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PetraM

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1

Sonntag, 17. Januar 2016, 22:32

Umfrage zur Kühlschranküberwinterung

62%

weil ich keinen kalten Raum wie z.B. Keller zur Verfügung habe (16)

4%

weil ich keinen Garten habe (1)

12%

weil ich zu wenige/zu viele Tiere für eine Überwinterungsgrube draußen habe (3)

69%

weil ich eine kontrollierte Winterstarre bevorzuge (18)

27%

weil es praktisch ist (7)

12%

sonstige Gründe (bitte beschreiben) (3)

23%

ja, ich würde eine andere Überwinterung bevorzugen, wenn es möglich wäre (6)

Hallo zusammen,

ich wüßte gerne, warum Ihr Eure Schildkröten im Kühlschrank überwintert - obwohl es so viele Gegner dieser Art der Überwinterung für europäische Landschildkröten gibt.
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2

Montag, 18. Januar 2016, 07:44

Kühlschranküberwinterung

Hallo PetraM, ich habe derzeit 3 Überwinterungsmöglichkeiten für meine SK. Die kleinen Schildkröten vom Schlüpfling bis 4 Jahre habe ich im Kühlschrank. Weil ich die öfters kontrolliere. Mit Kokosfaser, gemischt mit Gartenerde, und obenauf Buchenlaub. Befeuchten 1 Mal in der Woche, mit Sprüher, oberflächlich. Kontrolle, der Tiere, alle 3 Wochen. Funktioniert seit 5 Jahren so. Eine weitere Überwinterungsart, werde ich gesondert mit Fotos vorstellen. LG. Herby

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3

Montag, 18. Januar 2016, 09:15

Antwort Sonstiges:

Ich möchte dieses Jahr erst mal die Temperaturen im Erdreich messen um sicher zu stellen das der Boden frostfrei bleibt. Die Frühbeete sind noch nicht ausreichend im Erdreich isoliert.

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PetraM

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4

Montag, 18. Januar 2016, 09:25

Sonstiges:

Ich bin noch immer dabei zu eroieren, was eine Kühlzelle einzurichten kostet. Wir wollen einen Kellerraum komplett runter kühlen und dann so einrichten, dass man ihn mit Substrat befüllen kann. die Schildkröten können sich dann selbstständig eingraben und die Temperatur und die RLF lassen sich gut einstellen.

Aber auch diese Methode bleibt ein Kompromiss, denn auch hier können die Tiere nicht wählen - aber das können sie draußen in den Gruben auch nicht ;);

Schöne Grüße Petra
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5

Montag, 18. Januar 2016, 09:57

Hallo Petra
ich wüßte gerne, warum Ihr Eure Schildkröten im Kühlschrank überwintert - obwohl es so viele Gegner dieser Art der Überwinterung für europäische Landschildkröten gibt.
Es gibt zwar viele Gegner dieser Methode, aber die Befürworter liegen bei über 50%. Von von 381 Schildkrötenhaltern haben 223 ihre Tiere im Kühlschrank überwintert. Unglaublich aber wahr.
Meine Ergebnisse bei einer Gesamtabfrage
Im Kühlschrank 223 58.53%
Im Freiland / Frühbeet / Gewächshaus 96 25.20%
Im Erdkeller/Garage/Schuppen 87 22.83%
Im Haus 5 1.31%
Sonstiges 3 0.79%

Vielleicht sollte man einen Extrathreat aufmachen in dem es nur um Kühlschranküberwinterung ( oder die einzelnen Überwinterunsgarten) geht. M.E.könnte man damit gerade den Neueinsteigern besser helfen. Man muß ja niemand von einer Methode überzeugen wollen, aber wenn sich diejenigen, die sich für eine Methode entschieden haben zusammen tun, kommt bestimmt viel Wissenswertes für alle heraus.
Gruß Kurt
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6

Montag, 18. Januar 2016, 11:41

Kühlschranküberwinterung

Hallo Petra M, die Idee hatte ich auch schon. Wir hatten vorige Woche einen Kältetechniker da. Der Raum wäre 6 Kubikmeter Rauminhalt , und ich wollte auch eine Kühlanlage, um diesen Raum runter zukühlen. ER meint: Es muß sehr gut isoliert werden, damit es zu keiner Schimmelbildung kommt. Die Wände sollten dann gefließt werden. Und er meint das es so um die 6000 ! Euro gesamt kostet. Diese Einheit muß von einem Fachmann geplant undeingebaut werden, da darf man selbst nichts machen. LG. Herby

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7

Montag, 18. Januar 2016, 12:23

@Herby:

das ist ja interessant! Ich habe nämlich einen Bekannten, der so etwas macht ;); Ich warte noch immer, dass bei uns in der Firma eine Kühlkammer ausgemustert wird :D:

Schöne Grüße Petra
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8

Montag, 18. Januar 2016, 12:50

Kühlschranküberwinterung

Hallo Petra, das wäre ja super , wenn Du jemanden hast, der Dir das macht. DAnn wäre es wohl eher realisierbar, schon wegen des Preises. Ich wollte ja zuerst nur eine Klimaanlage ,die den Raum runterkühlt. ABer: eine normale Klimaanlage, kann man meistens nur bis 12 Grad runterkühlen. So müßte es eine Split-Klimaanlge sein, die aber 2 teilig ist. Das Teil das aussen steht, ist ziemlich groß und laut. Die werden meistens nur in der Industrie verwendet.Und die Kühlkammer , ist mir echt zu teuer. Aber vielleicht klappt es ja bei Dir. Ich drücke Dir die Daumen. Ich stelle am Samstag Fotos rein, wäre eine Alternative. LG. Herby

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9

Montag, 18. Januar 2016, 13:28

zu Kühlzelle:
Aber auch diese Methode bleibt ein Kompromiss, denn auch hier können die Tiere nicht wählen - aber das können sie draußen in den Gruben auch nicht ;);

Hi, ich finde, dass die Schildkröten, die draußen in der Grube unter dem Frühbeet starren, zu jeder Zeit ziemlich viel selbst wählen können:
wann sie abtauchen,
wann sie wie tief gehen,
ob an den feuchteren Außenbereichen oder in der trockenen Mitte die ideale Stelle für ihr Wohlbefinden ist,
ob sie bei Temperaturschwankungen tiefer oder höher gehen,
wann sie wieder auftauchen,
ob sie, wenn es im Frühjahr wieder kalt wird, nochmal abtauchen oder nicht,
ob sie im dunklen Schlafteil bleiben oder in den warmen Sonnenteil gehen,
ob sie das Frühbeet verlassen oder lieber drinnen bleiben.
Signatur von »Hannelore« Gruß
Hannelore

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10

Montag, 18. Januar 2016, 13:50

zu Kühlzelle:
Aber auch diese Methode bleibt ein Kompromiss, denn auch hier können die Tiere nicht wählen - aber das können sie draußen in den Gruben auch nicht ;);

Hi, ich finde, dass die Schildkröten, die draußen in der Grube unter dem Frühbeet starren, zu jeder Zeit ziemlich viel selbst wählen können:
wann sie abtauchen,
wann sie wie tief gehen,
ob an den feuchteren Außenbereichen oder in der trockenen Mitte die ideale Stelle für ihr Wohlbefinden ist,
ob sie bei Temperaturschwankungen tiefer oder höher gehen,
wann sie wieder auftauchen,
ob sie, wenn es im Frühjahr wieder kalt wird, nochmal abtauchen oder nicht,
ob sie im dunklen Schlafteil bleiben oder in den warmen Sonnenteil gehen,
ob sie das Frühbeet verlassen oder lieber drinnen bleiben.


Da muss ich Hannelore recht geben, wobei ich den Kühlschrank immer noch als beste Alternative sehe. Ich werde auf jeden Fall für den nächsten Winter anstreben meine Tiere auch draussen zu lassen.

Einzig mit dem letzten genannten Punkt bin ich nicht so wirklich glücklich. Ich denke ein Verschliessen des FB ist unverzichtbar um 1. keine Fressfeine hereinzulassen und 2. wäre es nicht das erste mal das sich ein Tier irgendwo im Gehe komplett ungeschützt vergräbt. Das ist doch ein wenig riskant.

LG

Frank

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Montag, 18. Januar 2016, 14:14

Hallo,
wie schon geschrieben, überwinterte ich meine Tiere viele Jahre, mit Erfolg, im Kühlschrank. Auf die Methode machte mich ein Züchter von der Holländischen Grenze aufmerksam. Anhand einer CD Rome konnte ich mich super einlesen und vorbereiten. Die Frühbeetüberwinterung war da noch nicht so verbreitet.
Seit ein paar Jahren interessiere ich mich sehr für die Freilandüberwinterung. Erstens haben wir mittlerweile mehr Tiere und selbst ein großer Kühlschrank reicht nicht mehr aus, zweitens sind die Tiere ja auch größer geworden.
Was mir und meinem Rücken auch immer schwerer fällt, ist das Heranschleppen der Erde für die Kisten.

Aus diesen Gründen habe ich mich in diesem Jahr für die Außenüberwinterung entschieden. Bisher bin ich begeistert, die Tiere ruhen ohne jegliche Störung. Natürlich müssen alle Tiere erstmal wieder wach werden, um von einem Erfolg zu sprechen.

Aber ich finde, keiner muss sich für eine Kühlschranküberwinterung entschuldigen. Für mich als Züchter wäre das auch kein negatives Kriterium, um ein Tierchen nicht abzugeben.
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Liebe Grüße
Sandra :D:

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PetraM

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12

Montag, 18. Januar 2016, 16:44

Hallo @Hannelore:

ich möchte gerne betonen, dass ich keine Überwinterungsmethode ablehne und alle (mehr oder weniger) gut finde, solange die Tiere nach der Kältestarre gesund und munter wieder die neue Saison beginnen. Außerdem ist das Wichtigste, dass die Tiere überhaupt starren dürfen! ;); mir widerstrebt aber, die Überwinterung draußen als die "Natürlichste" zu bezeichnen.

Die Tiere können sich auch nur in die für sie vorgesehenen Gruben in das für sie vorgesehene Substrat eingraben, wenn es zu warm wird, wird das Frühbeet schattiert, wird es zu kühl, wird geheizt. Es müssen Drainagen gelegt werden, damit die Gruben bei der Schneeschmelze nicht überfluten..... usw. Auch bei dieser Überwinterungsart müssen die Tiere sich unseren Bedingungen unterwerfen, wie HDP hier: "Zwangseinwinterung") geschrieben hat.

Es ist nur unsere Denke, dass es natürlicher ist, als die Kühlschranküberwinterung und es "fühlt sich" naturnaher an, das muss ich zugeben :):

Zitat

Hi, ich finde, dass die Schildkröten, die draußen in der Grube unter dem Frühbeet starren, zu jeder Zeit ziemlich viel selbst wählen können:

ja ziemlich viel, aber leider auch nur das, was wir ihnen bieten können ;);

Wir haben ein Hanggrundstück und sehr lehmhaltigen Boden, ich bin mir sicher, dass die Tiere wenn ich sie draußen überwintern würde, im Schlodder sitzen würden, das haben verschiedene Probegrabungen schon ergeben. Natürlich kann ich das mit viel Aufwand und Technik hinbekommen, aber mir ist dann eine kontrollierte Überwinterung in meinen 4 Kühlschränken doch lieber.

Ich träume von einem unterkellerten Gewächshaus - ein begehbarer Keller ... oder einer Kühlzelle.

Ich bin einfach der Meinung, jeder soll für sich und seine Tiere die optimale Überwinterungsmethode finden und dabei wollen wir gerne behilflich sein.

Schöne Grüße Petra
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PetraM

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Montag, 18. Januar 2016, 17:32

ich habe für das Thema von @mistertouchdown: einen neuen Thread eröffnet :winken:

Sehr hohe Gewichtsabnahme während der Starre - Auswintern?
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Cordula61

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14

Montag, 18. Januar 2016, 19:51


ich möchte gerne betonen, dass ich keine Überwinterungsmethode ablehne und alle (mehr oder weniger) gut finde, solange die Tiere nach der Kältestarre gesund und munter wieder die neue Saison beginnen. Außerdem ist das Wichtigste, dass die Tiere überhaupt starren dürfen! ;); mir widerstrebt aber, die Überwinterung draußen als die "Natürlichste" zu bezeichnen.

Die Tiere können sich auch nur in die für sie vorgesehenen Gruben in das für sie vorgesehene Substrat eingraben, wenn es zu warm wird, wird das Frühbeet schattiert, wird es zu kühl, wird geheizt. Es müssen Drainagen gelegt werden, damit die Gruben bei der Schneeschmelze nicht überfluten..... usw. Auch bei dieser Überwinterungsart müssen die Tiere sich unseren Bedingungen unterwerfen, wie HDP hier: "Zwangseinwinterung") geschrieben hat.

Es ist nur unsere Denke, dass es natürlicher ist, als die Kühlschranküberwinterung und es "fühlt sich" naturnaher an, das muss ich zugeben :):
.......

Ich bin einfach der Meinung, jeder soll für sich und seine Tiere die optimale Überwinterungsmethode finden und dabei wollen wir gerne behilflich sein.




Hallo,
um die interessante Diskussion mitzumachen:
ich habe die Erfahrung mit dem Kühlschrank als nicht schlechter, aber für mich arbeitsintensiver eingestuft.
Meine Tiere durften im Frühbeet die Starre beginnen, ich holte sie dann ins Haus, als die Frostperiode(die da noch wesentlich früher war als in den letzten 2 Jahren) begann.
Es war schon aufwändig, die Kisten mit der Erde zu füllen, die Tiere auszugraben und dann in den bereits eingelaufenen Kühlschrank zu setzen. Ich lüftete alle paar Tage und beobachtete ständig die Temperaturen. Damals habe ich sie auch noch zwei mal zwischengewogen-das würde ich heute nicht mehr machen.
Die Tücher wurden angefeuchtet und die Erde geprüft, ab und an wurde nachgefeuchtet.
Das Alles muss ich im Frühbeet nicht. Ich überprüfe immer noch täglich die Temperaturen (mittels eines Funktermometers, welches im Wohnzimmer steht).
Ab und zu schaue ich ins Frühbeet, ob auch niemand wach ist und ich befühle dann auch die Erde.
Jetzt gerade habe ich das Frühbeet mehr abgedeckt, weil es kalt werden soll-ich habe da Strydurplatten und Styrophrplatten.

Das Frühbeet ist für mich deshalb besser, nicht nur, weil es weniger aufwändig ist, sondern auch, weil ich die Tiere nicht mehr ausgraben muss. Ich denke schon, dass sie so auch besser auf die wechselnden Gegebenheiten reagieren können, sich z.B. tiefer oder höher eingraben können, je nach Temperaturen. Das empfinde ich schon als natürlicher-und- es ist so toll, wenn sie im Frühjahr aus der Erde kommen.

Wie Petra schon sagt, besser oder schlechter-kann man so nicht sagen, es ist sicher oft von den Gegebenheiten abhängig, die der einzelne Halter hat.
Wichtig ist vor allem, dass man die Starre macht und die gewählte Methode richtig durchführt!
Signatur von »Cordula61« :winken: :walk: Besuch uns mal im Chatwood-forest :tanne2:
Liebe Grüße
Cordula

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Cordula61« (18. Januar 2016, 19:54)
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Pinocchio

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15

Montag, 18. Januar 2016, 21:26

Wie Petra schon sagt, besser oder schlechter-kann man so nicht sagen, es ist sicher oft von den Gegebenheiten abhängig, die der einzelne Halter hat.
Wichtig ist vor allem, dass man die Starre macht und die gewählte Methode richtig durchführt!
Dem schließ ich mich an. Letztlich ist die Methode auch so gut, wie die Erfahrung die derjenige mit der Methode hat.
Ich hab früher im Frühbeet überwintert und trauere dem hinterher. Auch aus dem Grund, dass ich sie nicht ausgraben muss. Ich finde das ausgraben ganz schecklich. Cordula hat mal gesagt, die sehen so friedlich aus...für mich sehen sie nicht friedlich aus, sondern tot, auch wenn ich weiß dass sie leben und sie sich bewegen.
In der ersten Wohnung nach meinem Umzug von Berlin nach Niedersachsen wollte ich nicht bleiben, da hab ich angefangen sie in Kisten draußen zu überwintern. Das heisst im Reitstall in der Sattelkammer, absolut frostfrei und mausfrei. In der neuen Wohnung äh im neuen Garten sind Mäuse. Ich trau mich nicht so richtig sie im Frühbeet nur mit Styrodur zu überwintern (also Styrodurbox bauen und in die Tiefe einlassen, Ihr wisst schon was ich meine). Aber es ist kein Eigentum, sodass ich eben auch nicht so eine Überwinterungsgrube machen kann, wie ich es eigentlich gerne hätte. Jetzt stehen sie in Kisten in der Garage. Da ist Strom und ich kann die Kisten heizen, bzw das macht UT für mich. In der Sattelkammer sind sie nicht mehr, weil ich sie inzwischen in 2 Kisten sind und die passen nicht auf meinen Schrank. Bin auch nicht sicher wie es jetzt bei -12Grad ist, wenn jemand vergisst die Tür zu zumachen...
Richtig zufrieden bin ich mit der Situation nicht, weil ich sie lieber im Frühbeet hätte. Kommt irgendwann wieder. Am Ende traue ich den Schildkröten mehr als mir ;)
Kühlschrank kam nie so richtig in Frage. Erschien und erscheint mir unnatürlich auch die konstanten Temperaturen. Aber wie gesagt jeder macht das womit er am besten zurecht kommt. Oder wie ich den Kompromiss ;)


Liebe Grüße Sara

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16

Dienstag, 19. Januar 2016, 17:09

Hallo zusammen,
ich überwintere seid 3Jahren im Kühlschrank im Keller weil der Boden bei uns so lehmig ist und das Wasser so schlecht abläuft.Habe mir schon Gedanken gemacht ob man vielleicht einen Speisskübel unter dem Frühbeet eingräbt und diesen isoliert für eine Freiland Überwinterung. Meint ihr das funktioniert?LG.Ilonka :hä

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17

Dienstag, 19. Januar 2016, 18:04

Hallo,
eine Bekannte von mir hat einen Speiskübel https://www.google.de/search?q=speisk%C3…ih=1020&dpr=0.9 -einen rechteckigen- in ihrem Gewächshaus eingegraben und keine Löcher hinein gemacht, da eben der Boden im Garten sehr lehmig ist und die Wanne trocken bleiben soll. Die Mörtelwanne steht ca. 1 m vom Außenrand des Gewächshauses entfernt und wird mit einer dicken Styrodurplatte abgedeckt. Es ist aber nicht nur eine Platte, sondern ein Deckel mit Rand, der bis auf den Boden geht. Die Wanne selbst guckt ca. 10 cm aus dem Boden heraus. Eine kleine Rampe lässt die Schildkröten bequem hinein und hinaus spazieren. Diese Wanne dient allgemein als Schlafplatz, nicht nur für die Starre. Die Tiere gehen selbständig immer hinein. Der Styrodurdeckel dient sowohl als Wärme wie als Kälteschutz. Im Sommer ist er etwas hoch gestellt, im Winter liegt er fest auf. Funktioniert seit vielen Jahren so.
Signatur von »Hannelore« Gruß
Hannelore

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18

Dienstag, 19. Januar 2016, 18:24

Hallo Hannelore,
danke für deine schnelle Antwort. Ja, so hatte ich mir das vorgestellt.1mal1meter ist ja auch mein Frühbeet. War mir nur nicht ganz sicher ob die Tiefe reicht. Kommt denn noch genug Luft hinein wenn der Deckel so fest aufliegt? LG.Ilonka :):

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19

Dienstag, 19. Januar 2016, 19:43

Hallo zusammen,

seht Schöne Diskussion an der ich mich beteiligen möchte.


Ich überwintere seit nun 8 Jahren im Kühlschrank ohne irgendwelche Probleme.
Die Tiere kommen in ihre beschrifteten Kisten mit Erde in der sie sich auch vergraben haben. Moss oben drauf und zu Zweidrittel ein feuchtes Tuch
Der Kühlschrank wird über ein UT 100 gesteuert und Luftfeuchtigkeit und Temperatur messe ich in jeder Ebene mit Funkthermometer. 1x die Woche wird kurz gelüftet und alle 4 Woche in die Kisten geschaut.
Ich wechsele die Temperatur zwischen durch indem ich die Kisten in den 3 Ebnen tausche. Ist ein Temperaturgefälle von 1.5 Grad.
Ich überwinter im Kühlschrank weil es sich bewährt hat und weil es für mich einfach ist. Ich kann kontrollieren wenn ich das möchte, ist in den Jahren aber weniger geworden und der Garten gibt bei mir keine Grube her da wir nach 30 cm Mutterboden eine Betonplatte liegen habe und ich nicht weiß was drunter ist.... und die Platte möchte keiner aufbrechen.
Klar wäre es natürlicher sie das alles alleine machen zu lassen. Da die Tiere sich schon in den Kisten eingraben geht das alles ganz gut.

LG Lysann
Signatur von »EmmaPaula« Nil admirari - Sich über nichts wundern - Pythagoras

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20

Mittwoch, 20. Januar 2016, 12:27

Ich überwintere meine Schildkröten im Kühlschrank, weil sie bei mir auf dem Balkon wohnen und ich sie dort nicht vor Frost schützen kann. Sie können sich nur ein paar cm eingraben so das der Frost von allen Seiten an sie ran käme, vor allem wenn sie sich an einer Außenwand eingraben. Dazu kommt das ich nicht den Winter über das Frühbeet beheizen möchte. Im Kühlschrank mit Temperaturwächter sind sie besser aufgehoben und ich kann meine Neugier besser befriedigen ;)

Wenn ich mal zu einem Garten käme, würde ich die Überwinterung dort mal ausprobieren. Aber bis dahin müssen sie im Winter halt in den Kühlschrank... :)

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