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Donnerstag, 29. Januar 2009, 10:35

Frage zur Spengleri-Haltung

Hallo,

Habe gestern das Buch von Ingo Schäfer gelesen (verschlungen :crazy ). Ein tolles Buch, hat aber trotzdem noch Fragen bei mir aufgeworfen. Überall wird von strikter Einzelhaltung von G. spengleri geschrieben. Das mit der Geschlechtertrennung wird auch bei I. Schäfer so beschrieben. Aber die Weibchen sowohl als auch die Männchen hält er in Gruppen ??? . Und wie verhält es sich mit juvenilen Tieren? Soll/ kann man sie zusammen halten?
In anderen Publikationen ist immer wieder die Rede von Parasitenbefall und Unterdrückung bis hin zur Fressverweigerung des unterlegenen Tieres bei Gruppenhaltung.
Wie handhaben es die erfahrenen Spengleri-Halter unter euch??

LG Ulrike

Huhu@ Michael, wäre schön, wenn du mir zu diesem Thema was sagen könntest :kiss

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Donnerstag, 29. Januar 2009, 19:43

Hallo!

Ich halte 1,3 spengleri. Jedes Tier bewohnt inzwischen ein einzelnes Becken. Die 3 Weibchen kamen aus einer gemeinschaftlichen Haltung und mussten aber zum Füttern getrennt werden, da eines der Tiere vor lauter Futterneid Niemanden zum Fressen kommen lies. Das ist meiner Meinung nach ein unzumutbarer Stress für die Tiere. Ich probierte zunächst auch eine gemeinsame Haltung der 3, kam sehr schnell davon ab, da eines der kleineren Weibchen ständig die beiden Anderen bedrohte. Dieses agressive Tier hielt ich allein, die beiden anderen zusammen, aber auch da kam es mir vor, als wäre eines sehr zurückhaltend. Seit jede der Damen ein eigenes Reich bewohnt, sind sie alle doch deutlich mehr unterwegs und weniger scheu.

Grüße

Jutta

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3

Donnerstag, 29. Januar 2009, 20:16

Auch Ingo hat später auf Einzelhaltung umgestellt.

Inzwischen hält er ja gar keine Spengleris mehr.

Ich halte 2,4 einzeln. Zu anfangs habe ich es auch mit Gruppenhaltung probiert, aber immer wieder Probleme und verluste gehabt. Seit sie einzeln leben gab es keine Krankheiten mehr. Und alle wachsen und gedeien. Jetzt muss es mir nur noch gelingen, die regelmäßig gelegten Eier auch zum Schlupf zu bringen....

LG Michael
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Donnerstag, 29. Januar 2009, 23:15

Hallo Jutta, hallo Michael,

danke für eure Erfahrungsberichte. Alles, was ich an aktueller Literatur zu diesen Tieren gefunden habe, deckt sich mit euren Berichten zwecks Einzelhaltung. Deshalb hat mich die Aussage im Buch auch etwas iritiert, was dann ja wohl schon etwas älter ist, wenn I.Schäfer später auch zu Einzelhaltung übergegangen ist.
Will ich mir jetzt solche Tiere zulegen, was ratet ihr mir? Ein einzelnes? Später das passende Geschlecht dazukaufen? Gleich zwei, aber in getrennten Becken? Oder die juvenilen noch eine Zeit lang zusammenhalten?
Ich möchte halt schon, dass die SK mal zur Paarung mit einem Artgenossen zusammenkommen, nicht des Züchtens wegen, aber ich denke, auch das gehört zur artgerechten Haltung.
Und was ich auch noch nirgendwo lesen konnte: ab wann kann man das Geschlecht erkennen?

LG Ulrike

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5

Freitag, 30. Januar 2009, 04:45

Hallo Ulrike,

ab welchem Alter man das Geschlecht bei diesen Tieren erkennen kann, kann ich dir nicht sagen. Habe jedoch schon mal ein Männchen von 52 g gesehen, bei dem es ganz deutlich war.

Warum du wieder überlegst, zwei juvenile Tiere zusammen zu halten, verstehe ich nicht. Das kann böse enden. Warum willst du experimentieren ?

Auch ein gelegentliches Verpaaren ergibt keinen Sinn, wenn man nicht züchten will. Allerdings bin ich der Auffassung, dass jeder der sich seltene Tiere zur Erbauung hält, auch seinen Beitrag zur Arterhaltung beitragen sollte, d.h. versuchen sollte, die Tiere nachzuzüchten. Das es bei Spengleris in Unmengen von Jungtieren geht, braucht man ja nicht zu fürchten.

Ich rate dir, erst einmal ein Tier zu erwerben. Wenn du dann irgendwann weißt, was es ist, kannst du dir ein zweites holen und hast schon mehr Erfahrung bei der Haltung, als wenn du von Anfang an in zwei Becken rumprobierst. AUßerdem würde die Gefahr von Inzucht bestehen, wenn du zwei Jungtiere vom gleichen Züchter nehmen würdest.

Gruß
Michael
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6

Freitag, 30. Januar 2009, 07:32

Hallo Michael,

Zitat

Warum du wieder überlegst, zwei juvenile Tiere zusammen zu halten, verstehe ich nicht. Das kann böse enden. Warum willst du experimentieren ?

Ich möchte eben NICHT rumexperimentieren, deshalb frage ich ja vorher :) . Ich möchte so optimal mit diesen Tieren beginnen, wie es nur eben möglich ist. Wenn ich die negativen Erfahrungen der anderen Halter nicht mehr machen brauch, bin ich dankbar. Ich dachte nur bei den juvenilen Tieren an Prägung ect., ich komme ja aus der Landschildkrötenhaltung, da ist eine Gruppenhaltung in der juvenilen Zeit nicht nur möglich, sondern sogar erwünscht, was das Verhalten der Tiere ja auch zeigt. Also scheint das bei Spengleris nicht zu gelten.

Zitat

Auch ein gelegentliches Verpaaren ergibt keinen Sinn, wenn man nicht züchten will.

Zitat

Allerdings bin ich der Auffassung, dass jeder der sich seltene Tiere zur Erbauung hält, auch seinen Beitrag zur Arterhaltung beitragen sollte, d.h. versuchen sollte, die Tiere nachzuzüchten

Da stimme ich mit dir vollkommen überein. Ich wollte nicht sagen, dass ich nicht züchten will, sondern nur zum Ausdruck bringen, dass es wichtig für mich ist, adulte Tiere merken zu lassen, dass da noch Aergenossen existieren. Dies sollte dann aber nicht Männchen und Männchen sein, was nur Stress bedeutet. Ein Tier auf ewig allein zu halten, oder zwei gleichgeschlechtliche, die sich nie sehen und riechen können/dürfen, macht ja absolut keinen Sinn.

Also erstmal ein Tier, später dann den Partner dazu! Danke für deine Infos.

LG Ulrike

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7

Freitag, 30. Januar 2009, 12:14

Auch ein gelegentliches Verpaaren ergibt keinen Sinn, wenn man nicht züchten will



Der Spruch könnte vom Papst sein... :D:

Aber im Ernst- ich würde auch zu einem Tier am Anfang raten, erst mal schauen, ob es Spass macht, das sind doch ganz andere Gesellen als die Landeier und dann später aufstocken.

LG

Jutta

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8

Sonntag, 15. Februar 2009, 14:24

Geschlechter unterscheiden

Hi,

bei 4 bisher aufgezogenen Jungtieren konnte man ab ca. 5 cm Carapxlänge im Vergleich die Männchen ziemlich gut erkennen.

Grüße, Ronny

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9

Sonntag, 15. Februar 2009, 17:47

Hi Ronny,

vielen Dank für deinen Beitrag.

Dann könnte ich ja glatt demnächst mal Bilder zum fröhlich gemeinsamen Raten machen und einstellen ;) Meine haben 5,7/5,9 CLänge

Lieben Gruß, Betty

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10

Sonntag, 15. Februar 2009, 21:51

Hallo Ulrike :winken: ,

ich hab 1,1 aus gemeinsamer Haltung bekommen. Ich wollte dies auch so weiter halten. Nach sehr kurzer Zeit hab ich bemerkt, daß das Weibchen gar nicht mehr aus der Höhle herauskam. Weder zum Baden noch zum Fressen. Hab dann das Männchen mit Futter weggelockt, sie wollte nichts fressen. Dann hab ich die beiden getrennt gefüttert (ohne Sichtkontakt) dann hat auch sie was genommen.

Es sind wirklich bemerkenswerte und interessante Tiere, wie kleine Aliens wenn sie Futter bekommen.

Ich möchte sie nicht mehr missen.

Ich hab die Tiere dann nach ca. zwei bis drei Wochen getrennt. Und siehe da das Weibchen hat gefressen, gebadet und ihr Terrarium erkundet (daran hat sich seither nichts geändert) :lol: .

Mittlerweile hab ich mehrere dieser faszinierenden Tiere und ich bin nach wie vor für Einzelhaltung. Wenn ich mehrere qm Platz hätte und diese auch technisch (Regenwaldmäßig) ausstatten könnte würde ich eventuell auch für eine Gruppenhaltung stimmen.

Lg Michi

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