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Montag, 25. Mai 2009, 16:20

Bitte um Beratung

Hallo zusammen

Ich lese bereits eine Weile in eurem Forum mit, habe zwischenzeitlich auch einen Account erstellt.
Nun möchte ich euch gerne um Hilfe bei der Klärung einiger Fragen bitten.

Ich möchte gerne Wasserschildkröten halten und habe daher versucht mir die nötigen Informationen zu besorgen. Dafür habe ich folgende Bücher gelesen: "Haltung von Wasserschildkröten" von Andreas S. Hennig und "Asiatische Sumpfschildkröten" von Maik Schilde. Weiter habe ich verschiedene Foren und Websites besucht und Informationen zu Lebensweise, Haltung, etc. zusammengetragen. Da sind leider teilweise sehr widersprüchliche Aussagen zu finden - aber das muss wohl so sein, da jeder seine eigene Erfahrung und Meinung hat. :)

Das Becken wird die Masse 180x60x60 haben, also eine Grundfläche von etwas über einem Meter. Da wir am liebsten Jungtiere hätten, lässt sich das Geschlecht ja nicht im Voraus bestimmen. Dennoch würden wir gerne ein "Paar" halten. Der Platz, um ein weiteres Becken einzurichten, ist nicht vorhanden. Zwar liesse sich das Becken bei entsprechender Planung mittels einer Scheibe trennen, dies würde jedoch die Fläche pro Tier ziemlich reduzieren und den Schwimmraum massiv einschränken - statt 177.6 cm nur noch ca. 88 cm in der Länge. Das wäre technisch umsetzbar, aber aus unserer Sicht keine befriedigende Lösung.
Bleibt dennoch die Möglichkeit 2 Wasserschildkröten aufzunehmen? Wie müssten wir uns verhalten, falls die Schildkröten sich nicht vertragen und getrennt werden müssten - käme die Trennung der Becken überhaupt als Lösung in Frage (wegen der Masse)?

Sofern tatsächlich eine Möglichkeit bleibt, stellt sich noch immer die Frage nach der Art.
Wir hätten sehr gerne aquatile, kleinbleibende Schildkröten. Am liebsten eine tropische Art, welche sich bei einem Wasserstand von 35 - 40 cm wohl fühlt. Das Becken wird ganzjährig in einem beheizten Raum stehen. Die Temperaturen im Winter deutlich fallen zu lassen, wird daher kaum machbar sein.
Wenn es um Einzel- oder Gruppenhaltung geht, scheiden sich die Geister. Wir würden es gerne versuchen und möchten, wie schon erwähnt, zwei Schildkröten halten. Schlammschildkröten sollen teilweise unverträglich sein gegenüber Artgenossen, daher unter Umständen nicht optimal geeignet. Cuora sollen stressanfällig sein, daher auch nicht ideal. Hätte ich die Wahl, würde ich mir eine Art wünschen, die eine maximale Grösse von +/- 15 cm erreicht. Dann scheinen aber die Möglichkeiten massiv eingeschränkt zu sein. Viele Arten konnte ich da nicht mehr finden. :hä
Weiter würde ich gerne mit wenigen Fischen vergesellschaften, was die Frage aufwirft wie sich die jeweiligen Ansprüche vereinbaren lassen und ob die eine oder andere Art besser geeignet wäre oder dies hierbei keine Rolle spielt.

Das ist jetzt wohl viel auf einmal - hoffe dennoch, dass meine Gedankengänge "übersichtlich" sind. :D:

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

Liebe Grüsse
nova

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers nova verfasst am Montag, 25. Mai 2009, 16:20 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


  • »AFRO-thunder« ist männlich

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2

Montag, 25. Mai 2009, 23:23

Hallo Nova,

Ein 180x60x60 Becken ist eine sehr gute Größe für die Haltung von Wasserschildkröten. Wenn ihr mehrere Schildkröten haben möchtet, dann würde ich nicht 2 nehmen, sondern 3 oder 4. Wenn da eine dominantere dabei ist, verteilt sich der Stress besser. Bei 2 Schildkröten ist die Chance, dass eine den kürzeren zieht, sehr groß.

Ausgehend von 2-3 Tieren schränkt das natürlich die Größe der Art ein wenig ein. Aber es gibt immer noch sehr viele Arten, die ihr darin gut halten könnt. Die Frage stellt sich nur, ob ihr tropische Tiere haben wollt (also ohne Winterruhe) oder ob das Becken mehrere Wochen im Jahr leer stehen soll.

Da ihr ja eh schon Bücher habts, mach ich nur mal ein paar Artenvorschläge und ihr könnt dann ja nochmal nachlesen oder googlen/hier nachfragen:

1.) Asiatische Mittelgroße Arten, bei denen z.B. eine 1,2 Gruppe in dem Becken möglich wäre: Mauremys annamensis/Chinemys nigricans/Chinemys reevesi/Mauremys mutica
2.) Asiatische Arten, bei denen zumindest eine Weibchengruppe gutgehen kann: Sacalia bealei & quadriocellata,
3.)Nordamerika, Weibchengruppe: Chrysemys picta (alle Unterarten), manche Graptemys (ich halte zB selber mehrere G. nigrinoda Weibchen in einem Becken dieser Größe)
4.) Ozeanien, auch Männchen in der Gruppe OK: Chelodina reimanni, mccordi, novaguineae, gunaleni
5.) Südamerika: Mesoclemmys gibba. Halte ich auch selber, sind sehr ruhig und zurückgezogen. Du könntest 3 Weibchen oder 1,2 in deinem Becken haben
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3

Dienstag, 26. Mai 2009, 09:53

Hallo Stefan,

1.) Asiatische Mittelgroße Arten, bei denen z.B. eine 1,2 Gruppe in dem Becken möglich wäre: Mauremys annamensis/Chinemys nigricans/Chinemys reevesi/Mauremys mutica


das würde ich so nicht uneingeschränkt empfehlen. Bei revessi und ananmensis sind mir mehrere Haltungen bekannt bei denen die Männchen nicht dauerhaft vergesellschaftet werden konnten. Am Ende werden hier die Männchen nur zur Paarung zu den Weibchen gesetzt also nur ein paar Tage.

2.) Asiatische Arten, bei denen zumindest eine Weibchengruppe gutgehen kann: Sacalia bealei & quadriocellata,


das geht garnicht!!! Sacalia sind sehr stressanfälling un aggressiv zueinander. Das ist zwar nicht sofort für jeden "Laien" zu erkennen, aber die Tiere streben dann aus "unerfindlichen Gründen". Bei Salaia "funktioniert" nur Einzelhaltung.

MfG Jens

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jensT« (26. Mai 2009, 09:56)
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4

Dienstag, 26. Mai 2009, 14:38

Hallo Jens,

Danke für deine Ergänzungen. Ich wollte den Beitrag nicht unbedingt in die Länge ziehen, daher habe ich etwas gröber zusammengefasst. Natürlich ists immer relativ, wie die Gruppenzusammenstellung funktionieren kann. Die annamensis die ich kenne, sind gemeinsam in einem Becken, das ca. zweitausend Liter umfasst. Da kann man sich natürlich besser aus dem Wege gehen als in den Becken, die zB bei Schilde im Buch vorgeschlagen werden.

Bei den Sacalias ists ähnlich. Wenn die genügend Versteckplatz haben, dann ists mit der Aggression nicht so schlimm. Kennst du den Zuchtbericht von Andreas Budischek aus der SACALIA? Er hält seine Tiere auch zusammen, allerdings in dünkleren Kunststoffwannen mit Versteckplätzen für jedes Tier.
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5

Mittwoch, 27. Mai 2009, 01:26

Hallo

Erst mal vielen Dank für eure Antworten!

Die Arten, die nur einzeln gehalten werden können, fallen ja weg. Wie ist das aber mit Arten, bei denen das Männchen separiert werden muss? Da sich bei Jungtieren das Geschlecht nicht bestimmen lässt, kann ich ja keine Gruppe nach Wunsch zusammenstellen.
Wie stehen die Chancen, dass bei 3 Tieren kein Männchen dabei ist?
Lässt sich in etwa sagen, wie lange es bei einer gemischten Gruppe gut gehen kann, d.h. wird die Situation erst mit der Geschlechtsreife problematisch oder schon vorher?
Lässt sich das Problem vielleicht bei entsprechender Strukturierung des Beckens (180x60x60) entschärfen?

Chrysemys picta und vor allem Graptemys gefallen uns sehr gut. Leider konnte ich nur zu Graptemys nigrinoda einige Infos finden, bei caglei und flavimaculata scheint es viel schwieriger zu sein.
Ist es noch immer so, dass Graptemys flavimaculata kaum zu finden sind?

Gemäss verschiedener Quellen müsste die Temperatur im Winter abgesenkt werden.
Wie macht man das in einem beheizten Raum?

Gibt es vielleicht noch andere Arten, die in Frage kommen aber keine Winterruhe halten - also tropische Arten?

Vielen Dank und liebe Grüsse
nova

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6

Mittwoch, 27. Mai 2009, 11:40

Hallo Nova
Ich würde dir Chrysemis picta dorsalis empfehlen, die sind kleinbleibend und kommen weiter im Süden der USA vor.
Sie brauchen keine richtige Winterruhe, einfach die Heizung im Herbst etwas runterdrehen und dann eine Zeit ganz ausmachen,
das ganze mit dem Licht ähnlich.
Ist eine relativ friedliche Art, meines wissens.
Mit dem zusammenleben ist´s wie bei uns... ausprobieren, man kann ja (nach ? Jahren) wenn es doch nicht klappt vielleicht mit
jemand tauschen.
Ich versuche Nachwuchs zu bekommen, sie hat aber noch keine Eier gelegt... falls du interesse hast, kann noch dauern wenn überhaupt.
Viele Grüße
Peter :D:

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  • »Zippo« ist männlich

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Arten: Kinosternon cruentatum

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7

Mittwoch, 27. Mai 2009, 14:03

Zitat

Da sich bei Jungtieren das Geschlecht nicht bestimmen lässt, kann ich ja keine Gruppe nach Wunsch zusammenstellen.
Wie stehen die Chancen, dass bei 3 Tieren kein Männchen dabei ist?


Stimmt. Entweder Jungtiere nehmen und eventuell später trennen oder eine erwachsene Gruppe (aber auch da wirst Du möglicherweise trennen müssen).
Wenn Du grundsätzlich keinen Platz für ein zweites Becken hast, dann würde ich grundsätzlich keine Gruppe halten.


Zitat

Lässt sich in etwa sagen, wie lange es bei einer gemischten Gruppe gut gehen kann, d.h. wird die Situation erst mit der Geschlechtsreife problematisch oder schon vorher?


Kann auch schon vorher problematisch werden. Die Chancen, dass es klappt erhöhen sich mit der Größe des Beckens.

Zitat

Lässt sich das Problem vielleicht bei entsprechender Strukturierung des Beckens (180x60x60) entschärfen?


Die Strukturierung ist sicher hilfreich, aber keine Garantie. Gut stehen die Chancen auch, wenn Du eine Gruppe bekommen kannst, die bereits seit längerem friedlich zusammenleben.


Zitat

Gemäss verschiedener Quellen müsste die Temperatur im Winter abgesenkt werden.
Wie macht man das in einem beheizten Raum?


Gar nicht. Entweder das Aquarium gleich in einen unbeheizten Raum stellen oder ein Winterquartier in einem unbeheizten oder wenig beheizten Raum schaffen (Schlafzimmer, Keller etc.). Das Winterquartier darf dann auch etwas kleiner sein. Transportieren kann man ein Becken in dieser Größe ja nicht so einfach.

Zitat

Gibt es vielleicht noch andere Arten, die in Frage kommen aber keine Winterruhe halten - also tropische Arten?


Ich kenne Leute die Kinosternon cruentatum als Weibchengruppe halten.

Viele Grüße von Zippo!
Signatur von »Zippo« Unsere Klappschildkröte (Kinosternon cruentatum)

klappschildkroete.de - Alles über Kinosternon & Sternotherus

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8

Mittwoch, 27. Mai 2009, 16:41

Ich hätte echt nicht gedacht, dass es so schwierig sein würde die "richtige" Schildkröte zu finden!
Da verlässt mich schon ein wenig der Mut und Frust macht sich breit. ;(

Kann es denn sein, dass einfach keine Art passt?? :(

Zitat

Gar nicht. Entweder das Aquarium gleich in einen unbeheizten Raum stellen oder ein Winterquartier in einem unbeheizten oder wenig beheizten Raum schaffen (Schlafzimmer, Keller etc.). Das Winterquartier darf dann auch etwas kleiner sein. Transportieren kann man ein Becken in dieser Größe ja nicht so einfach.
Unser Kellerabteil ist klein (Mietwohnung) und überhaupt nicht ruhig. Und im Schlafzimmer ist es deutlich wärmer als im anderen Zimmer - soll nicht gesund sein, aber ich komme morgens sonst nicht aus dem Bett. :rolleyes:
Ein "Umzug" wäre einerseits also schwierig umzusetzen, andererseits nicht wirklich das, was wir uns vorstellen.

Fest steht die Grösse des Beckens - 180x60x60 - und der Standort. Das Aquarium wird in einem Zimmer mit unterschiedlicher Raumhöhe von ca. 2.5 bis 4 Meter stehen. Im Winter beträgt die Lufttemperatur ca. 20 Grad.
Alle bisher genannten Arten benötigen im Winter kühlere Temperaturen, daher hätten wir gerne eine Art gefunden, die auch im Winter warme Temperaturen mag. Daher die Frage nach einer tropischen Art.
Ich dachte es gibt Arten, die im Winter tatsächlich im Aquarium mit einer Wassertempeatur über 20 Grad gehalten werden können. Ist das falsch?
...und sich dann auch noch mit Artgenossen vertragen. Passen diese Kriterien vielleicht nicht zueinander?

Oder gibt es vielleicht eine Pumpe (oder sonst ein Gerät), mit welcher sich die Wassertemperatur regulieren lässt - in diesem Fall also kühlen?

Vielen Dank für eure Hilfe.

Liebe Grüsse
Laura

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  • »AFRO-thunder« ist männlich

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9

Mittwoch, 27. Mai 2009, 16:45

Bei kleinbleibenderen Graptemys ist es so, dass man nigrinoda am häufigsten kriegt. Caglei, versa und oculifera kriegt man mit ein bisl Glück, muss aber schon tiefer in die Tasche greifen. Bei Graptemys flavimaculata gelingt die Zucht europaweit nur sehr selten, daher braucht man viel Glück und Geld, wenn man diese Tiere anschaffen will.

Mein Graptemysbecken steht auch im Wohnzimmer (in der Nähe des Fensters). Der Heizstab wird ab Herbst einfach ausgeschalten und durch die kürzere Tageslänge werden die Schildkröten auch automatisch ruhiger. Wenns dann soweit für die Ruhe ist, kommen sie in Maurerschaffeln in den Keller für 2 Monate.
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10

Donnerstag, 28. Mai 2009, 09:43

Hallo,

dann schau dir doch mal die von Stefan genannten Arten an

Mauremys annamensis, Chelodina reimanni, Chelodina mccordi, Chelodinanovaguineae, Chelodina gunaleni, Mesoclemmys gibba.

Das ist doch schonmal eine gute "Auswahl"

MfG Jens

PS: Danke Stefan !!!

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11

Donnerstag, 28. Mai 2009, 10:10

Hallo Jens

Mauremys annamensis hattest du doch selbst ausgeschlossen ???

Schlangenhalsschildkröten sollen es eher nicht sein...wohl "Geschmackssache".

Viele Grüsse
Laura

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  • »lionsgemmini« ist weiblich

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12

Mittwoch, 3. Juni 2009, 22:23

Hi ... zwar kenne ich mich mit den tropischen Wasserschildkröten nicht so aus, aber mir fällt dazu spontan die Starrbrust-Pelomeduse ein, weil ich die persönlich ganz interessant finde. Was ich bislang dazu gelesen habe, sollen die zum einen relativ friedfertige Tiere sein und zum anderen soll sich die durchschnittliche Größe hier bei um die 20 cm bewegen, obwohl sie wohl auch durchaus bis zu 30 cm erreichen könnten. Und sie brauchen keine Winterruhe ... wäre das denn dann vielleicht eine geeignete Schildkröte?

Gruß Petra
Signatur von »lionsgemmini« Gruß Petra

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13

Mittwoch, 3. Juni 2009, 23:49

Hallo Petra

Vielen Dank für deinen Vorschlag! Die maximale Endgrösse schreckt da schon ein wenig ab 8|
Ich werde mir aber zu dieser Art noch weitere Infos zusammensuchen.
Danke! :)

Ansonsten freunden wir uns gerade mit der Gedanken an, uns einen kleinen Kühlschrank zu kaufen...
Mal sehen, was sich ergiebt.

Gruss
Laura

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14

Donnerstag, 4. Juni 2009, 21:12

Hallo Laura ... und wenn das "Becken" nun kein Becken wäre, sondern ein Terrarium mit einer großen Badeschale? ... dann wäre darin Platz für 1-3 Prachterdschildkröten (rhinoclemmys pulcherrima manni) .... die brauchen das muckelig warm, keine Winterruhe, relativ hohe Luftfeuchtigkeit und eben eine Bademöglichkeit (Wasserwechsel je nach Verschmutzungsgrad alle 1-2 Tage). Außerdem sind die Tiere wunderschön gezeichnet. In der Haltungsbeschreibung ist zwar von einem geräumigen Badebecken die Rede - kann man machen, ist aber nicht zwingend erforderlich ... kommt halt auch darauf an, wieviel Platz man zur Verfügung hat. Manche dieser Tiere schwimmen durchaus gerne, andere wieder nicht so.

Wiegesagt - auch nur mal so als Idee ... :D:

Gruß Petra

PS: Entsprechende Literatur wäre: Die Prachterdschildkröte - ebenfalls von Maik Schilde sowie die MARGINATA Nr. 7/2005
Signatur von »lionsgemmini« Gruß Petra

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15

Donnerstag, 4. Juni 2009, 23:41

Hallo Petra

Das wäre mal ein ganz anderer Ansatz :D ...aber es soll schon ein Becken werden. :lol:

Ich habe mir noch ein weiteres Buch bestellt, es sollte (hoffentlich) morgen hier sein.
Die Tendenz, die sich abzeichnet, geht Richtung Chrysemys picta dorsalis. Ich hatte diese Art aufgrund von Fotos bereits einmal unter die "Top 3" gewählt, kam aber wegen der Wintertemperatur wieder davon ab.
Da wir nun unsere "geistige Haltung" am Überdenken sind, wäre diese Art vielleicht doch die richtige Wahl.

Danke für deine Beiträge!!

Liebe Grüsse
Laura

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