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  • »Manuel« ist männlich
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1

Dienstag, 17. Januar 2012, 14:15

Dauer der Winterstarre

Hallo!
Da ich heuer das erste mal eigene Jungtiere (Nachzuchten) besitze und Sie nicht in meiner Überwinterungsgrube überwintern lasse, sondern im Kühlschrank, wollte ich mal fragen wie lange ihr Sie da starren lässt, und wann ihr Sie ca. raus hohlt. Da manche ja ihre jährlinge eine etwas verkürzte Winterstarre bieten.

Glg. Manuel
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  • »Inge« ist weiblich

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2

Dienstag, 17. Januar 2012, 14:22

Hallo Manuel,
rein theoretisch ist erstmal die Frage der Unterbringung der NZ nach der WR zu klären, ferner die Futterfrage usw. Meist erübrigt sich dann die Frage nach der Länge der WR: Oder, wer alles parat hat, der entscheidet das selber. Die meisten Nz starren genauso lange wie die adulten, warum auch nicht. Also piexdaumen 3-4 Monate :)
lg
Inge
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wohl dem der´s Beste nicht verlor,
im Kampf des Leben´s - den Humor :)

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  • »Manuel« ist männlich
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3

Dienstag, 17. Januar 2012, 14:25

Hallo Inge!
Danke für deine Antwort.
Genau das wollte ich wissen.

Glg. Manuel
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manuel« (17. Januar 2012, 14:27)
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  • »Hubbel67« ist männlich

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4

Dienstag, 17. Januar 2012, 15:59

Hallo Manuel,

Inge hat da recht mit Ihrer Aussage.

In der Natur starren die Kleinen auch nicht kürzer.

Der Grund warum einige die Kleinen kürzer schlaffen lassen ist das Die Züchter die Tiere schneller auf den Markt verkaufen möchten bevor es Andere tun.
Ist wirklich so :bash:
Durch den kürzeren Winterschlaf kommen auch die schwachen durch und das bedeutet für die Verkäufer mehr Provit usw.
Wir haben so einen Züchter hier in der nähe bei uns und das Ärgert einen echt maßlos :burn :burn

Viele Grüße
Frank
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5

Dienstag, 17. Januar 2012, 18:19

Hallo,
ich habe in diesem Zusammenhang eine Frage, die mit dem eigentlichen Thema nicht SOOO viel zu tun hat.
Ich lasse meine Kröten ca. 5 Monate lang im Kühlschrank starren (ca. ab Ende Oktober). Vorher haben sie sich ohnehin schon tief in der Schutzhütte eingegraben. Bis sie dann im Frühjahr aus der Schutzhütte rauskriechen (Mitte bis Ende März setze ich sie da wieder rein) vergehen wetterabhängig noch zusätzlich zwei bis vier Wochen. Es kann also bei ungünstigen Wetterverhältnissen sein, dass meine Kröten bis zu einem halben Jahr lang starren. Bei meinen Tieren (THB´s) handelt es sich um Tiere im Alter zwischen 5 und 9 Jahren.
Ist die Starre zu lang?
Denn Inge schrieb:
Also piexdaumen 3-4 Monate
Und sollte man die Schlüpflinge wirklich auch so lange starren lassen?
Ich freue mich über eure Antworten.

Gruß aus LA
Herbert

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  • »jilipeppa« ist weiblich

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6

Dienstag, 17. Januar 2012, 20:21

Meiner Meinung nach sind 6 Monate eindeutig zu lang! Wenn es so lange kalt ist, muss man mit künstlicher Wärme nachhelfen...
LG Anja

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  • »Ricarda« ist weiblich

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7

Mittwoch, 18. Januar 2012, 07:24

Guten Morgen,

da muss ich Anja Recht geben. Es gibt inzwischen Beobachtungen, Messungen usw. im Freiland, die zeigen, dass Thb in ihrer Heimat nicht länger als 3 Monate starren, zum Teil an sonnigen Tagen noch unterbrochen. Siehe in der neuen Elaphe-Terraria 1/20012, Artikel von Michael Wirth, vielleicht wird auch Wegehaupt in seinem neuen, in Kürze erscheinenden Buch darüber berichten.

Wenn Ihr auf der einen Seite Euch an der Natur orientieren wollt und sagt "Die Kleinen starren da genauso lang wie die Erwachsenen.", dann müsst Ihr Euch auch mit der Länge der Winterstarre an den natürlichen Gegebenheiten orientieren.
Im Süden steigen die Temperaturen schon im Februar, nicht erst im März. Im Herbst ist es im November zum Teil noch warm, das hatten wir ja letztes Jahr auch mal in unseren Breiten.

@Hubbel67:
Hallo Frank,

"Der Grund warum einige die Kleinen kürzer schlaffen lassen ist das Die
Züchter die Tiere schneller auf den Markt verkaufen möchten bevor es
Andere tun.

Ist wirklich so"

Bist du wirklich der Meinung, dass z. B. ich so denke, wenn ich meine Nachzuchten kürzer starren lasse? Das tue ich nämlich.

Vielleicht sind diejenigen, die ihre Schildkröten 6 Monate starren lassen, lediglich nicht bereit höhere Heizkosten zu investieren.
Denn nur durch Zuheizen und zusätzliches Licht bekommen wir in unseren Breiten Lebensbedingungen für die Schildkröten, die denen in ihrer Heimat ähneln.
Ihr braucht Euch nur einmal die Temperaturkurven und Sonnenscheinstunden in den Habitaten anzusehen.


Liebe Grüße

Ricarda

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8

Mittwoch, 18. Januar 2012, 13:39

@herberts66
Hallo Herbert,
sorry, aber mehr als 4 Monate (und das finde ich schon heftig) verkürzt ja dermaßen die Aktivphase UND die Paarungszeit um etliches, da ist doch gesundes Wachstum und überhaupt leben nicht gewährleistet. Und 6 Monate WR (ohne die Vorbereitungszeit) ist für mich Tierquälerei. Wir sind halt nicht in Griechenland, da kommt man um Technik nicht drumrum um aktive & gesunde SK halten zu können. Das ist jedenfalls meine Meinung :) Mein GWH wird auch beheizt, wenn die SK schon ausgewintert sind und es draußen noch Popokalt ist. Für 2-4 Wochen mach ich das Terra nicht fertig, dann kostet das halt Strom, na und, ich könnte ja auch golfen gehen ;) Hobby kostet halt.
GWH bei Nacht
lg
Inge
Signatur von »Inge« Strebe niemals nach den Dingen, die auch Dümmeren gelingen-
wohl dem der´s Beste nicht verlor,
im Kampf des Leben´s - den Humor :)

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  • »herberts66« ist männlich

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9

Mittwoch, 18. Januar 2012, 17:27

Hallo Inge,
ich glaube ich muss genauer auf meine Haltung und Vorbereitung der Winterruhe eingehen:
Ich habe für meine Schildkröten im Freigehege zum einen eine Schutzhütte. Diese ist nicht beheizt, aber ca. 70 cm tief in die Erde eingelassen.
Zum anderen habe ich ein Frühbeet, dass mit 2 x 120 Wärmestrahler beheizt wird, wenn die Temperatur im Frühbeet unter 26 °C fällt.
Ich füttere die Schildkröten bis zu letzt mit getrokneten Wiesenkäutern im Frühbeet. Eine ständig frisch befüllte Wasserschale steht im Frühbeet unter einem der Wäremstrahler.
Nun was machen meine Kröten:
Die älteren Tiere vergraben sich ab Mitte Oktober im Schutzhaus. Ich hab sie schon des Öfteren wieder rausgeholt uns ins Frühbeet gesetzt. Es dauert keinen Tag lang, bis sie den relativ langen Weg ins Schutzhaus wieder gefunden haben und sich erneut eingraben. Übrigens: Der Bodengrund im Schutzhaus und im Frühbeet ist der gleiche.
Die jüngeren Tiere vergraben sich trotz der Wärmestrahler im Frühbeet. Sie sind sogar weniger lang aktiv als die älteren Tiere.
Ich scheue keine Energiekosten - aber was sollte ich deiner Meinung nach tun, wenn die Tiere meinen Vorstellungen nicht entsprechen?
Anmerkung:
6 Monate sind der der "schlimmste Fall" INCL. Vorbereitung auf die Winterstarre. Du hast da was falsch verstanden.
Gruß
Herbert

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credo

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10

Mittwoch, 18. Januar 2012, 23:57

Es gibt inzwischen Beobachtungen, Messungen usw. im Freiland, die zeigen, dass Thb in ihrer Heimat nicht länger als 3 Monate starren, zum Teil an sonnigen Tagen noch unterbrochen

Hallo
Ich glaube nicht, dass das auf alle Verbreitungsgebiete und Winter zutrifft.
Ein mir bekannter TA, der aus Rumänien stammt, hat auf einem Vortrag von bis zu 5 Monaten für Thb in seiner Heimat gesprochen.
Auch in den Bergen Nordgriechenlands gehe ich davon aus, dass die Starre zum Teil länger als 3 Monate dauert.
Gruß
Didi
Signatur von »credo« :winken: :walk: Besuch uns mal im Chatwood-forest :tanne2:

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  • »Ricarda« ist weiblich

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11

Donnerstag, 19. Januar 2012, 07:26

Hallo Didi,

natürlich gibt es Ausnahmen, Lokalpopulationen, die extremere Bedingungen haben. Auch für Hercis und Russische Landschildkröten gilt das nicht unbedingt. Meine Russen starrten auch bis zu 6 Monaten. Aber bei Thb sind das geringe Prozente.
Leider wissen wir nur sehr selten aus welcher Gegend unsere Schützlinge stammen.
Die Messungen und Beobachtungen stammen aus Bulgarien, aus einer Gegend, in der es auch im Winter bis -26°C hat.

@herberts66:
Wir hatten, glaube ich, schon einmal so eine Diskussion.
Ich denke, die unterschiedlichen Beobachtungen bei verschiedenen Haltern könnten am Standort liegen. Einmal innerhalb Deutschlands, zweitens auch die Ausrichtung des Gartens, Sonneneinstrahlung usw..
Ich kann jetzt Erfahrungen im Vergleich zweier Standorte machen nach meinem Umzug.
Vorher kam die Sonne durch die Lage des Gartens hinter einer großen Scheune erst am späten Vormittag in die Freigehege, im Herbst und Frühjahr noch später. Darüber war ich nicht sehr glücklich und versuchte das in den Schutzhäusern durch sehr helle HQI-Strahler und Heizung auszugleichen. Dennoch waren meine Schildkröten früher verschwunden im Herbst als jetzt hier.
Obwohl natürlich der letzte viel zu warme November nicht repräsentativ ist, ist ein deutlicher Unterschied an meinem neuen Wohnort zu vermerken.
Hier liegt der Garten zwar auf knapp 650m Höhe, das Klima ist rauer, aber die Gehege liegen an einem Südhang und die Sonneneinstrahlung ist intensiver, Sonne von morgens bis abends.
Ich habe in der kurzen Zeit schon festgestellt, dass sich das Schildkrötenhaus durch die großen Alltop-Scheiben hier viel mehr aufheizt, viel heller ist. Es ist auch sehr viel besser isoliert als die vorher, in weiser Voraussicht.
Und tatsächlich, die Schildkröten sind viel später zur Ruhe gekommen, nämlich erst Anfang Dezember, auch die Hercis. Wie gesagt, dieser warme Winter ist bestimmt nicht die Regel (noch nicht).
Selbst jetzt im Winter muss ich die Scheiben abdecken, sonst geht die Temperatur bei Sonne gleich zu hoch. Meine Schildkröten starren im Schutzhaus.

Deshalb halte ich die Lichtintensität, besonders im Herbst für sehr wichtig. Denn auch diese Lichtintensität ist in den Heimatländern der Schildkröten eine ganz andere als hier in Deutschland.

Liebe Grüße

Ricarda

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schulle

unregistriert

12

Donnerstag, 19. Januar 2012, 12:05

Meine Schlüpflinge lasse ich ca. 3 Monate im Kühlschrank starren. Die erwachsenen Tiere starren im Schutzhaus in den Erdgruben meist etwas länger, wobei die Weibchen immer zuerst auftauchen und die Männer ca. 10 -14 Tage später. Nach 16 bzw. 17 Jahren liegt der Durchschnitt der Winterstarre bei meinen beiden Männchen bei ca. 4 Monaten. Die längste Winterstarre haben sie im letzten Winter mit knapp 5 Monaten verbracht. Die kürzeste Winterstarre war ihre 1. Winterstarre mit 3 Monaten. Danach waren die Winterstarrezeiträume etwa identisch.

Gruß
:walk:

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  • »Inge« ist weiblich

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13

Donnerstag, 19. Januar 2012, 15:08

Hi Herbert,
ich meine die reine WR ohne Vorbereitungszeit, die kann man eh nie mitzählen.
Und, man kann meist nix machen wenn die SK sich schon frühzeitig verkriechen. Deshalb sollte man das Ende der WR abkürzen, nicht erst im März/April auftauen, sondern dann halt früher. Dazu muss man die Technik & den Platz haben, und eventuell auch Heu liegen haben und/oder frühes Futter anpflanzen.
Durch den milden November hatte ich sogar noch 2 Thb Damen im Dezember im GWH, in ihrer Schutzhütte. :spinnst
lg
Inge
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  • »WernerS« ist männlich

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14

Sonntag, 22. Januar 2012, 12:28

Hallo Herbert,

wenn Du Deine Kröten Ende Oktober bis
Mitte März wegpackst sind das gut 4,5 Monate.
Das finde ich so okay und mache das auch nicht großartig anders.
Meine Tiere vergraben sich im Frühbeet selbständig und ich buddele sie erst aus, wenn
im Frühbeet Frostgefahr besteht.
Dann überführe ich sie in eine frostfreie in den Berg gebaute Garage.
Dort habe ich in der hintersten Ecke einen Raum für die Kröten abgemauert.
( Die Temperatur ist dort konstant 3-4 Grad )
Dieses Jahr habe ich bedingt durch das milde Wetter die Tiere erst
letzte Woche aus dem Frühbeet ausbuddeln müssen.
Spätestens Mitte März ( bei schönerem Wetter auch früher ) setze ich die Tiere zurück.

Die Schlüpflinge kommen Mitte Februar ins Büroterra und dann April raus.

Liebe Grüße
Werner
Signatur von »WernerS« :walk: Ein Leben ohne Schildkröten ist zwar möglich, aber sinnlos. :walk:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »WernerS« (22. Januar 2012, 12:31)
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  • »herberts66« ist männlich

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15

Sonntag, 22. Januar 2012, 20:20

Hallo Inge, hallo Manuel, hallo Ricarda und an alle anderen!

Zunächst ganz herzlichen Dank für eure Antworten.
Als erstes eine Information (Ricarda hat mich darauf hingewiesen):
Mein Freilandgehege liegt auch an einem leicht abschüssigen Hang. Ausrichtung SSO. Das Gehege ist also ab Sonnenaufgang bis (je nach Jahreszeit) 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter voller Sonne.

Aber ich habe da noch eine andere Frage:
Selbstverständlich kann ich meine Kröten bereits im Februar ins beheizte Frühbeet setzen. Ich würde sie dann im Frühbeet eingraben und bestimmt kommen sie nach etwa 1 bis 3 Wochen an die Oberfläche. Und dann?
Was soll ich ihnen zu fressen geben??
Auf der Wiese oder im Gehege wächst noch nichts und Kauffutter kommt für mich nicht in Frage.
Ist es denn dann nicht gleich besser, abzuwarten, bist die Natur auch so weit ist?
Im Kühli kann ich sie kontrollieren und ich habe Einfluss auf die Temperatur und Feuchtigkeit während der Starre. Wenn ich sie zu zeitig ausquartiere und es zwischenzeitlkich draußen wärmer wird, fährt der Stoffwechsel der Kröten hoch, aber gleichzeitig kann ich ihnen nichts zum Fressen anbieten. Denn gerade nach der Starre brauchen die Kröten frische und wasserhaltige Nahrung, wie Wegerich, Löwenzahn, Klee, usw. (hab ich zumindest so gelesen).
Meine Kröten habe ich am 26.10.2011 in den Kühlschrank verfrachtet, nachdem sie sich im Freilandgehege (also im Frühbeet oder im Schutzhaus) vollständig über längere Zeit hinweg eingegraben haben.

Nun zu meiner Frage: Wann würdet ihr die Kröten wieder raussetzen?
Wie oben beschrieben: Ich würde mich nach der Natur richten (also lieber warten als verfrüht raussetzen).

Nebeninformation: Ich habe 4 von 7 meiner Kröten (3 habe ich erst 2011 nachgekauft) auf diese Weise bereits seit 8 Jahren durch die Starre und den Sommer gebracht.

Ich freue mich auf eure kritischen und damit auch hilfreichen Antworten.

Gruß aus LA
Herbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »herberts66« (22. Januar 2012, 20:21)
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Sonntag, 22. Januar 2012, 21:58

Hallo Herbert,

Du kannst dir auf der Fensterbank Wildkräuter ziehen. Angefeuchtetes Futter der Firma Agrobs kannst du ihnen füttern, und auch ab und an Ruccola, etc. .
Wenn du dir im Sommer Wildkräuter gesammelt und getrocknet hast ist auch das ein gutes Futter.

Mfg. Manuel
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Montag, 23. Januar 2012, 08:30

Hallo Herbert,

das ist natürlich ein kleines Problem, besonders, wenn man eine größere Anzahl Schildkröten zu füttern hat.
Auch hier wird der Unterschied zu den natürlichen Habitaten deutlich, dort fängt eben alles auch früher an zu wachsen.

Wie Manuel schrieb, du kannst auf bestimmte Kulturpflanzen (möglichst Freiland und Bio) zurückgreifen, auch Möhren z.B.. Dieses weniger gehaltvolle Futter kannst du aufpeppen, indem du angefeuchtetes Agrobs darüberstreust. Zusätzlich getrocknete Wildkräuter.
Wenn keine geschlossenen Schneedecke und kein Dauerfrost vorliegt, dann findest du auch draußen den ganzen Winter über verschiedene Futterpflanzen (siehe Futterpflanzenbücher).

Auch meine Nachzuchten, die ja früher aufgeweckt werden, müssen ja versorgt werden, da hatte ich noch nie Probleme damit.
Die Großen wecke ich meist Mitte Februar auf. Mitte Februar 2011 war bei uns eine kurzzeitige Temperaturerhöhung, da schauten sie mich schon aus der Erde an, bevor ich überhaupt etwas unternommen hatte.

Liebe Grüße

Ricarda

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Montag, 23. Januar 2012, 09:22

Bisher habe ich meine Kröten immer am Tag nach Rosenmontag ausgewintert. Dieses Jahr habe ich aber irgendwie bedenken, dass doch nochmal ein Winter kommt. Meine sind seit mitte Oktober im Kühlschrank. Das wären dann auch wieder 4,5 Monate. Einen halben Monat kann ich evtl noch dranhängen. Aber länger will ich das auch nicht machen. Ich habe schon frühzeitig Pflanzen ausgesät. Diesmal scheint mich aber mein gründer Daumen verlassen zu haben. Was da gewachsen ist, ist nicht wirklich nennenswert.
Signatur von »Tytor« Meine Schildkötenseite (noch im Aufbau): Schildkrötentipp

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Montag, 23. Januar 2012, 13:51

Ihr Lieben,
schon mal was von Vorsorge gehört?
Man kann auch Pech haben und Sk wachen im Januar auf, die sich dann nicht wieder wegpacken lassen, oder es erkrankt nen Tier und muss ausgewintert werden. Für solche Fälle sollte man immer genug getrocknete Futterpflanzen haben, ferner ist Agrobs auch ne gute Sache.
Ich habe letztens eine Tüte voll Frischfutter zu Anita geschickt, die einen Pflegefall hat, da war alles Mögliche drin, von Löwenzahn, bis Malve usw. Hier wächst schon sehr viel. Rainkohl, Malven, Knobirauke oder Löwenzahn gibts oft schon Anfang Januar zu ernten. Allerdings liegt hier kein Schnee und Frost war so gut wie nix. Heu habe ich auch gleich mit eingepackt.
Im Prinzip muss jeder selbst wissen wie lange er seine SK überwintern läßt, aber wir predigen doch sonst immer so naturnah wie eben möglich-- oder? Und 4,5 Monate oder mehr ist eben nicht naturnah. Da sollte man halt nen passendes Plätzchen für die Tiere haben. Wo ein Wille, da ein Weg. Meine Meinung.
Meine Horsfieldii ist auch länger in WR wie die Thb, allerdings sind diese SK auch "zuhause" viel länger verschwunden als manch anderer Kollege in Griechenland z.B.
lg
Inge
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20

Donnerstag, 26. Januar 2012, 20:30

Hallo an alle,
ganz lieben Dank für eure Antworten.
Ich habe mich für folgende Lösung entschlossen:
Ich werde die Kröten ab Ende Februar bis Mitte März (je nach Wetterlage) vom Kühlschrank ins beheizte Frühbeet umsetzen und die Ausgänge des Frühbeets zumachen, damit sich die adulten Tiere nicht ins Schutzhaus verziehen.
Wenn Sie sich ausbuddeln werde ich sie nach euren Vorschlägen füttern.
Gruß und nochmal herzlichen Dank.
Herbert

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