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Cordula61

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Mittwoch, 27. November 2013, 10:10

Gebrauch eines UTs/ Kühlschranküberwinterung

Hallo,
oft wird empfohlen, ein UT 200 zum Beispiel bei der Kühlschranküberwinterung zu nehmen, um die Temperaturen noch zusätzlich zu überwachen.
Wie geht das denn nun eigentlich?

Beschreibung:

Ein UT (Universal-Thermostat) erfasst Temperaturen über einen Temperatursensor. Er wird zwischen Steckdose und Verbraucher gesteckt und schaltet diesen über die vom Benutzer vorgegebenen Temperaturen. Hierzu stellt man eine Ein - und Ausschlattemperatur ein. Man kann je nach Einstellung Heizen oder Kühlen.

Beispiel Kühlen:
Einschalttemperatur: 5 Grad, Ausschalttemperatur 4 Grad

Beispiel Heizen:
Einschalttemperatur 25 Grad, Ausschalttemperatur 26 Grad

Die Funktion Heizen/Kühlen wird im Display angezeigt.


Wie stellt man seinen Kühlschrank für die Starre ein?

Eins vorweg: niemals blind auf ein Gerät verlassen! Tägliche Kontrollen des Kühlschranks vornehmen.
Die Boxen mit digitalen Thermometern versehen, die Anzeigen kann man außen anbringen und so immer schnell die Temperaturen ablesen.

1. Möglichkeit

Hat man einen Kühlschrank, der gut die gewünschten Temperaturen hält, lässt man das Kühlschrankthermostat "Chef" sein.
Also Kühlschrank auf z.B. 5 Grad
UT 200 ein 4 Grad, aus 3,5 Grad
Hier kommt das UT 200 nur dann in Einsatz, wenn der Kühlschrank plötzlich defekt ist und zu stark kühlen will.

2. Möglichkeit
Ist der Kühlschrank schon älter und schwankt mit den Temperaturen, läßt man das UT 200 "Chef" sein.
Also Kühlschrank auf z.B. 4 Grad
UT 200 ein 6 Grad, aus 5 Grad.
Die 4 Grad werden nie erreicht und die Temperaturen regeln sich über das UT 200 .
Diese Methode ist für die Geräte nicht so günstig:
Kein Notabschalter steht zur Verfügung. Fällt das UT aus ( z.B. Kabelbruch am Sensor oder der Sensor selbst ) war es das dann.
Außerdem senkt man so die Lebensdauer des UT bzw. dessen eingebautem Relais - das hat bloß eine gewisse Anzahl Schaltzyklen. Zudem kann auch der Kühlschrank selbst in Mitleidenschaft gezogen werden. Das UT schaltet deutlich exakter als die meist in älteren Kühlschränken verbauten Kapillarrohregler mit Bimetallschalter . Entsprechend öfter schaltet der Kühlschrank , was auch evtl. die Lebensdauer des Kompressors verringert. Abhilfe wäre eine größer eingestellte Temperaturspanne am UT .
Um trotzdem auf der sicheren Seite zu sein: Unbedingt vorher messen bei welcher Einstellung des Kühlschrankthermostates dieser gerade so bei 4 Grad ausschaltet. Diese Stellung darf dann unter keinen Umständen tiefer gestellt werden. So hat man dann eine kleine Sicherheit eingebaut.

Durchführung:

Bevor die Tiere in den Kühlschrank kommen, sollte man den Kühlschrank eine Weile einlaufen lassen. Die mit Erde gefüllten Boxen sind eingeräumt. Leere Stellen mit Wasserflaschen füllen, das stabilisiert die Temperaturen.
Der Fühler des UTs hängt mittig im Kühlschrank frei in der Luft.
Im Kühlschrank sind die Temperaturen von oben nach unten etwas abweichend, man kann die Boxen deshalb auch ab und zu umschichten.
Der Kühlschrank sollte kein Tiefkühlfach haben.
Die Boxen sollten die Rückwand nicht berühren.Die Überwinterungsboxen (mit Erde, Spaghnum-Moos und Buchenlaub gefüllt) werden pro Box mit einem Thermometer versehen. Praktisch sind die mit externem Fühler, wo die Anzeige ausserhalb des Kühlschranks angebracht sind und dessen Fühler sich nahe an den Tieren befinden. So kann man die einzelnen Boxen kontrollieren ohne den Kühlschranköffnen zu müssen.

Immer schön an die Temperaturen herantasten, nicht gleich voll auf kalt stellen.
Noch eine Anmerkung zur Wirkungsweise des UT 200. Wenn er richtig verwendet wird, "zieht er den Stecker" am Kühlschrank wenn es unter die Ausschalttemperatur geht und und "steckt ihn wieder ein" bei der Einschalttemperatur.

Natürlich kann man das UT auch für andere Geräte als nur für den Kühlschrank verwenden.
Gut klappt das zum Beispiel auch für die Heizmatte im Schlafhaus.
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Liebe Grüße
Cordula

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Mittwoch, 27. November 2013, 10:12

Hallo,
@Birgit: das wäre mein Vorschlag für das Thema UT zum anpinnen.
@Kurti: ist Dir das recht, dass ich Deine Worte übernehme(Wirkungsweise/Stecker ziehen)?
Sonst ändere ich das!
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Liebe Grüße
Cordula

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Mittwoch, 27. November 2013, 11:28

Hallo @Cordula61:

Ja klar ist mir das recht. Du hast mir die Arbeit abgenommen. Nach der letzten Diskussion über den UT 200 hatte ich nämlich vor über dieses Teil was zu schreiben und anpinnen zu lassen. Du warst schneller :right ( bist ja auch jünger) und hast mir viel Arbeit erspart. Super erklärt. :thumbsup:

Gruß Kurt
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Mittwoch, 27. November 2013, 12:40

Hallo @Cordula61:

Ja klar ist mir das recht. Du hast mir die Arbeit abgenommen. Nach der letzten Diskussion über den UT 200 hatte ich nämlich vor über dieses Teil was zu schreiben und anpinnen zu lassen. Du warst schneller :right ( bist ja auch jünger) und hast mir viel Arbeit erspart. Super erklärt. :thumbsup:
Gruß Kurt


Hallo Kurt,
:lol: super!
Nicht verraten, aber wenn ich mal wieder unsicher werde, kann ich meine eigene Erklärung lesen-alle Jahre wieder :megalol:
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Liebe Grüße
Cordula

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Mittwoch, 27. November 2013, 12:51

Hallo ,

füge evtl. noch an , dass bei Variante 2 kein Notabschalter zur Verfügung steht . Fällt das UT aus ( z.b. Kabelbruch am Sensor oder der Sensor selbst ) war es das dann .
Außerdem senkt man so die Lebensdauer des UT bzw. dessen eingebautem Relais - das hat bloß eine gewisse Anzahl Schaltzyklen . Zudem kann auch der Kühli selbst in Mitleidenschaft gezogen werden . Das UT schaltet deutlich exakter als die meist in älteren Kühlis verbauten Kapillarrohregler mit Bimetallschalter . Entsprechend öfter schaltet der Kühli , was auch evtl. die Lebensdauer des Kompressors verringert . Abhilfe wäre eine größer eingestellte Hysterese am UT .

Grüße Frank

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Mittwoch, 27. November 2013, 13:05

Hallo ,

füge evtl. noch an , dass bei Variante 2 kein Notabschalter zur Verfügung steht . Fällt das UT aus ( z.b. Kabelbruch am Sensor oder der Sensor selbst ) war es das dann .
Außerdem senkt man so die Lebensdauer des UT bzw. dessen eingebautem Relais - das hat bloß eine gewisse Anzahl Schaltzyklen . Zudem kann auch der Kühli selbst in Mitleidenschaft gezogen werden . Das UT schaltet deutlich exakter als die meist in älteren Kühlis verbauten Kapillarrohregler mit Bimetallschalter . Entsprechend öfter schaltet der Kühli , was auch evtl. die Lebensdauer des Kompressors verringert . Abhilfe wäre eine größer eingestellte Hysterese am UT .

Grüße Frank


Danke, habe es fast wörtlich ergänzt-da für mich Böhmische Dörfer bekannter sind :lol:
(war noch nie in Böhmen)!
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Liebe Grüße
Cordula

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7

Mittwoch, 27. November 2013, 13:50

Hallo zusammen

Zitat

dass bei Variante 2 kein Notabschalter zur Verfügung steht . Fällt das
UT aus ( z.b. Kabelbruch am Sensor oder der Sensor selbst ) war es das
dann .
Ich bin mir da nicht so sicher. Was passiert denn wenn der Sensor kaputt geht oder das Kabel abfällt. Ich glaube eher dass der UT dann abschaltet. D.h. der Kühlschrank ist aus. Wer hat schon Erfahrung mit derlei Defekten?
Ich würde ungern einen UT 200 opfern um das heraus zu bekommen.

Zitat

Außerdem senkt man so die Lebensdauer des UT bzw. dessen eingebautem
Relais - das hat bloß eine gewisse Anzahl Schaltzyklen .
Das ist klar, aber immer noch besser als alles andere. Ein neuer Kühlschrank wäre teurer, von erfrorenen Schildkröten ganz zu schweigen.

Zitat

Zudem kann auch
der Kühli selbst in Mitleidenschaft gezogen werden . Das UT schaltet
deutlich exakter als die meist in älteren Kühlis verbauten
Kapillarrohregler mit Bimetallschalter . Entsprechend öfter schaltet der
Kühli , was auch evtl. die Lebensdauer des Kompressors verringert
Weiß man das ? Wieoft kann denn der Kompressor ein und ausschalten, bis er den Geist aufgibt. Ich habe in meinem Leben tatsächlich noch nie erlebt, dass bei einen Kühlschrank der Kompressor kaputt gegangen wäre. Wer hat hier genauere Zahlen ?
Hier wäre auch noch eine Alternative,allerdings mit Zeitschaltuhr.
http://www.conrad.de/ce/de/product/56135…iss-20-bis-70-C

Ich bin echt gespannt was da noch alles herauskommt.
Gruß Kurt
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Mittwoch, 27. November 2013, 14:28

Hallo zusammen,
Bei mir ist der UT 100 Chef, weil ich bei meinem Kühlschrank die Temperatur nur an einem Rädchen und somit nicht so genau einstellen kann.
Wie oft kann den so ein UT schalten, bis er aufgibt?

Viele Grüße.
Jan Lucas
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9

Mittwoch, 27. November 2013, 15:44

Hallo zusammen

Ich hab mal bei der Firma nachgefragt was passiert wenn das Kabel bricht. Hier die Antwort

Zitat

vielen Dank für Ihre Nachricht. Wenn keine Temperatur gemessen werden kann
schaltet das Relais auf Grund des zuletzt ermittelten Wertes an oder aus. Ebenso
verhält es sich mit dem Relais.
Wenn ich das richtig verstehe,schaltet der UT 200 dann um die zuletzt gemessene Temperatur, das bedeutet aber auch, dass die Temperatureinstellung am Kühlschrank zur Sicherheit nicht zu tief sein darf, sonst wird er zu kalt. Wenn das Relais kaputt geht, bleibt es in der Stellung wie es zuletzt gestanden hat. ( eigentlich logisch).
Hallo @Cordula61: Ich würde ich das ev. ergänzen bei der UT 200 "Chefeinstellung". Unbedingt vorher messen bei welcher Einstellung des Kühlschrankthermostates dieser gerade so bei 4 Grad ausschaltet. Diese Stellung darf dann unter keinen Umständen tiefer gestellt werden.S o hat man dann eine kleine Sicherheit eingebaut.
Gruß Kurt
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Mittwoch, 27. November 2013, 17:43

Hallo ,

in vielen UT sind bistabile Relais verbaut . Diese werden in der Regel mit einem kurzen Impuls geschaltet und halten sich dann mechanisch in beiden Schaltzuständen selbst . Bistabile Relais sind deshalb von Haus aus anfälliger als normale Relais . Bedeutet hier - fällt die Relaisspule selbst , der Strom oder die Regelelektronik aus , bleibt der letzte Schaltzustand erhalten .Das kann sowohl an wie aus bedeuten . Beeinflußbar ist das nicht .

Zur besseren Vorstellung - bistabile Relais arbeiten ähnlich den Stromstoßschaltern in Wohnungen . Taster drücken -Licht an , wieder drücken - Licht aus .

Mechanische Relais-Lebensdauer: > 5x10 hoch 6 Schaltspiele
Kontaktlebensdauer: 6x10 hoch 3 Schaltspiele
Max. Leistung 3000 W ( hier würde ich aber von ohmscher Last ausgehen )

Ohmsche Lasten wären z.B. Heizungen und Glühbirnen - sie verursachen nur bei hohen Leistungen Abriß - und Einschaltfunken .
Induktive Lasten wären z.B. Motoren , Kühlschrankkompressoren , HQI ( hier besonders die alten KVG ) und Leuchtstoffröhren mit den alten Drosseln . Sie verursachen fast immer zusätzlich einen kurzzeitigen hohen Anlaßstrom , gehen dann auf die angegebenen Leistungsdaten zurück . Anlaßströme werden leider fast nie auf den Datenschildern angegeben .

Einschalt - und Abrißfunken reißen jedesmal winzige Partikel aus den Relaiskontakten heraus - diese werden so immer rauher , was wiederum schleichende Kontaktprobleme verursacht .
Dauerhaft hohe Leistungen verursachen bei so vorgeschädigten Kontakten manchmal winzige Lichtbogen mit sehr hoher Temp. Das kann bis zum Verschweißen der Kontakte oder zum Verschmelzen des Gehäuses gehen - trotz ordnungsgemäßer Sicherung .

Hier der Schaltplan nebst Schaltungsbeschreibung des UT 200 von ELV .
- http://www.elv-downloads.de/Assets/Produ…KM_G_130205.pdf

Zitat

Wenn das Relais kaputt geht, bleibt es in der Stellung wie es zuletzt gestanden hat. ( eigentlich logisch).
Ja , gilt aber nur für bistabile Relais . Normale Relais fallen bei Defekt der Spule oder Stromunterbrechung ab - dann kommt es auf die Kontaktbelegung an was passiert . Z.B. eine Temp.regelung mit uralten Quecksilberthermometern würde da weiter in Betrieb sein .

Hat man alte Kühlis mit ungenauer Regelung kann man 2 UT´s hintereinanderschalten . Einer übernimmt die normale Regelung , der 2. ist der Notausschalter .

Will man höhere Leistungen über das UT schalten oder dieses schonen kann man auch ein zusätzliches Lastrelais anschließen .

Grüße Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »knarf« (27. November 2013, 17:55)
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Mittwoch, 27. November 2013, 18:18

Liebe Cordula,

danke für deinen guten Beitrag zum Thema "Mein UT, der Kühlschrank und ich" - das ist auch für mich jedes Jahr immer wieder eine neue Herausforderung!

Eine Bitte hätte ich: könntest du bitte die Verniedlichungen noch aus dem Text entfernen ("Kühli") - das hilft, den Text sachgerechter zu machen! ;);

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Mittwoch, 27. November 2013, 21:15

Hallo @Knarf,
Vielen Dank für die ausführlichen Informationen.
Wenn also der UT versagt, sollte der Kühlschrank grob so eingestellt werden, dass er bei 4 Grad abschaltet, oder?

Und wenn ich zwei UTs hintereinander schalte, dann sollte der, der in der Steckdose, also unten, steckt wie normal eingestellt werden?
Und der da drüber?

Viele Grüße.
Jan Lucas
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Mittwoch, 27. November 2013, 22:23

Hallo Frank

Vielen Dank für deine Ausführungen die, zu gegebener Maßen schon weit über das, was wir hier wissen müssen, reichen. Da der UT 200 ein bistabiles Relais hat, schaltet er also bei Defekten so wie es sich in dem letzten Zustand befand. Also bleibt es bei der Empfehlung den Kühlschrankthermostat nicht unter 4 Grad ein zu stellen.

Zitat

Will man höhere Leistungen über das UT schalten oder dieses schonen kann man auch ein zusätzliches Lastrelais anschließen .
Das würde ich aber eher den Fachleuten überlassen. Das Bestechende am UT 200 ist doch seine einfache Bedienung, die würde man schon etwas komplizierter mit 2 UTs oder einem Lastrelais machen.

Gruß Kurt
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Mittwoch, 27. November 2013, 22:55

Hallo,
hihi, so langsam krieg ich Angst. Ich wollte einen leicht verständlichen Text schreiben, die Technik haut mich echt um.
Habe schon überlegt, ob man das Thema Technik, Physik und Chemie, sowie die große Elektrizitätslehre und das UT in einem Extra Thread behandelt.
Um den geeignesten Kandidaten für dieses Thema zu finden, habe ich mir einige Wissensfragen überlegt.
1 Sequenz::
Strom hat verschiedene Wirkungsweisen.
Bitte Versuchsaufbau, Beobachtung und Schlußfolgerung. :lol:
Mal im Ernst, ich habe nun den Kühli ersetzt, ich bringe das von Knarf vorgeschlagene noch rein.

Ursprünglich sollte aber ein einfache Beschreibung sein, wo sich die Technikunbegabten orientieren können.

Wenn in dem Thread die ganzen technischen Details rein sollen, würde ich diesen Teil gerne abgeben, das ist nicht meins.
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Liebe Grüße
Cordula

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Mittwoch, 27. November 2013, 23:14

Was passiert denn wenn der Sensor kaputt geht oder das Kabel abfällt. Ich glaube eher dass der UT dann abschaltet. D.h. der Kühlschrank ist aus. Wer hat schon Erfahrung mit derlei Defekten?


Hallo,
was ich schon oft (leider) hatte: Kabelbruch am Kabel des Temperaturfühlers.
Da zeigte das Gerät einen Fehlercode oder hatte komische Temperaturen.
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Liebe Grüße
Cordula

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Donnerstag, 28. November 2013, 09:58

Hallo @Cordula61:

Zitat

Ursprünglich sollte aber ein einfache Beschreibung sein, wo sich die Technikunbegabten orientieren können.
Und das ist dir auch gelungen. Wenn jemand weiter interessiert ist, wie die Technik läuft, der kann ja weiter lesen. Wichtig ist zunächst einmal die Einstellung und das ist sehr gut erklärt, das versteht jeder.
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Donnerstag, 28. November 2013, 10:41

Kein Notabschalter steht zur Verfügung. Fällt das UT aus ( z.B. Kabelbruch am Sensor oder der Sensor selbst ) war es das dann.


Diese Bemerkung (bei "2. Möglichkeit" im ersten Beitrag) verstehe ich nicht so ganz.
In dem Fall ist doch der Kühlschrank-Thermostat quasi der "Notabschalter" und würde in dem Beispiel bei 4 Grad abschalten - wo ist das Problem ?
Gefährlich wird es nur wenn Kühlschrank und UT gleichzeitig defekt werden, in diesem sehr unwahrscheinlichen Fall hat man natürlich immer ein Problem.

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Donnerstag, 28. November 2013, 18:11

Hallo ,

der Knackpunkt sind ja die oft etwas ungenau arbeitenden kühlschrankinternen Kapillarregler . Die messen fest installiert einen gewissen Bereich im Kühlschrank , regeln aber den ganzen Innenraum des Kühlschrankes . Ist der Meßbereich durch Überwinterungsboxen etwas isoliert , kann es an anderer Stelle viel kälter sein .

Wie soll denn da ausgerechnet die ungenaue Meßtechnik als Notabschalter exakt funktionieren ? Das dürfte eher ein Glücksspiel sein .

Ich gehe nicht weiter darauf ein - keine Angst vor weiteren techn. Erklärungen . :D:

Grüße Frank

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Freitag, 29. November 2013, 08:11

Hallo zusammen

Mir kommt es so vor als unterhalte ich mich mit meiner Tochter , die studiert Chemie mit Vorliebe physikalische Chemie :crazy :crazy

Mein Kühlschrank ist nicht mehr ganz neu aber auch kein Vorkriegsmodell. Den habe ich ich ziemlich kalt eingestellt, da er immer mit den UT 200 ins Gehege gekommen ist. Die Sorge, dass es bei einem Defekt des UT 200 zu kalt wird hatte ich auch.Aber jetzt habe ich schon Albträume O-) Ich möchte jetzt nicht mehr so viel am Kühlschrank herumdrehen die Temperatur ist perfekt und Fitschi "chillt" wunderbar.Wenn ich einen Thermometer noch zusätzlich reinstelle, der bei Unterschreitung einer bestimmten Temperatur Alarm gibt hätte ich doch noch eine kleine Kontrolle. Welchen Thermometer könnt ihr empfehlen?

Gruß Fitschi

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Fitschi verfasst am Freitag, 29. November 2013, 08:11 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


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20

Sonntag, 5. Januar 2014, 19:17

Hallo Cordula,

hier noch ein paar Anmerkungen meinerseits.

Zitat

oft wird empfohlen, ein UT 200 zum Beispiel bei der Kühlschranküberwinterung zu nehmen, um die Temperaturen noch zusätzlich zu überwachen.

Das ist nicht so ganz richtig ausgedrückt. Das UT 200 greift nämlich auch aktiv in den Regelkreis des Kühlschrankes ein und Überwacht eben die Lufttemperatur im Gerät (insofern der Fühler auch da platziert ist).

Zitat

2. Möglichkeit
Ist der Kühlschrank schon älter und schwankt mit den Temperaturen, läßt man das UT 200 "Chef" sein.

Das kann nur bedingt gelten da es auch sehr viele Geräte mit herkömmlichen Kapillarrohrthermostaten gibt welche wichtige Zusatzfunktionen für den einwandfreien Betrieb besitzen!
Das UT 200 schaltet ja den Kühlschrank immer komplett ab … also alle elektrischen Funktionen!
Es gibt Kühlschränke welche ein in die Rückwand integriertes Gebläse zur besseren Luftverteilung besitzen. Das Funktioniert dann nicht. Die Temperaturstaffelung im Gerät wird von oben nach unten größere Differenzen aufweisen.
Es gibt Geräte welche eine elektrische Abtauheizung besitzen. Diese schaltet sich ein wenn das im Kühlschrank integrierte Thermostat abgeschaltet hat und beschleunigt die Abtauung des Verdampfers. Funktioniert diese Funktion nicht, kommt es zu verstärkter Eisbildung und hohem Stromverbrauch. Hat das UT 200 ausgeschaltet, funktioniert diese Funktion auch nicht.
Auch elektronischen Displayanzeigen, Kontrollleuchten, Temperaturanzeigen, Innenbeleuchtung etc. werden durch ein abgeschaltetes UT 200 nicht mehr funktionieren.

Zitat

Diese Methode ist für die Geräte nicht so günstig:
Kein Notabschalter steht zur Verfügung. Fällt das UT aus ( z.B. Kabelbruch am Sensor oder der Sensor selbst ) war es das dann.

Das kann man mE nicht so stehen lassen da das im Kühlschrank eingebaute Thermostat definitiv die Notabschaltfunktion übernehmen kann.

Knarf schrieb:

Zitat

der Knackpunkt sind ja die oft etwas ungenau arbeitenden kühlschrankinternen Kapillarregler . Die messen fest installiert einen gewissen Bereich im Kühlschrank , regeln aber den ganzen Innenraum des Kühlschrankes . Ist der Meßbereich durch Überwinterungsboxen etwas isoliert , kann es an anderer Stelle viel kälter sein .
Wie soll denn da ausgerechnet die ungenaue Meßtechnik als Notabschalter exakt funktionieren ? Das dürfte eher ein Glücksspiel sein .

Definitiv wird das Verhalten des Kühlschrankes durch einen voll gestellten-, ausgefüllten Innenraum beeinflußt. Aber der Kühlschrank wird in der Regel dennoch funktionieren.
Bevor man das UT 200 anschließt wird ja der Kühlschrank über einige Tage mit Substrat, aber ohne Schildkröten, mit Substrat befüllten Kisten ausgetestet … und da wird man mittels Minimum- / Maximum- Thermometern genauen Aufschluß bekommen in welchen Temperaturbereichen der Kühlschrank arbeitet … und bei dieser Methode (mit Kühlschrankthermostat als Notschalter) ist beim integrierten Kühlschrankthermostat nur die Abschalttemperatur wichtig (also der Min. Wert), den Rest übernimmt das UT 200. Die Notabschalttemperatur sollte für Europäischen Landschildkröten und Europäischen Sumpfschildkröten bei ca. 3 bis 4°C liegen.

Ich hatte beim UT 100 (Vorgänger vom UT 200) den Fehler das eine zu hohe Temperatur angezeigt wurde und der Kühlschrank voll in den Minusbereich lief. Es war aber mein Lebensmittelkühlschrank und die Tiere die darin lagerten waren vorher schon tot … Ehrenwort! ;); Grund des Defektes war der Fühler der Feuchtigkeit aufgenommen hatte und somit scheinbar der Elektronik falsche Widerstandswerte vorgaukelte.
Auf meiner HP hatte ich vor ein paar Jahren zum Thema geschrieben. www.testudo-surge.de unter "Kühlschranküberwinterung" einfach ein Stück nach unten scrollen.

VG surge
Signatur von »surge« Was du dir eingebrockt hast, mußt du auch auslöffeln!

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