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Montag, 26. April 2010, 09:10

Pyxidea mouhotii (obstii) will nicht fressen

Hallo,
wir haben auf Bitten und Betteln von einer älteren Dame eine Indische Dornschildkröte übernommen. Sie ist ca. 10 Jahre alt.
Uns macht Sorgen, daß das Tier nur unregelmäßig mit größeren Abständen (mehrere Tage) frißt. Aktuell frißt sie überhaupt nicht. Leider ist ja auch die Literatur über diese Tiere sehr gering gestreut.
Ist dieses wenige Fressen mit großen "Aussetzern" normal, jahreszeitbedingt oder noch "Nachwehen" des Umzuges aus der alten Umgebung (das Tier kam im Februar zu uns)?
Ansonsten ist das Tier munter, bewegt sich, schaut interessiert. Gewicht hat sie aber offensichtlich gehalten.
Als Futter war sie gewohnt: Herzmuscheln, Bananen, gekochte Kartoffeln (was wir nicht so toll finden), Pellets f. Sumpfschildkröten (Kaufartikel).
Zum Anfang fraß sie noch ab und zu, das wurde aber immer weniger. Wir wissen, daß das Tier sehr wählerisch ist und die Verschiedenheit der Nahrung sehr eng begrenzt ist.
Wir sind für jeden Tip (und auch Literaturtip) dankbar.
Sabine + Jörg

P.S. müssen denn nun bei mouhotii obstii ein oder zwei "i" am Ende stehen - auch hier gibt es verschiedene Aussagen

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers joerg verfasst am Montag, 26. April 2010, 09:10 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


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Montag, 26. April 2010, 10:00

Hallo,

normal ist das sicher nicht. Das Tier sollte schon regelmäßiger fressen als nur alle "paar Wochen".

Als Futter sollten auch Regen(Tau)würmer und Insekten angeboten werden.

Für eine genaue Beurteilung müsste man die Haltungsbedingungen genauer kennen.

Ansonsten währe ein Besuch bei einem repilien erfahrenen Tierarzt auch anzuraten.

Ein "i" hinter Herrn Obst reicht.

MfG Jens

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3

Montag, 26. April 2010, 12:53

Um das Tier ans Fressen zu bringen sind manchmal einige Futtertricks nötig. Versuch es mal mit Babymäuse egal ob gefroren (vorher aufgetaut) oder lebendig, beim Lebendigen ist die Chance größer , daß sie sie frißt.Weiter Futtermöglichkeiten: Regenwürmer, Garnelen, Fisch, Bananen und was natürlich absolut überall verpönt ist, aber wo drauf Sumpfschildkröten, die die Nnahrung verweigern trotzdem abfahren, ist Katzendosenfutter mit Thunfisch. Da dies aber ein Ausnahmefall ist, denk ich mal werden die Puritaner darüber hinwegsehen können. Fütterungshäufigkeit: je nach Menge 1 - 2 die Woche zusätzlich sollte auch Kalzium in Form von Eierschalen oder Sephiaschalen gereicht werden. Mengenbeispiel: Füttert man eine ausgewachsene Maus, dann reicht eine für eine Woche.Sind es gerade behaarte, dann zwei bis drei Stück die Woche.Ein Arztbesuch bei einem schildkrötenerfahren Tierarzt sollte sicherheitshalber (bei einem so wertvollen Tier auf jeden Fall) getätigt werden. Er kann das Tier auch direckt auf Parasiten untersuchen und evtl. auch dann behandeln. Die Pyxidea mouhotii obsti stehen auf der Cites -Liste Anhang B, daß heißt sie müssen bei der untere Lanndschaftsbehörde bzw. Veterinäramt gemeldet sein und ein Herkunftsnachweis muß vorhanden sein. Sicherheitshalber beschreibt auch mal die haltungsbedingungen, vielleicht kann man da auch was ändern und somit das Tier artgerechter halten.
Signatur von »stock« Mit schildkröterischen Grüssen

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4

Montag, 26. April 2010, 15:08

Zitat

Die Pyxidea mouhotii obsti stehen auf der Cites -Liste Anhang B, daß heißt sie müssen bei der untere Lanndschaftsbehörde bzw. Veterinäramt gemeldet sein und ein Herkunftsnachweis muß vorhanden sein.
Ist bekannt. Uns wurde das Tier als "Chinesische Zacken-Erdschildkröte" angeboten. Wir konnten aber vorab Fotos machen und Sachverständige suchen. Der erste ist der Schildkröten-Artenbeschreiber für CITES Deutschland aus dem Zoo Lpz. Über den Weg Tierarzt (speziell Reptilien) - Zoo Halle - kamen wir an ein DGHT-Mitglied in Lpz., welcher selber schon Pyxideas hielt (übrigens, die Zoologen der Uni Halle sind gescheitert). Somit hatten wir eine zweite unabhängige Bestimmung. Dieser rief uns dann auch extra nochmal an, um uns die Bedeutung dieses Tieres nahezubringen (wußten wir bis dahin nicht). Der Herkunftsnachweis läuft noch (gemeldet ist das Tier bei der Unteren Naturschutzbehörde) und ist deswegen problematisch, weil dieses (und ein zugehöriges Männchen - lebt aber nicht bei uns) vor 2002 gekauft wurden, und da war der Herkunftsnachweis noch nicht notwendig. Wir kennen den "Behördenkram" von unseren Testudos.
Zur Haltung: das Tier lebte die letzten zehn Jahre frei in der Wohnung, ging in das Wasserbad bei Bedarf, fraß und schlief im Terrarium (Hobelspäne befüllt). Aus diesem Grund haben wir das Terrarium am Boden stehen, nach vorn zu öffnen, so daß das Tier allein heraus kann. Das macht sie auch und verkriecht sich dann lange Zeit in eine dunkle Ecke (unter dem Bett) wo sie dann auch gleich mal eine ganze Nacht bleibt. Zum Füttern müssen wir sie dann einfangen und ins Terrarium setzen. Ach ja, Terrarium ist im Schlafzimmer - Zimmertemperatur (keine extra Beleuchtung, Heizung oder ähnliches). Lt. der raren Literatur unterliegt der natürliche Lebensraum von Pyxidea hohen jahreszeitlichen Schwankungen. Also denken wir mal, daß die Sommer-Winter-Schwankungen in einer Wohnung nicht so abnormal für das Tier sein müßten.
Das Terrarium selber ist mit Pinienborke gefüllt, welche oft eingesprüht wird. Wasserbasin ist vorhanden. Zum Schlafen verbuddelt sie sich in einer dunklen Ecke im Terrarium. Bei warmen Wetter (das, was es dieses Jahr nicht so viel gab) kommt sie auf den Rasen im Garten. Da fühlt sie sich richtig wohl, schaut, läuft, geht ins Wasser. Was uns auffällt, daß sie draußen die Frühlingssonne genießt, aber in der Wohnung eher dunkle Ecken bevorzugt. Aber da das Tier sich ja ohnehin tagsüber viel vergräbt, sehen wir das nicht so als Problem.
Bis hierhin schon mal vielen Dank für die Hilfe!
Sabine + Jörg

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5

Montag, 26. April 2010, 19:49

Sorry, mir wurde gerade schlecht bei der Haltungsbeschreibung. Da ist einiges im Argen. Mich wundert es nicht daß das Tier nicht mehr frißt. Ich halte selber eine Gruppe von dieser Art und weiß daher, wie empfindlich sie auf Änderungen reagieren. Also bitte nicht mehr durch die Gegend laufen lassen, und nicht herum tragen. Die Tiere brauchen ein festes Revier. Das Terrarium sollte mit Kokosfaser, Walderde, Moos, Laub, Korkrinden, Wurzeln und Baumhöhlen eingerichtet sein.Letztere benötigt sie zum Verstecken. Beckengröße 1,2 m x 50 besser 60. Hohe Luftfeuchtigkeit sollte vorhanden sein.(Mind. 60 %) Darum die angegebene Substrate, damit die Feuchtigkeit gehalten wird. Beleuchtung in einer Ecke ein Spotstrahler von 40 - 60 Watt (je nach Höhe der Anbringung.) Die Temperatur im Lichtkegel sollte möglichst nicht über 30 Grad gehen. Die Tiere leben eigentlich im Unterholz von den Bergwälder Chinas, Vietnams und den angrenzende Staaten.Grelles Licht meiden sie. Kurzfristiges Sonnen kommt auf den Lichtungen vor. Wird aber schnell abgebrochen, wenn irgendeine Gefahr droht oder die Temperatur zu hoch wird.Haltung in einem geschlossen Terrarium mit Lüftung oder in einenm Minitreibhaus. Es geht auch entsprechend große "Nagerheime" aus Kunststoffschalen (oben und unten) mit einer Platte oben drauf, um die Luftfeuchtigkeit zu halten (letzteres ist meine Haltung , die sichso bewährt hat). Regelmäßiges Sprühen oder Gießen sollte im Rahmen derv Jahreszeitenregulierung vorgenommen werden. Die Haltung diesert Tiere ist keineswegs mit der Haltung von Europäischen Landschildkröten zu vergleichen, evtl noch mit afrikanischen Waldschildkröten, wie Kinixys homeana und dann auch nur bei einer anderen Temperatur. Sorry, daß ich am Anfang vielleicht etwas drastisch war, aber jedes Tier hat seine eigene artgemässe Haltung verdient. Literaturtipps: Maik Schilde" Asiatische Sumpfschildkröten" erschienen im NTV-Verlag. Weiter sind Haltungsberichte von beiden Arten (Pyxidea mouhotii mouhoti und Pyxidea mouhotii obsti) in der Emys erschienen. Über die ISV Internationale Schildkröten Vereinigung) kann man Kontakt mit dem zweiten Autoren aufnehmen. Sonst helfe ich auch gerne weiter.
Signatur von »stock« Mit schildkröterischen Grüssen

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6

Dienstag, 27. April 2010, 17:28

Hallo

Habt Ihr Die Pyxidea mal auf Einzeller und andere Parasieten untersuchen lassen.Du kannst den SK alles an Futtertieren anbieten was der Zoofachhandel hergibt. Ich habe die gr.Tiere alle3 Tage mit Fleisch oder Fisch gefüttert Rotaugen Forellen Wachsmaden Heuschrecken evtl auch mal geforene Babymäuse.Wo wohnst Du? Ich könnte das Tier bei mir aufnehmen.Da ich eine Auffangstation habe.

Wenn Ihr mögt könnt Ihr mich gerne anrufen. Schildkröten-Hilfe Leverkusen Holger Aschentrup-Adler 02171-83990

LG

Holger

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7

Dienstag, 27. April 2010, 21:24

Zitat

Ich könnte das Tier bei mir aufnehmen.Da ich eine Auffangstation habe.
Danke für's Angebot. Wir haben den Ehrgeiz, uns um das Tier zu kümmern und es so gut wie möglich artgerecht zu halten. Auffangstation wären wir schon selber, wenn wir alle nicht mehr gewollten Tiere aufgenommen hätten. Aber das würde unsere Möglichkeiten bei Weitem sprengen.
Nochmal zum Verständnis. Wir haben das Tier kurzfristig auf Bitten und Drängeln übernommen. Da war uns (und dem Vorbesitzer) nicht mal bekannt, um welche Art es sich handelt. Wir müssen nun in kürzester Zeit handeln. Ohne Kenntnisse übernimmt man das Tier und die Haltungsgewohnheiten so, wie es schon seit zehn Jahren lebt. Das ist eigentlich logisch.
Jetzt, da wir wissen, worüber wir reden, können wir auch entsprechend vorgehen - und das werden wir natürlich auch machen. Aber innerhalb von drei Tagen (incl. Wochenende) ist da nicht allzuviel zu erreichen. Man muß sich ja auch erst mal schlau machen.
Inzwischen wissen wir ja auch um die Lebensbedingungen der Pyxidea ... - aber ein Tier von heute auf gleich nur im Terrarium zu lassen, es ist ja die "Freiheit" seit Jahren gewohnt, ist vielleicht etwas gewagt. Wir sind da unsicher.
Das Terrarium ist schon entspr. eingerichtet. Lt. Vorbesitzer wurden eine Wärmelampe konsequent gemieden. Wir werden das aber trotzdem nochmal probieren.
Wie bekomme die Tiere das notwendige UV-Licht? Wir hätten ja auf UV-Lampe gesetzt. Aber der Tip lautet ja Wärmelampe, mehr nicht.
Sorgen bereitet uns nach wie vor das Fressen. Mehlwürmer ist sie gestern nachgegangen, hat sie aber nicht gefressen.
Noch eine Frage zum Standort des Terrariums: sollte es eher ruhig stehen oder ist die lebhafte Wohnstube kein Problem?
Ach ja, Literatur, welche wir auf die Schnelle heranschaffen konnten: Indaneil Das - Die Schildkröten des Insischen Subkontinents (war aus unserer Sicht eher ein Fehlkauf, weil gerade zu Pyxidea fast nicht darin steht - glücklicherweise war es verbilligt).
Sabine + Jörg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »joerg« (27. April 2010, 21:37)
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Dienstag, 27. April 2010, 22:55

Standort des Terrariums: ruhiger Standort, damit sich das Tier eingewöhnen kann, alles andere wie auch die bisher gehandhabte sogenannte Freiheit ist für das Tier purer Streß (siehe seine Reaktion: Versteck aufsuchen unter dem Bett). Ich verlange ja nicht, daß die Haltung von heute auf morgen umgestellt wird. Ich versuchte nur aufzuzeichnen , wohin der Weg gehen sollte. Eine direkte Umstellung könnte sogar tödlich sein, darum ist " step by step" richtiger.Aber wenn man die Eckdaten und die Grundlagen kennt ist es leichter sie nach und nach zu schaffen. Zum Thema UV-Licht: Dies ist für diese Unterholz bewohner erstmal zweitrangig. Erst wenn sie sich in ihrem Heim wohl fühlen , werden sie bereit sein, sich zu sonnen und UV-Bestrahlung aufzunehmen. Zur Wärmelampe bzw. benötigte Temperatur hatte ich ja schhon etwas geschrieben.
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Freitag, 30. April 2010, 09:30

Ich halte auch Pyxidea

Meine Pyxidea fressen auch nicht jeden Tag. Das ist etwas, da muss man sich daran gewöhnen. Und was sie den einen Tag fressen mögen sie am anderen Tag nicht.

Sie reagieren sehr empfindlich auf Ortswechsel und Haltungsumstellung. Wenn das Tier gerade zu dir gewechselt hat, kommt es in eine völlig neue Umgebung. Freilauf in deiner Wohnung ist nicht das selbe wie Freilauf in der anderen Wohnung. Du bietest ihr also sowieso nicht das selbe wie in der bisherigen Haltung. Durch solche eine extreme Umstellung kann es zur Nahrungsverweigerung kommen.

Ich rate also von zu vielen Haltungsexperimenten ab. In einem großen feuchten Terrarium mit viel Sichtschutz (Pflanzen unter denen es entlang laufen kann) fühlt sich das Tier sicher mit der Zeit sehr wohl.
Fisch habe ich übrigens bisher immer vergeblich angeboten.

Eintagsküken sind auch ein gutes Futter. Sie haben auch schon Grashüpfer gefangen. Ein andermal werden sie wieder ignoriert.

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Freitag, 30. April 2010, 22:16

Hallo Annett,
gruß aus dem Bergischen Land in den "hohen" Norden. Das Ihr Pyxidea auch in Eurem Bestand habt, habt Ihr bisher verschwiegen. :nana Seit wann denn? Grüß mir den Volker. Mit schildkröterischen Grüssen Martin :winken:
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Sonntag, 2. Mai 2010, 20:58

Ich habe seit 6/2007 Pyxidea. (also fast 3 Jahre)
Ich habe sogar ein Foto im Internet: http://schildkroetenhobby.wordpress.com/…mal-grashupfer/

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12

Montag, 3. Mai 2010, 12:55

Danke für die Info. :winken:
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Sonntag, 30. Mai 2010, 18:05

Hallo,
will mich nach der Zeit nochmal mit einer Erfolgsmeldung melden - sie frißt.
Wir haben uns weitestgehend an Eure Tips gehalten. Aber eine wichtige Feststellung haben wir gemacht: das Futter muß sich bewegen.
Sie nimmt kleine (Wasser-)Schnecken und Riesen-Mehlwürmer teilweise direkt von der Pinzette. Bei Regenwürmern kommt sie sofort, wenn wir diese ihr vorsetzen. Kleinere Schnecken mit Haus werden geknackt, größere (Weinbergschnecken) müssen leider vorher von uns geknackt werden.
Was bleibt, ist die Frage: woher die Futtertiere im Winter nehmen.
Aber bis hierher vielen Dank!
Sabine & Jörg

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Sonntag, 30. Mai 2010, 18:21

Woher die Futtertiere im Wnter nehmen? Zoogeschäft oder selber züchten.
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