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Donnerstag, 10. März 2011, 00:56

Moschusschildkröte hat leicht geschwollene Augenränder

Sehr geerhte Mit-User,



die größte meiner fünf Moschuschildkröten (sternotherus odoratus) hat leicht geschwollene Augenränder (auf beiden Seiten). Ich habe deshalb mal verschiedenste Fotos von Moschuschildkröten im Web angesehen:

Viele Moschusschildkröten haben dieselben Augen wie meine große. Sind die deshalb alle krank - oder ist das normal?

Frage: Kann das im Bereich des Normalen liegen? Was sind mögliche Ursachen?



Foto kann ich leider keines schicken - denn Moschuschildkröten sind sehr klein, und meine Kamera tut es für die Nahaufnahme eines Moschusschildkrötenauges nicht - ich bekomme da keine scharfen Bilder.



Ich frage das hier dennoch, denn:

1. Die Beschreibung tut es auch: Augenränder ganz leicht, und um das gesamte Auge herum geschwollen, auf beiden Augen. Keine Augentrübung o. ä.. Die Schildkröte selbst verhält sich völlig normal und ist sehr aktiv, auch sehr kräftig.

2. Im Web gibt es alle möglichen Deutungen für die Ursache von geschwollenen Augenrändern: Von Lungenentzündung über Vitamin-A-Mangel bis zum Leberschaden. Toll. - Das hilft also gar nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fugo« (10. März 2011, 00:58)
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2

Donnerstag, 10. März 2011, 10:46

Hallo ,

Dir da etwas bloß auf Deine Beschreibung hin eine Diagnose zu stellen kommt wohl dem Blick in die Kristallkugel gleich .
Gehe bitte mit ihr zu einem reptilienerfahrenen Tierarzt.
Vitamin A mangel verursacht schon geschwollene Augen , eine Selbstmedikamentation mit Vit. A ohne Erfahrung kann das Tier aber auch umbringen .
Hähnchenleber als Futter kannst Du ja aber mal probieren . Wenig davon füttern .
Wie sind Deine Wasserwerte ? Sind irgendwelche Zusätze wie Wasseraufbereiter oder ähnliches im Becken ?

Grüße Frank

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3

Donnerstag, 10. März 2011, 13:36





Hallo Knarf,

vielen Dank für Deine Hinweise - Wenn es nur Vitamin-A-Mangel ist, bin ich ja beruhigt. ich verfüttere deshalb ohnehin Rinderleber, Terra Vit Reptilienvitamine bekommen die Kleinen sowieso regelmäßig (allerdings frage ich mich, allen Ernstes, was diese Reptilienviaminpulver überhaupt nützen).

Die Augen meiner Moschusschildkröte sehen im Übrigen ganz genauso aus, wie bei der Moschusschildkröte auf dem Bild (nur dass dieses Tier als gesund gilt).



Grüße,

Fugo

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4

Donnerstag, 10. März 2011, 14:28

Ach ja,

und mit Tierärzten bin ich vorsichtig - ich bin vor einigen Monaten mit insgesamt sechs kleinen Moschusschildkröten zum Tierarzt (Reptilientierarzt, spezialisiiert v. a. auf Schildkröten! Kein Allgemeintierarzt). - Krank war nur eine Schildkröte, die anderen brachte ich nur mit, um sie "vorzustellen", was mir - von einem anderen Tierarzt natürlich - empfohlen worden war. - Hätte ich das bloß nicht getan! Die Empfehlung, man solle seine Tiere beim Tierarzt "vorstellen", dient nur dazu, den Tierärzten Geld zuzuschanzen, zu nichts anderem. Gesunde Tiere braucht man nicht beim Tierarzt vorzustellen, schon den sinnlosen Transportstress sollte man ihnen ersparen.



Resultat meines Besuchs beim Reptilientierarzt:

Der Tierarzt tötete gleich mal die kranke Schildkröte, um sie sezieren zu können - dieser Verbrecher (das ist nicht übertrieben!). Der Reptilientierarzt verkaufte mich für dumm, indem er sagte: "Die ist schon tot!". Danach drehte er sich um und schnitt den Kleinen sofort auf. Das Tier hatte sich aber nur totgestellt und war nicht wirklich tot gewesen. Der Reptilientierarzt verkaufte mich, wie gesagt, einfach für dumm und brachte einfach meinen Kleinen um, um ihn dann aufschneiden zu können. Abartiger geht es nicht mehr. Dass dem genau so war, daran ist übrigens kein Zweifel möglich:

1. Ich halte seit ca. 30 Jahren Moschusschildkröten und erkenne, ob sie sich tot stellen oder nicht. Manometer. Der Unterschied zwischen einer sich tot stellenden Moschuschildkröte und einem Tier, das wirklich nicht mehr lebt, ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Auf die "Sich-Tot-Stellerei" der Moschusschildkröten fällt höchstens ein Anfänger oder ein anderes Tier herein. Die Moschusschildkröten bringen wirklich nicht glaubhaft 'rüber, dass sie tot sind, wenn sie sich tot stellen. das ist richtig witzig.

2. Der Reptilientierarzt beeilte sich sichtbar, den Kleinen sofort aus meinem Blickfeld zu bringen, damit ich nicht sehen sollte, dass er keineswegs tot war. - Das kann doch wohl nicht wahr sein.

3. Beim Einpacken war das Tier noch völlig agil gewesen, nur eben krankheitsbedingt angeschlagen - und dann soll es während des kurzen Transports auf einmal gestorben sein.

=> Der Reptilientierarzt brachte das Tier um, um es sezieren zu können, da ich ja noch fünf weitere hatte. Es gibt unter den Tierärzten die Regel: "Oft muss man ein Tier töten, um es zu sezieren, damit man Rückschlusse auf die Tiere ziehen kann, die gemeinsam mit ihm gehalten werden." => Deshalb brachte der Reptilientierarzt also meine kleine Moschusschildkröte, die keineswegs todkrank war, geschweige denn tot, einfach um.

Damit aber nicht genug:

Von den verbliebenen fünf gesunden Moschusschildkröten brachte der Reptilientierarzt dann noch die beiden kleinsten, völlig gesunden Tiere um.
Dies, indem er ihnen, ohne jeden Grund, so pro-forma, wie Ärzte das gerne tun, um dem Patienten etwas vorzugaukeln, jeweils eine Vitamin-Mineralstoffspritze verabreichte - völlig sinnlos und für beide Tiere tödlich. Die beiden Moschusschildkröten waren noch ganz klein (Gesamtlänge ca. 2 cm!!!), und er verabreichte ihnen jeweils eine ganz normal große Spritze - meines Eindrucks gemäß eine Spritze, wie man sie auch für Menschen verwendet. - Diese beiden - vor dem Besuch beim Reptilientierarzt völlig gesunden - Tiere starben dann ca. eine Woche später, unter erkennbar großen Schmerzen, an den Folgen der schweren Verletzungen durch die Spritze. Dass der Reptilientierarzt die beiden kleinsten einfach totgespritzt hatte, ob aus Blödheit oder Bosheit oder Gewinnsucht ist mir egal, darauf wurde ich erst von einer Allgemeintierärztin aufmerksam gemacht, die ich konsultierte, weil es meinen beiden Kleinsten nach dem Besuch beim Reptilientierarzt nicht mehr gut ging. Da war aber nichts mehr zu machen. Natürlich nicht, die Tiere waren schließlich vom Reptilientierarzt regelrecht erstochen worden (Spritze in den Halsansatz hinein, und das be zwei Zentimeter großen Moschusschildkrötenbabies).

Fazit: Mit insgesamt sechs Tieren, d. h. einer kranken Moschusschildkröte und fünf völlig gesunden Moschusschildkröten, war ich zum Reptilientierarzt gekommen - Ich verließ die Reptilientierartzpraxis mit drei gesunden, einem toten und zwei tödlich verletzten Tieren. Vielen Dank auch, Sie Verbrecher! Und dafür hatte ich dann noch € 140,-- zu bezahlen. Da hört sich doch alles auf- - Das Tollste dabei ist noch, dass der Tierarzt damit auch noch einen großen Reibach machte:

Hätte er richtig gehandelt: Dann hätte er festgestellt, dass nur die kleinste Moschusschildkröte krank ist und ein Antibiotikum braucht. Damit hätte er nur die Behandlung eines Tieres (Verabreichen und Verschreiben eines Medikaments) abrechnen können: Umsatz damit vielleicht € 20,-- bis 30,--.

So aber (kriminelles Verhalten und Mord an drei Tieren): Drei Tiere "behandelt", Sezieriung, Pathologischer Befund, 2 x Spritze: Umsatz damit € 140,--. Und sehr wahrscheinliche Folgeeinnahmen dadurch. Denn nur kranke Tiere bringen Geld, und wenn der Tierarzt gleich selbst dafür sorgt, dass diese krank werden oder bleiben, dann sind dauerhafte, ganz beträchtliche Einnahmen gesichert.



Und wenn die Kunden dumm, vertrauensvoll oder unwissend genug sind, das immer wieder mit sich machen zu lassen, kann sich der Reptilientierarzt dann endlich sein Haus auf den Malediven bauen.



Vorsicht!

Die "Vitamin-Mineralstoffspritzen" hatte dieser Reptilientierarzt den beiden Kleinsten nur gegeben, weil sie die die Kleinsten waren - aus sonst keinem Grund. Wenn man als Tierarzt den kleinsten Tieren Spritzen verabreicht, obwohl diese völlig gesund sind, dann kann man dem Kunden immer glaubhaft verklickern: "Die sind ja noch so klein, denen gebe ich jetzt mal eine Aufbauspritze". Das ist natürlich völlig sinnlos, aber der gewissenhafte Tierhalter wird das seinen Tieren kaum versagen wollen und "Nein!" dazu sagen, v. a. wenn er davon völlig überrascht ist und dem Tierarzt vertraut - Und der Tierarzt hat damit gleich mal ein paar Scheinchen eingefahren - ob die Tiere an seiner "Behandlung" dann sterben, ist ihm doch egal. Ganz im Gegenteil, wenn man gutgläubig genug ist, kommt man dann mit diesen, vom Arzt todkrank gemachten Tieren dann noch ein odere mehrere Male, bis sie endlich tot sind, und ist dem Tierarzt dann ein paar hundert Euro schuldig - nur weil er mit Absicht die Tiere umgebracht hat, um sich somit bereichern zu können. Und bei einem ernstlich kranken Tier, für das man einige Mühe auf sich nehmen müsste, um es zu heilen, sagt man sich als skrupelloser Veterinär einfach: "Das stirbt wahrscheinlich sowieso, und wenn nicht, ist auch egal, aber das bringe ich mal gleich um, und seziere es! Dann kann ich die Sektion und die pathologische Analyse auch noch sofort abrechnen".

Meine drei Moschusschildkröten, die der Reptilientierarzt nicht "behandelt" hat, leben, im Übrigen, selbstverständlich noch und es geht ihnen sehr gut.

Soviel zum Thema "Reptilientierarzt" - Jetzt rede mir keiner was von "Ausnahmefall" oder "Schwarzes Schaf" oder so. Tierärzte haben es sehr gut heraus, die Kunden hinters Licht zu führen und für dumm zu verkaufen. Hätte ich nicht ganz genau aufgepasst, wäre ich heute der Meinung, eine meiner sechs Moschusschildkröten sei krankheitsbedingt während des Transports gestorben, und zwei weitere seien trotz (nicht: wegen!) der Spritzen durch den Reptilientierarzt gestorben. Und ich würde damit zu den Stammkunden dieses Reptilientierarztes zählen und ihm jährlich viele hundert Euro bescheren, wie mit Sicherheit sehr viele andere für-dumm-verkaufte und abgezockte Kunden auch.

=> Tierärzte konsultiere ich nur noch telefonisch, notwendigenfalls lasse ich mir die Medikamente schicken. Eine gute Digitalkamera, mit Hilfe derer man scharfe Nahaufnahmen machen kann, werde ich mir zu diesem Zweck noch kaufen. Aber auch dann noch ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.

Aber zum Reptilientierarzt gehe ich nicht mehr! Drei sinnlos getötete Moschusschildkröten sind mehr als genug. Schlimmer kann es nicht kommen.


Und jetzt versuche bitte bloß niemand, das, was ich erleben musste, anders zu interpretieren, umzudeuten oder zu beschönigen! Genau so und nicht anders war das. Daran ist kein Zweifel möglich und das ist einfach nur ungeheuerlich.

Das, was ich hier geschildert habe, ist sehr traurig, leider aber wahr.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Fugo« (10. März 2011, 15:13)
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5

Donnerstag, 10. März 2011, 22:55

Hallo Fugo ,

wenn das jetzt kein verfrühter Aprilscherz gewesen ist , würde ich den TA bei der Bundestierärztekammer http://www.bundestieraerztekammer.de/mit…ungen/index.htm anzeigen , auch sonst für mächtig Wirbel sorgen . Die Regenbogenpresse wäre in diesem Falle wohl genau die richtige Anlaufstelle . Du mußt das natürlich auch beweisen können , zumindestens mit sehr glaubwürdigen , überprüfbaren Details rüberkommen . Sonst geht das evtl. auch gewaltig nach hinten los .Ich sage bloß : üble Nachrede , Geschäftsschädigung . Das kann richtig teuer werden .

Daß ein TA gleich im Sprechzimmer vor dem Eigentümer eine Euthanasie und anschließend sogar auch noch eine Autopsie an Ort und Stelle durchführt , habe ich noch nie gehört .Sicher gibt es auch unter TÄ schwarze Schafe , sicher auch richtige Gauner , welche Berufsgruppe wird schon davon verschont ?
Aber jetzt mal ganz ehrlich meine Meinung : irgendwie kann ich das alles nicht so recht glauben .
Schon ,wieso Du ihm da nicht sofort in den Arm gefallen bist .
Auch diese großen Spritzen usw. Hast Du denn keine Fragen gestellt , wieso , warum usw.?
Mein TA muß mir jeden kleinsten Behandlungsvorschlag begründen , ich schreibe auch alles mit , welches Medikament in welcher Dosis wofür gut sein soll , was er so vorschlägt .Dabei ist er ein guter TA , der sich mittlerweile auch bei Reptilien gut auskennt . Anfangs war auch er eher der Typ von der Vitaminspritzenfraktion , aber eher nicht aus Geldgier , sonder wohl aus Unkenntniß .
Wie gesagt , wir kennen uns jetzt schon etliche Jahre , trotzdem will ich auch heute noch alles wissen , schon um auch die ganzen Zusammenhänge zu kapieren .

Wenn das jetzt wirklich alles war ist , solltest Du auch etwas dagegen unternehmen .

So , zurück zu Deiner Sternotherus . Die auf dem Bild sieht vollkommen gesund aus . Kenne jetzt natürlich Dein Tier immer noch nicht .Vergleiche kannst also auch bloß Du ziehen .
Dieses Terra Vit Reptilienvitamin kenne ich nicht . Ich mische in meinen Schildkrötenpudding Korvimin ZVT + Reptil .
Sternotherus scheinen sowieso nicht besonders anfällig gegenüber Vitaminmagel zu sein . Da müßte schon das einseitigste , gehaltloseste Futter über eine lange Zeit verabreicht werden .

Ich warne Dich noch mal vor einer Selbstmedikamentation mit Vitamin A . Bei Überdosierung oder auch schon falscher Handhabung riskierst Du das Leben Deines Tieres . Legal bekommst Du das sicher in der nötigen hohen Dosierung und Darreichungsform auch nicht zu kaufen . Bei Angeboten aus dem Internet wäre ich auch ganz ganz vorsichtig .Du kannst wirklich nicht wissen , was Du dort bekommst . Das ist russisch Roulette .
Außerdem kann schon eine unerkannte Nieren- oder Leberschwäche Deines Tieres und dazu Vitamin A tödlich ausgehen .
Eine Überdosierung führt fast zu den selben äußerlichen Sympthomen wie Vitamin A mangel . Augenprobleme , Schleimhautreizung mit weißlichem Ausfluß , Ablösung der äußeren Hautschichten der Weichteile .

Suche Dir jetzt lieber eine anderen reptilienkundigen TA in Deiner Nähe und stelle dort das Tier vor . Stelle zu allem Fragen und schreibe auch mit . Laß Dir eine detailierte Rechnung mit allem Drum und Dran ausstellen . Dazu ist er verpflichtet .Laß Dich nicht abwimmeln oder was anderes einreden .Schließlich geht es um Dein Tier und es ist auch Dein Geld . Auch beim TA gilt , der Kunde ist König .

Grüße Frank

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Freitag, 11. März 2011, 13:59

Wieso kannst du das nicht glauben - meinst du, ich lüge hier herum oder was?

Hallo Frank,



zunächst mal: Wieso sagst du, du kannst das nicht glauben? - Nur weil es so ungeheuerlich ist und allein daher so unglaublich klingt! Genau deshalb kommen solche Gauner/Verbrecher, wie dieser Reptililentierarzt, mit ihren kriminellen Touren immer durch, genau weil es niemand glauben will, gerade weil es so ungeheuerlich ist. Glaubst du, ich lüge hier herum, und schreibe dafür ein ellenlanges Posting oder was?



Außerdem: Warum ich dem Reptilientierarzt nicht den Arm gefallen bin? - Ja, weil ich so völlig überrumpelt war, das kann man sich doch denken! - Damit hatte ich doch nicht gerechnet und damit muss man auch nicht rechnen. Das dauerte nur wenige Sekunden (vom Entnehmen des Tieres aus der Transportbox bis zum Töten und Sezieren). Und verstanden habe ich das alles sowieso nicht sofort, sondern erst nach und nach, lange nach dem Tierarztbesuch -

gerade weil das so unvorstellbar und ungeheuerlich ist!! Man geht schließlich nicht mit Argwohn und Mißtrauen zum Tierarzt, sondern ganz im Gegenteil, man hat Vertrauen - sonst würde man schließlich nicht hingehen. - Und ohne die Informationen durch die Tierärztin, die ich dann später telefonisch konsultierte, würde ich das bis heute nicht verstanden haben! - Manometer, denkst du, der Reptilientierarzt ist völlig auf den Kopf gefallen? Der macht das schon so, dass du das nicht merken sollst und, normaler Weise, auch nicht merkst.



Ich werde das jedenfalls nicht mehr riskieren, und damit gut! Etwas anderes bleibt sowieso nicht übrig.



Ach ja, und eines noch: Ich kam, wie gesagt, mit insgesamt sechs Tieren zum Reptilientierarzt, alle erst wenige Monate alt. Daher dachte der, ich sei ein Anfänger, und er könne das mit mir machen - ganz eindeutig. Dass ich seit ca. 30 Jahren Moschuschildkröten halte, und daher sehr genau sehe, ob sich ein Tier totstellt oder nicht, wusste der nicht und hielt mich deshalb für völlig unerfahren. - Jemand, der tatsächlich erst neuerdings Schildkröten hält, wie der Reptilientierarzt bei mir mit Sicherheit annahm (das bemerkte ich anhand einer Reihe seiner Aussagen), hätte unmöglich erkennen können, dass er hier in makaberster Weise abgelinkt und abgezockt wird. - Wie denn?



Aber gegen den vorgehen? Was habe ich davon? Ich habe anderes zu tun. Und dass sich die Yellow Press für unlautere Methoden eines Reptilientierarztes interessiert, glaubst du doch nicht im Ernst! Das ist wohl ausgeschlossen - bei Humanmedizin ist das natürlich ganz etwas anderes. Aber genau deshalb kann dieser Reptilientierarzt das ja machen - das interessiert keinen, da es sich ja "nur" um Reptilien handelt. - Meine Lehre daraus ist: Ich gehe nicht mehr zum Tierarzt, das geht auch telefonisch und per Internet, und dann kann der wenigstens nicht direkt auf meine Tiere zugreifen und eigenmächtig etwas machen.

Abschließend noch:

Ich kann weder sagen, dass dieses kriminelle Vorgehen des besagten Reptilientierarztes Gang und Gäbe ist, noch dass es eine Ausnahmeerscheinung ist. - Ich wehre mich allerdings dagegen, wenn man immer gleich sagt: "Das war ein schwarzes Schaf" - und alle anderen Tierärzte sind damit samt und sonders seriös und würden so etwas nie tun. - Wer garantiert mir denn das? Zu sagen, das war "nur" ein "Schwarzes Schaf" ist genauso bloße Spekulation, wie die mögliche Aussage: "Viele oder die die meisten Reptilientierärzte handeln so." - Wissen tut man gar nichts, punktum. Damit weiß man aber auch nicht, dass das "nur" ein "Schwarzes Schaf" und damit ein einzelner Ausnahmefall war. Dafür gibt es genauso so wenig einen Anhaltspunkt wie für die gegenteilige Annahme. - Meine Lehre daraus: Ich riskiere nichts mehr!

__________________________________________________________________________________________________________



Also, wenn das Tier auf dem Foto gesund ist, dann ist es meine Moschuschildkröte auch. Da bin ich ja froh. - Ich erwähnte bereits, dass ich Rinderleber zur ausreichenden Vitamin-A-Zufuhr füttere, und keine künstlichen Vitamin-A-Präparate. Eine Überdosierung ist somit ausgeschlossen.

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Fugo« (11. März 2011, 14:47)
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7

Freitag, 11. März 2011, 20:42



Zitat Frank:

Wie sind Deine Wasserwerte ? Sind irgendwelche Zusätze wie Wasseraufbereiter oder ähnliches im Becken ?

Grüße Frank




Antwort Fugo:

Zu Deiner Frage noch, Frank: Meine Wasserwerte sollten in Ordnung sein, hoffe ich:



Nitrit: 0,0

Nitrat: 0,0

PH: 7,2, also fast neutral

Carbonathärte: ca 14°



Allerdings verwende ich Wasseraufbereitungsmittel. => Kann das für die Schildkröten problematisch sein?



Außerdem etwas Eichenextrakt zum Absenken des PH-Werts (da ich auch Fische halte).



=> Sollte man das weglassen?

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8

Samstag, 12. März 2011, 00:35

Hallo Fugo ,

komm mal wieder runter .
Ja es klingt ungeheuerlich aber auch irgendwie unlogisch . Was soll denn der TA bei einer aufgeschnittenen Schildkröte ohne mikroskopische Schnitte usw. erkennen ? Vor allem im Behandlungsraum ? Dazu braucht es erstmal mindestens eine Knochenzange , um den Panzer an den Seitennähten zu knacken .Setziert ist nicht in ein paar Sekunden , das dauert alles schon eine Zeit . Es ist auch nicht jeder TA so versiert , um da so einfach etwas aus einem geöffneten Tier zu erkennen .Wozu vor allem ? Dafür gibt es die LUA und andere Institute , wo tote ( in Ausnahmen auch noch lebende )Tiere hingeschickt und untersucht werden . Der TA kann doch gar nicht die ganze nötige Ausrüstung dafür dahaben .
Ich habe schon Sektionen durchführenlassen , bin auch bei mancher dabeigewesen . So lief aber bisher keine ab .Zur Untersuchung gehört ja nicht bloß das Aufschneiden und Reinschauen . Da werden erstmal die Organe begutachtet , Schnitte fürs Mikroskop angefertigt , Zellkulturen für bakteriologische Untersuchungen angelegt usw .Das ist ein immenser Aufwand , der eben nicht bloß so mit einem Blick ins tote Tier zu vergleichen ist .

Nimm es mir nicht übel , aber irgendwie klingt es wie aus einem schrägen Horrorfilm .Ich will Dir jetzt auch keine Lüge unterstellen .Ich kenne bloß Deine Darstellung , weder den TA noch das tote Tier .Es ist also alles etwas zu einseitig , um mir ein richtiges Urteil bilden zu können . Ich urteile jetzt aus meiner Erfahrung mit TÄ und auch Sektionen . Es gibt sicher nicht bloß ein schwarzes Schaf unter TÄ , kenne die gängigsten Betrugsmethoden sicher auch . Von total überteuerten Rechnungen bis zur eindeutigen Unfähigkeit für diesen Beruf habe ich auch schon allerhand davon erlebt , auch eindeutige Fehldiagnosen bis zur falschen Dosierung von Medikamenten . So etwas aber eben nicht .

Es bringt jetzt auch nichts , weiter darauf rumzureiten . Du schreibst , es wird sich nichts ändern , weil es keiner glaubt . Das ist meiner Meinung nach nicht richtig . Ist man von einer Sache überzeugt , kämpft man auch dafür . Schon , daß es eben anderen Tieren nicht auch so ergeht . Du mußt auch nicht an die Presse . Heutzutage gibt es das Internet . Suche darüber Leute , denen mit diesem TA ähnliches passiert ist . Seid ihr ein paar Leute , klingt so eine Sache schon ganz anders , auch die Presse ließe sich dann immer noch einschalten . Zumindestens hätte ich diesenTA bei der Bundestierärztekammer angezeigt . Evtl. liegen ja dort noch mehr Klagen gegen ihn .Tust Du aber nichts dagegen , darfst Du Dich auch nicht wundern , wenn sich wirklich nichts ändert .

Jetzt mal zum eigentlichen Thema .Deine Wasserwerte klingen erstmal gut . Womit hast Du gemessen , Teststreifen oder Tröpfchentest ?
Welcher Wasseraufbereiter ist das ? Da gibt es von total wirkungslos bis sehr bedenklich alles darunter. Wozu brauchst Du den bei diesen Werten ?
Eichenextrakt kenne ich jetzt nicht , kann mir aber vorstellen , daß der bei einer ungenügenden Mischung oder versehentlichen Überdosierung schon Reizungen hervorrufen könnte .Das ist jetzt aber keine Diagnose , nur ein Gedankenspiel .
Ich habe in meinen Becken dürres überbrühtes Eichenlaub drin , da passiert nichts derartiges .

Noch ein Wort zur telefonischen Beratung durch TÄ .Erstens kenne ich diese Möglichkeit nicht , würde das aber auch nie machen , weil ja dabei geradezu Fehldiagnosen vorprogrammiert sind .Der TA muß sich ja praktisch auf Deine Diagnose verlassen , etwas anderes hat er ja nicht zur Verfügung .Was ist z.B. , wenn das Tier eine Spritze braucht ? Kommt die dann mit der Post ? Du darfst ein Tier auch gar nicht behandeln , der TA darf Dir auch normalerweise keine injizierbaren Medikamente verkaufen , schon gar kein Antibiotika , auch kein hochdosiertes Vitamin A .
Wie löst Du denn diesen Fall ,sollte er mal eintreten ?

Grüße Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »knarf« (12. März 2011, 00:37)
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9

Samstag, 12. März 2011, 10:12

@ fugo

habe deinen post nr 6 nicht ganz gelesen...

schlimm was dir und deinen tieren dort passiert ist.

aber...nach dem ersten tötungsakt,hättest du doch sofort das weite suchen müssen.warum bist du nicht mit den anderen einfach gegangen? hast nur hilflos zugesehen?!
Signatur von »Supermax«

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Supermax verfasst am Samstag, 12. März 2011, 10:12 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


10

Samstag, 12. März 2011, 23:11





Zitat knarf:



"Hallo Fugo ,

komm mal wieder runter .
Ja es klingt ungeheuerlich aber auch irgendwie unlogisch ."




Antwort Fugo:



Also Frank (knarf), entschuldige mal, aber dein letztes Posting ist einfach eine Unverschämtheit. Du unterstellst mir hier, dass ich lüge. Ob du mir das glaubst oder nicht, ist deine Sache, aber derartige Ungeheuerlichkeiten hier zu posten ist etwas ganz anderes. Genau so, wie ich das hier geschrieben habe, genau so war das. Und unlogisch ist hier gar nichts. - Spiel 'dich hier bitte nicht als Tiermedizin-Experte auf, der du nicht bist. Du tust ja geradezu so, als seist du selbst Tierarzt, oder noch mehr - Veterinärprofessor oder so. - Dass du in Wahrheit von Tiermedizin keine Ahnung hast, beweist du allerdings ohnehin mittels deines Postings.



Außerdem: Deine unverschämte und ungeheuerliche Bemerkung "Komm mal runter!" ist gerade in diesem Zusammenhang einfach eine maßlose Ungeheuerlichkeit und Frechheit. - Ich erwarte Deine Entschuldigung.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Fugo« (12. März 2011, 23:21)
Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Fugo verfasst am Samstag, 12. März 2011, 23:11 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


11

Samstag, 12. März 2011, 23:16



@ fugo

habe deinen post nr 6 nicht ganz gelesen...

schlimm was dir und deinen tieren dort passiert ist.

aber...nach dem ersten tötungsakt,hättest du doch sofort das weite suchen müssen.warum bist du nicht mit den anderen einfach gegangen? hast nur hilflos zugesehen?!





Hallo Supermax,



zunächst vielen Dank für Deinen Zuspruch. - Aber weshalb ich nicht sofort das Weite gesucht habe, habe ich ja gerade im Posting Nr. 6 geschrieben: Weil ich das erst hinterher nach und nach verstanden habe - zunächst habe ich das nicht sofort erfasst, damit rechnet man schließlich nicht. - Dass ich zu diesem Tierarzt nicht mehr gehen werde, versteht sich wohl von selbst. Wenn Du völlig überrumpelt wirst, geht dir das auch nicht anders. - So etwas versteht man erst hnterher nach und nach, indem man sehr oft nochmals genau darüber nachdenkt und das alles nochmals in allen Einzelheiten Revue passieren und sich durch den Kopf gehen lässt. - Wenn man das dann überhaupt versteht. - Das ist ziemlich genau dasselbe, wenn man versucht, einen Zaubertrick hinterher nachzuvollziehen. Ich kann nur wiederholen: Der besagte Tierarzt weiß schon, wie man dem Patienten etwas vorgaukelt, der ist doch nicht auf den Kopf gefallen. - Glaube bloß nicht, dass du vor so etwas sicher bist! Wenn man das in aller Ruhe so liest, ist es sehr einfach zu sagen: "Dies oder jenes hättest du tun müssen." Aber mach' das mal in der Situation, v. a. wenn du völlig davon überrascht wirst, und du es außerdem mit einem sehr geschickten und geübten Gauner, und dieses Wort verwende ich jetzt ganz bewusst, zu tun hast.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Fugo« (12. März 2011, 23:30)
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12

Sonntag, 13. März 2011, 11:36

Hallo Fugo ,

" Nimm es mir nicht übel , aber irgendwie klingt es wie aus einem schrägen
Horrorfilm .Ich will Dir jetzt auch keine Lüge unterstellen ."

Hast Du das hier überlesen ? Wieso darf ich nicht meine eigene Meinung zu diesem Thema haben , sondern soll Deine übernehmen ?
Ich habe auch geschrieben , daß ich kein TA bin , habe aber schon viele Jahre mit solchen zu tun , unter anderem eben auch mit welchen aus der Dresdner Landesuntersuchungsanstalt ( LUA ) .In DDR zeiten bis heute .Genau dort durfte ich bei Sektion an Schildkröten zuschauen . Deshalb weiß ich genau , wie so eine Sektion abläuft .Das dortige Vorgehen steht eben in so krassem Gegensatz zu dem , was Du hier beschreibst , daß ich wohl meine Zweifel anmelden darf .

Schon Deine ruppige Reaktion auf meine wohl insgesamt höflichen Antworten sprechen da denke ich für sich .
Was soll das Ganze , wenn Du nichts gegen das von Dir beschriebene Szenario unternehmen willst ? So klingt es eben nicht bloß wie Szenen aus einem Alptraum , sondern auch ein bißchen sehr merkwürdig .
Auch Deine Bemerkungen bezgl. telefonischer Konsultation beim TA sind schon aus der Sache heraus mehr als bedenklich .Unter dem Strich kommt das einer Behandlung der Tiere durch Dich gleich . Bist Du ausgebildeter TA , daß Du Dir so etwas zutraust ? Wenn ja , wieso brauchst Du dann überhaupt einen anderen TA ?
Du siehst , es gibt auch schon bei Deiner Beschreibung ein paar Widersprüche , die mir eben zu denken geben .Wir geben hier keine Tipps zur selbstständigen Behandlung von Tieren , nur das wollte ich Dir eigentlich rüberbringen .Dafür ist eben nur ein ausgebildeter TA zuständig .

Auch Deine Unterstellungen , ich würde hier TA spielen wollen sprechen wohl für sich , oder ? Ich habe Dich vor einer Selbstbehandlung der Tiere gewarnt , mehr nicht .Durch mein Schildkrötenasyl habe ich manchmal mehrmals wöchentlich mit einem TA Kontakt , um eben die aufgenommenen Tiere dort behandeln zu lassen .Da lernt man natürlich nebenbei einiges zur Behandlung , bekommt durch den zwangsläufig engen Kontakt zum TA auch so einiges mit . Eben auch wie solche Selbstbehandlungen von Tierhaltern ausgehen können .Genau das befürchtete ich bei Dir , Du selbst hast es ja später indirekt auch so bestätigt .

Mit der Bemerkung , Du sollst mal wieder runterkommen , war auch bloß gemeint , daß wir in Ruhe ohne hochputschende Emotionen darüber disskutieren sollen .Wo da eine Beleidigung ist , sehe ich nicht .Wenn allerdings meine wohl berechtigten Zweifel zu Deiner Schilderung der Vorgänge eine Beleidigung für Dich darstellen , verbietest Du mir ja geradezu eine eigene Meinung . Sollte ich da nicht eher gerade deshalb Zweifel an dem Wahrheitsgehalt Deiner Ausführungen bekommen ? Du schilderst hier ein wohl nicht alltägliches Szenario , bleibst aber jeden Beweis für die Richtigkeit dessen schuldig , willst auch noch dazu nichts dagegen unternehmen .
So bleibt es eben unter dem Strich und ganz nüchtern betrachtet eine Schilderung einer sehr merkwürdigen und auch unlogischen Behandlung durch einen TA .Den Wahrheitsgehalt kann und will ich nicht überprüfen , Deine Reaktionen sprechen aber für mich für sich selbst .

Daß es aber eigentlich um Deine Sternotherus ging , ist in der ganzen Schilderung dieser Vorgänge fast ganz untergegangen .Welchen Wasseraufbereiter Du benutzt , hast Du immer noch nicht geschrieben . Auch welche Konzentration des Eichenextraktes Du verwendest , wurde bisher nicht erwähnt .

Ich werde Deine Darstellung der Ereignisse morgen mal meinen TA vorlegen , bin gespannt , was er dazu sagt . Legst Du Wert darauf , seine Stellungnahme dazu zu erfahren ?

Grüße Frank

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers knarf verfasst am Sonntag, 13. März 2011, 11:36 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


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