Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Testudo - Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

PetraM

Administrator

  • »PetraM« ist weiblich
  • »PetraM« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6 789

Vorname: Petra

Arten: Thb, Manouria impressa, Tgi, Homopus areolatus

Wohnort: Bayern

Beruf: Technische Angestellte QMG

  • Private Nachricht senden

1

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 11:31

Petition: Unterstützung für die Reptilienauffangstation in München

Bayerische Staatsregierung: Wir fordern Sie auf, die Reptilienauffangstation München zu retten!
Weshalb dies wichtig ist!

Die Auffangstation für Reptilien, München e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der jedes Jahr durchschnittlich rund 1.200 Reptilien, Amphibien und andere exotische Heimtiere bei Bedarf in seine Obhut übernimmt, entsprechend versorgt und weitervermittelt. Viele dieser Tiere stammen insbesondere aus Beschlagnahmen, die von den Bayerischen Behörden durchgeführt werden. Hierzu gehören v.a. Giftschlangen, Krokodile und andere potentiell gefährliche Tiere, welche anschließend dauerhaft von dem Verein untergebracht und versorgt werden müssen, da sie in den meisten Fällen aufgrund ihres Gefahrenpotentials nicht mehr weitervermittelt werden können.Für seine Arbeit nutzt der Verein bereits seit vielen Jahren Räumlichkeiten der Ludwig-Maximilian-Universität München, welche jedoch in absehbarer Zeit aufgrund ihres Eigenbedarfs wieder geräumt und an die Universität zurückgegeben werden müssen.
Deshalb hat der Verein ein Konzept erarbeitet, wonach eine vollständig neue Auffangstation gebaut werden soll. Die Kosten für diesen Neubau wurden von einem Architektenbüro basierend auf einem entsprechenden behördlichen Kostenschlüssel berechnet und mit insgesamt rund 25 Mio. Euro veranschlagt. Mit dieser Summe könnte ein Projekt realisiert werden, dass das Problem fehlender räumlicher Kapazitäten für mindestens drei Jahrzehnte lösen würde. Ein entsprechend geeignetes Baugrundstück liegt nördlich von München in der Gemeinde Neufahrn. Die Kosten hierfür kann der Verein dank einer zweckgebundenen Erbschaft selbst aufbringen; darüber hinaus verfügt er jedoch über keine Mittel, um das Bauvorhaben durchzuführen.Da der Verein in Gesprächen mit der Arbeitsebene des Umweltministeriums sowie Mitgliedern des Bayerischen Landtags positive Signale erhielt und auch immer wieder dazu ermutigt wurde, das Projekt weiter voranzutreiben, ist die Auffangstation für Reptilien, München e.V. zuletzt auch finanzielle Verpflichtungen mit dem Tierschutzverein Freising eingegangen. Dieser hatte als unmittelbarer Nachbar des neuen Baugrundstücks eine Zusammenarbeit bei der Erschließung beider Grundstücke angeboten, was für beide Vereine erhebliche Kostenersparnisse bedeutet. Da diese Erschließungsarbeiten in den kommenden Monaten in Angriff genommen werden, wird die Auffangstation für Reptilien, München e.V. nun voraussichtlich im Frühjahr 2016 Zahlungsunfähigkeit anmelden müssen, sofern der fällige Betrag nicht anderweitig akquiriert werden kann.

Mit der Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung vom vergangenen Donnerstag, den Finanzierungsbedarf für den Bau einer neuen Reptilienauffangstation noch einmal neu verhandeln zu wollen, hat der Freistaat in Wirklichkeit einen radikalen Schlussstrich unter die Debatte gezogen. Denn aufgrund der bisherigen, vermeintlich gut verlaufenden Gespräche ist die Auffangstation für Reptilien, München e.V. zuletzt finanzielle Verpflichtungen eingegangen, die sie nun nach der klaren Absage des Landtags faktisch nicht mehr erfüllen kann. Spätestens im Frühjahr 2016 droht dem Verein damit die Insolvenz. Kann das Geld bis dahin nicht anderweitig aufgebracht werden, verlieren mehr als 1.000 Tiere ihr Zuhause. Auch 15 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Diese ganze Problematik ist unheimlich erschütternd und macht traurig. Traurig vor Allem unter dem Aspekt, dass hier offiziell Desinteresse an der Einhaltung von Tierschutzrichtlinien und an der so wichtigen Arbeit mit Tieren in Not bekundet wird. Eines Berichts der Auffangstation zufolge, soll sogar die bayerische Umweltministerin das ganze Unterfangen für unnötig befunden haben. Diese Haltung kann nicht einfach so hingenommen werden und somit ist es wichtig, dass jeder, dem Tierschutz am Herzen liegt, seine Stimme gibt. Stimme erhebt, gegen dieses wahnsinnige Vorhaben mehrere 1000 Tiere einem fragwürdigen Schicksal zuzuführen. Denn wer soll sich um sie kümmern, wenn die einzig adäquate Institution zu Nichte gemacht wird?

https://secure.avaaz.org/de/petition/Bay…retten/?sekOYjb

Erhebt eure Stimme, damit der Finanzierungsbedarf erneut geprüft und für notwendig gesehen werden kann.

Dies ist natürlich freiwillig!
Signatur von »PetraM«
Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam einer, der das nicht wußte und, er hats einfach gemacht :thumbsup:

Thema bewerten