungsschutz, die sind fest wie Betonwände.
Bin damit sehr zufrieden und so wie ich es einschätze, hält das mindestens noch mal 7 Jahre.
Ich habe die Bretter vorher schleifen lassen, so dass ich mir und auch sonst niemand von Mensch und Tier keine Splitter einziehe.
Gruß Barbara

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15

Freitag, 26. September 2008, 19:01

Hallo Barbara,

wie ich heute erfahren habe, hat Lärchenholz sehr viel Harz. Vermutlich liegt es daran, daß die Bretter noch so gut erhalten sind. Ich könnte mir vorstellen, daß es wie eine Imprägnierung wirkt.

LG
Anna

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