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  • »MPE 81« ist weiblich

Beiträge: 468

Vorname: Kristina

Arten: 5 Testudo hermanni boettgerie

Wohnort: Oberfranken

Beruf: Floristin

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21

Montag, 14. Juli 2014, 19:54

Und...gibts schon Neuigkeiten vom Tierarzt ?
Signatur von »MPE 81« Gruß Krissi !

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers MPE 81 verfasst am Montag, 14. Juli 2014, 19:54 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


22

Montag, 14. Juli 2014, 22:16

Mein Tierarzt meinte, dass es noch zu früh wäre etwas zu entscheiden. Ich soll ihr noch eine Woche Zeit geben, dann fahre ich wieder hin und er entscheidet, ob die Augen geöffnet werden können.
Wahrscheinlich wird sie aber blind bleiben. Sie kann aber hell und dunkel mit großer Wahrscheinlichkeit unterscheiden und riecht sich in ihrem Gehege am Boden lang:)! Das Futter findet sie auch, bis jetzt aber nur mal ein Mini- Biss, als ich dabei war.
Sie ist aber auch erst seit gestern Abend im Babygehege.
Ich werde weiterhin mein Bestes geben und wünsche mir sehr, dass sie es schafft.
Lg

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  • »Hildchen« ist weiblich

Beiträge: 3 449

Vorname: Renate

Arten: THB

Wohnort: Plogoff/Frankreich

Beruf: -

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23

Dienstag, 15. Juli 2014, 08:17

Liebe Janina,
wenn man so will, riecht alles irgendwie.
Ich wollte damit nur andeuten, dass die kleine Schildkröte angehalten werden muss zu trinken und zu baden.

Das mach ich auch mit meinen sehenden Schlüpflingen am Anfang. Später gehen sie alleine in die Badeschale.
Haarspalterei ist in diesem Fall nicht unbedingt hilfreich.

Ich denke man sollte alles tun was ihr hilft und dazu gehört auch, dass sie genügend Feuchtigkeit aufnimmt.

Renate
Signatur von »Hildchen« Wer Tiere quält, ist unbeseelt
und Gottes guter Geist ihm fehlt.
Mag noch so vornehm drein er schaun,
man sollte niemals ihm vertrauen.

Johann Wolfgang von Goethe

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  • »Phobos« ist weiblich

Beiträge: 184

Vorname: Doris

Arten: Thb

Wohnort: BW

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24

Donnerstag, 17. Juli 2014, 10:39

Ich hatte 2011 von einem privaten Züchter eine kleine Schildkröte ohne Augen
zur Pflege bekommen. Ich kann Hildchen nur aus meiner Erfahrung heraus bestätigen.
Ich hab den kleinen damals fast in allen verschiedene Tees "ertränkt". Heute, drei Jahre später
ist sie eine kleine putzmuntere Kröte. Was entscheidend zum Überleben beigetragen hat war der
Tipp von Birgit: Einfach das Fressen ganz klein schnippeln und die Kröte mitten in einen Berg von Fressen setzen,
dann muss sie nur noch ihr kleines Maul öffnen und zu schnappen.
Vielleicht wird sie nicht sooo alt wie andere Kröten. Aber sie hat ganz sicher ein lebenswertes Schildkrötenleben, halt
nur ein wenig anders.
Doris

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  • »madjoe« ist weiblich

Beiträge: 11

Vorname: Jennifer

Arten: Landschildkröten (Thb)

Beruf: Einzelhandelskauffrau

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25

Freitag, 18. Juli 2014, 22:27

Hallo hier ist die Jenny und ich bin sehr neu hier im Forum.

Habe die Berichte mit großem interesse verfolgt.

Wir wollen unsere Tiere doch sehr Naturnah halten. In der Natur hat ein Schlüpfling ohne Augen keine Chance. Er muß entweder leiden bis es endlich ein Ende hat, oder er wird gefressen was den schnelleren Tod bedeuten würde.
Wir können ihn wenigstens vom leiden erlösen. Das ist unsere Pflicht als Halter auch wenn es sehr schmerzt.

Jenny

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Wollkröte

Super Moderator

  • »Wollkröte« ist weiblich

Beiträge: 686

Vorname: Jutta

Arten: so Einige.... :-))

Wohnort: NRW

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26

Freitag, 18. Juli 2014, 23:19

Wir können ihn wenigstens vom leiden erlösen.

Wieso denkst Du, dass das Tier leidet?
Grüße
Jutta

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  • »Hildchen« ist weiblich

Beiträge: 3 449

Vorname: Renate

Arten: THB

Wohnort: Plogoff/Frankreich

Beruf: -

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27

Samstag, 19. Juli 2014, 08:46

@madioeHallo Jenny,
Genau, in der Natur hat so ein Krötchen wohl wenig bis keine Chancen.
Aber, in Gefangenschaft (bei uns ) doch schon.
Sobald es selbstständig frißt, das ist natürlich Voraussetzung, sollte man es Leben lassen. Es will ja leben !

Genau wie ein blinder Mensch kann es in einer vertrauten Umgebung sehr gut leben.
Schildkröten sehen eh nicht besonders gut, sie orientieren sich mit ihrer Nase.
Also was spricht dagegen, sich um um eine blinde SK zu kümmern ?
lg :winken:
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Johann Wolfgang von Goethe

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  • »Piacenza« ist weiblich

Beiträge: 732

Vorname: Anna

Arten: thb tm

Wohnort: Kleinenbroich

Beruf: Kauffrau

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28

Samstag, 19. Juli 2014, 17:54

Diesen Satz habe ich aus einem Bericht über die neue Auffangstation München gelesen :
"Alle Schildkröten sehen sehr gut, können Farben präziser unterscheiden als der Mensch.
Sie erkennen nicht nur ihre Nahrung, sondern auch ihren Partner über den Geruch. "


Bisher dachte ich auch immer Schildkröten sehen ehr schlecht. Das scheint aber nicht der Fall zu sein.
Der ausgeprägte Geruchssinn ist für ein blindes Tier sicherlich von Vorteil, aber ganz ehrlich.....in der Natur hätte das Tier keine Chance.
Ob das Tier leidet oder nicht kann wohl ein Mensch nicht beurteilen. Für mich wäre Blindheit die schlimmste Behinderung die ich mir vorstellen könnte.


LG
Anna

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  • »mariaveen« ist männlich

Beiträge: 12

Vorname: Günter

Arten: Testudo hermanni boettgeri, Testudo graeca ibera

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29

Samstag, 19. Juli 2014, 19:38

Hallo zusammen,

auch ich habe in diesem Jahr einen Schlüpfling, der keine Augen hat. Wahrscheinlich war die Bruttemperatur zu hoch eingestellt. Die kleine Schildi ist sehr fit und findet auch Futter. Sie wiegt 9g und ich hoffe, dass sie auch an Gewicht zulegt. Ich habe bis jetzt noch nicht darüber nachgedacht, sie einschläfern zu lassen. Wahrscheinlich wird man sich immer etwas mehr um die Schildi kümmern müssen.
Die Schale mit Wasser findet sie von alleine. Sie lebt zur Zeit in einer relativ kleinen Kunststoffbox mit Grassoden und Stroh. Sie vergräbt sich jeden Abend selbstständig und kommt auch am Morgen wieder zum Vorschein.

Hoffe, dass sie auch zunimmt.

Also ich würde auf jeden Fall beobachten und abwarten. Jedes Tier hat ein Recht auf Leben.

Gruß

Günter

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  • »Phobos« ist weiblich

Beiträge: 184

Vorname: Doris

Arten: Thb

Wohnort: BW

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30

Montag, 21. Juli 2014, 09:24

Hallo zusammen,
auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen. Mein kleiner Blinder ist jetzt genau 4 Jahre alt, quitschfidel und wiegt 107 Gramm, hat einen total glatten Panzer und ist die schönste Kröte auf der ganzen Welt ( für mich). Sicher, in der Natur hätte er keine Chance und wir wollen naturnah sein. Natur *nah* . Aber Gefanngenschaft ist nie genau Natur. Sonst müßte jeder Züchter gleich die Hälfte seiner Schlüpflinge sterben lassen. Denn in der Natur überleben auch nicht alle Kleinen. Dann dürfte ich Ihnen nicht jeden Tag die Wasserschale neu füllen. In der Natur finden sie auch nicht immer Wasser usw. Ich hab es damals nicht übers Herz gebracht, ein ansonsten gesundes Krötchen sterben zu lassen und bin in nachhinein sehr froh darüber. Die Kleine ( der Kleine) ist sowas von putzmunter. Sicher, ich kümmer mich mehr um sie als um die anderen. Kann ich auch, hab ja nur 4 Stück . Und wenn ich mich nicht um sie kümmern wollte, dann hätte ich sie damals ja auch nicht genommen. Ich hab sie ja nicht gezüchtet, sondern von einem privaten Züchter zur Pflege bekommen. Und Blindheit ist doch keine Krankheit, mit der man nicht leben kann. Die Kleine kennt es ja gar nicht anders. Wenn sie Schmerzen hätte und leiden würde, dann sehe die Sache anders aus. Aber eine putzmuntere kleine Kröte nur weil sie nicht sehen kann umbringen.... von alleine stirbt sie nicht, wie man an meiner sehen kann. Und sie hat selbstständig schon 3 Winterstarren überlebt. Im Freien eingebuddelt im geheizten Schlafhaus.

Liebe Grüße
Doris

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31

Montag, 21. Juli 2014, 21:43

Hallo,
für mich gibt es da auch gar keine Diskussion. Die Kleine bleibt am Leben! Blinde Pferde, Hunde oder auch Menschen werden auch nicht getötet nur weil sie nicht sehen können.
Die kleine Schildkröte ist die agilste von allen, findet die Wasserschale schon alleine und läuft mit den anderen umher.
Sie wird zusammen mit einem weiteren Schlüpfling bei mir aufwachsen!:)
Und ich werde alles für die beiden tun, damit sie ein "glückliches" Schildileben führen.
Danke an Doris für deine Unterstützung und dein Vorbild. Das gibt mir ein gutes Gefühl!:)
Liebe Grüße Hannah

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  • »madjoe« ist weiblich

Beiträge: 11

Vorname: Jennifer

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Beruf: Einzelhandelskauffrau

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32

Montag, 21. Juli 2014, 22:47

Hallo zusammen,

alles ist irgendwie richtig wenn man für das Tier wie ein Mensch denkt. Es ist auch nur meine Meinung. Ich arbeite in der Branche und höre halt oft das viele Tiere am leben gehalten werden nur weil die Besitzer sich einreden das es ihnen gut geht. Viele können und wollen sich auch nicht trennen weil sie (der Mensch) dann traurig sind. Aber die meisten Tiere, haben halt nur Instinkte, von denen einer sicherlich Überleben ist keine Frage. Wenn wir Menschen blind sind haben wir noch viele andere Sinne die uns helfen, am Leben zu bleiben. Wir können uns auch Mitteilen durch reden und gesten, die Schildis leider nicht. (Viele Menschen würden auch gerne Sterben, werden aber gegen Ihren willen am Leben erhalten)
Dadurch das Schildis keine Mimik haben können wir auch nicht ahnen wie es ihnen eigentlich geht. Schmerzen sind auch nicht wirklich zu erkennen nur zu erhanen. Vor allem verlängern wir vielleicht den Leidensweg nur einige Jahre. Aber was soll es, hauptsache es lebt.

Ich denk halt so. Bei der Arbeit werde ich auch eher als die Harte bezeichnet.

Gruß

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  • »Hildchen« ist weiblich

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Vorname: Renate

Arten: THB

Wohnort: Plogoff/Frankreich

Beruf: -

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33

Montag, 21. Juli 2014, 23:09

Hallo Jennifer,

wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann könnte es sein, dass sich die kleine SK nicht wohl fühlt und dass sie lieber nicht leben will.

Entschuldige bitte, aber das ist reine Theorie.
Meine Hündin hat nur ein Auge, sie ist schon so zur Welt gekommen.
Sie weiss nicht, dass Hund auch 2 Augen haben kann.
Wenn sie mal nicht aufpasst und den Kopf zu schnell auf die linke Seite bewegt, (da ist kein Auge) haut sie sich ab und zu mal den Kopf an.
Es waren auch schon ziemlich harte Gegenstände, wie z.B. ein parkendes Auto.

Meine Gwenn ist aus dem Tierheim, sie wurde mit ihrer Schwester am Strand in einer Kiste gefunden.
Dieser Hund ist was ganz besonderes, das wußte ich vom ersten Moment an.
Und die kleine SK weiss auch nicht, dass das Leben heller ist.
Sie leidet nicht darunter, ist allerdings immer auf den Mensch angewiesen.
Wir Menschen bebrüten die SK Eier, vielleicht machen wir auch manchmal was dabei falsch.
Dann passieren solche "Unfälle". Das Tierchen kann nichts dafür und hat bei guter und umsichtiger Pflege ein relativ gutes Leben vor sich.
Sie braucht eine gewohnte Umgebung, sie muss sich auskennen und alles erreichen und bekommen was sie braucht.

Ich bin bestimmt nicht christlich, im Gegenteil, aber es ist Leben aus dem Ei entstanden und ich denke, das sollten wir akzeptieren und uns nicht aus der Verantwortung stehlen.
Vielleicht überdenkst Du Deine Meinung nochmal.

lg :winken:
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credo

Nachtschwärmer

  • »credo« ist männlich

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Vorname: Dietmar

Arten: Thb, Tgi

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34

Montag, 21. Juli 2014, 23:25

Hallo

Das ist ein interessantes und zugleich schwieriges Thema, wobei wahrscheinlich jeder Fall anders liegt und beurteilt werden sollte.

Ich finde es gut, dass Hannah sich der Verantwortung stellt und wenn nicht erkennbar ist, dass das Tier leidet und es keine Hoffnung auf Besserung gibt,
sollte es die Pflicht sein, diese Tiere nach bestem Wissen und Gewissen zu versorgen.

Ich kann aber auch Jennifer verstehen. Es gibt sicher auch viele Fälle, wo eine "Erlösung" die sinnvollere Variante wäre.

Gruß
Didi
Signatur von »credo« :winken: :walk: Besuch uns mal im Chatwood-forest :tanne2:

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  • »Hildchen« ist weiblich

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35

Montag, 21. Juli 2014, 23:31

Hallo Didi,
da hast Du vollkommen Recht !

Aber, so wie Hannah schreibt, fühlt sie sich wohl und nimmt ihr Leben an.
Sie sitzt nicht unbeweglich in einer Ecke, sondern ist agil und geht sogar alleine baden.

So schwierig ist das Thema nicht, man muss nur auf sein Herz oder Bauch (wie Du willst :): ) hören.


lg :winken:
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christine61

unregistriert

36

Dienstag, 22. Juli 2014, 08:29

Hallo!


Ich kann Jenifers Gedanken sehr gut nachempfinden. Aber auch
die menschliche „Weichheit“ kann ich
verstehen. Viele Menschen pflegen ja so gerne und je mehr Pflege das Tier
braucht umso lieber haben wir es.

In der Natur hätte ein derart missratenes Geschöpf natürlich keine Chance, aber
dafür gibt es ja uns Menschen. Wie sinnvoll oder gut es ist unserer Mutter
Natur ins „Handwerk“ zu pfuschen wird wohl ein ewig umstrittenes Thema bleiben.
In vielen Dingen ist es ja gut, dass wir Menschen bereits so viel selbst in die
Hand nehmen können, andererseits richten wir leider allzu oft wirklichen
Schaden dadurch an.

Ich selbst bin kein Freund von überpflegen und so würde ich persönlich dem
blinden Schlüpfling die gleichen Bedingungen bieten (die sind ohnehin bereits
wesentlich besser als sie es in freier Wildbahn vorfinden würde), wie all den
anderen Schlüpflingen, die gesund und munter geschlüpft sind. So kann das Leben
selbst entscheiden, ob das Kleine auch wirklich überlebensfähig ist und wenn es
das nicht ist, so kann man immer noch nachhelfen um langes Leiden zu
verhindern.

Meine Gedanken über derart missgebildete Tiere gehen auch dahin, dass sich
irgendwann dieses Tier möglicherweise (soweit es überhaupt dieses Alter erreichen
wird) weiter vermehren und dann vermutlich nicht gerade die besten Gene weiter
geben wird. Ob das der Plan unserer Mutter Natur ist?

Das sind nur meine eigenen und ganz persönlichen Gedanken, inwieweit jeder mit
seinen eigenen Nachzuchten geht, muss natürlich jeder einzelne für sich entscheiden
und so lange ein Lebewesen dabei nicht leiden muss soll es auch recht sein.

Für mich gibt es da jedoch immer noch einen wesentlichen und wirklich großen
Unterschied zwischen Mensch und Tier.


Lg


christine

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Beruf: Einzelhandelskauffrau

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37

Donnerstag, 24. Juli 2014, 14:19

Hallo zusammen,

ohje, ich hätte nicht gedacht das meine Gedanken so viel Wirbel entfachen. Das Wollte ich nicht. Aus dem Grund werde ich mich jetzt auch zurückhalten. Nur eins noch, einen einäugigen Hund, mit einer Augenlosen Schildkröte zu vergleichen finde ich etwas weit hergeholt.

LG

Jennifer

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38

Donnerstag, 24. Juli 2014, 14:42

Jennifer,
soo weit hergeholt ist das nicht.

Ausserdem lag der Schwerpunkt darauf, dass ein blindes Tier nicht weiss, dass es nicht sehen kann.
Und, dass meine Hündin ihr zweites Auge auch nicht vermisst, weil sie nie zwei Augen hatte.


Nur das wollte ich damit ausdrücken.
Das ist hier ein Forum und jeder kann seine Meinung kundtun.
Dass es dann Diskussionen gibt, ist völlig normal und auch gewollt.


Also, Du brauchst Dich nicht zurückhalten.
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39

Freitag, 1. August 2014, 13:22

Hallo Hannah,

wie gehts eigentlich Deinem kleinen Blinden mittlerweile?

Liebe Grüße
Doris

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Cordula61

Nachtschwärmerin

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Beiträge: 2 867

Vorname: Cordula

Arten: 1.4.0 THHercegovinensis

Wohnort: Deutschland

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40

Samstag, 2. August 2014, 00:43

Ich arbeite in der Branche
Gruß



Hallo,
welche Branche meinst Du?
Also ich arbeite im Krankenwesen, also mit Menschen.
Davon unabhängig,
Man kann nicht den Menschen mit Tieren vergleichen, Tiere haben die besseren Wahrnehmungen.

Selbstverständlich versuchen wir alle hier, möglichst naturnahe Haltung umzusetzen, aber der Mensch ist Mensch, weil er liebt, weil er denkt.....
Warum soll man es dann nicht versuchen, ein Tier leben zu lassen, was in der Natur nicht überleben würde... das ist unser Luxus... wenn es dem Tier nicht weh tut, warum nicht....
Etwas Anderes währe, wenn das Tier leidet, das muss nicht sein!
Signatur von »Cordula61« :winken: :walk: Besuch uns mal im Chatwood-forest :tanne2:
Liebe Grüße
Cordula

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