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Sonntag, 4. Dezember 2016, 20:40

Unsicherheit bei erster Landschildkröten überwinterung

Hallo ihr lieben,

Ich habe jetzt schon einige Zeit mitgelesen und vieles gelernt aber da es die erste Überwinterung meiner Schildkröte ist bin ich mir immernoch etwas unsicher.

Also ich hab eine 3 jährige Thb die in einen Holzgehege auf meinem Balkon lebt und sich auch selbstständig auf die Starre vorbereiten konnte. Nun ist es so das sie derzeit noch in ihrem Schlafhaus seit ca 6 - 7 Wochen starrt und ich sie eigentlich in den Kühlschrank überführen wollte. In der Erde vom Schlafhaus sind es jetzt ca. 4,5 - 4,8 Grad und sollte es unter 4 Grad fallen, mittels UT 300 und Elsteinstrahler auf 5 Grad erwärmt. Bisher klappt das Wunder bar. Der Kühlschrank der für die Schildkröte bereit steht hat in der Erde der Überwinterungsbox 4,2 - 3,2 Grad, gemessen mit dem UT 300 und die Lufttemperatur hat mit einem Minimum / Maximum Thermometer ca. 4,5 - 6 Grad. Leider schwankt die Temperatur immernoch obwohl er schon 14 Tage läuft. Ich bin mir jetzt total unsicher wo der Fühler des UT's stecken soll. Mal lese im Substrat, mal soll er freihängend sein. Den UT habe ich auf an 4 Grad und aus auf 3,5 Grad gestellt aber den Stecker vom Kühlschrank noch nicht eingesteckt da ich erstmal die genaue Temperatur im Kühlschrank testen wollte. Wo soll nun der Fühler des UT's stecken? In der Erde oder hängend in der Luft? Wie niedrig darf die Temperatur generell fallen? Ich dachte nun das Tier Bis Mitte/Ende Februar 2017 starren zu lassen. Da ich in Berlin wohne und mein Balkon mit kompletter Mauerumrandung ist,gibt es meine all zu große Zugluft und in der Ecke wo das Gehege steht kam bisher kein Schnee hin.Zur Not habe ich eine Abdeckung aus Pappe mit Styrupor und Silberfolie und einige Decken die ich rauflegen kann. Dickeres Styrupor kann ich,falls noch im Baumarkt kaufen.
Soll ich die Schildkröte in ihrem Gehege belassen oder lieber in den Kühlschrank überführen? Da ich wegen meines Sohnes eh abends Zuhause bin sehe ich jeden Tag nach der Temperatur in der Erde bei der Schildkröte. Vor ein paar Tagen war es wegen des wärmeren Wetters in der Erde 8 Grad warm geworden und ich hatte schon überlegt oder ich Kühlakkus in's Schlafhaus lege oder die Schildkröte wieder auswintere da ich wegen der Temperatur Angst hatte. Vielleicht könnt ihr mir etwas die Angst nehmen oder Tips geben wie ich weiter vorgehen soll / kann!

LG

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Schildkroeteninsel verfasst am Sonntag, 4. Dezember 2016, 20:40 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


  • »Sandra :)« ist weiblich

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Wohnort: Hessen

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Montag, 5. Dezember 2016, 06:32

Hallo, wie du ja schon bemerkt hast, schwanken die Temperaturen im Kühlschrank, sowie im Frühbeet. Wenn keine Frostgefahr besteht, spricht nichts dagegen, das Tier draußen zu belassen.
Steigt die Außentemperatur kurzzeitig an, ist das auch nicht weiter schlimm.
Aber deine Schwankungen im Kühlschrank sind auf jeden Fall unbedenklich. Du kannst die Schildkröte für den restlichen Winter dorthin überführen.
Signatur von »Sandra :)«
Liebe Grüße
Sandra :D:

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Dienstag, 6. Dezember 2016, 11:01

Hallo, vielen Dank für die Info. Ich hab gestern den Kühlschrank mit Wassergefüllten Flaschen bestückt und die Temperatur ist folglich leicht angestiegen
Jetzt stelle ich die Temperatur nochmals auf 5 Grad ein und werde die Schildkröte dann in ihre Kiste setzen. Bisher wärmt der Elsteinstrahler trotz leichte Frost auf 4,5 - 5 Grad aber ich habe doch etwas bedenken auf dem Balkon. Wenn ich dieses Jahr die Temperaturen so halten kann, darf sie nächsten Winter draußen bleiben.

Lg Sabrina

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Dienstag, 6. Dezember 2016, 22:10

Hallo,
also der Kühlschrank ist jetzt seit heute früh mit Wasserflaschen gefüllt aber ich bekomme den Kühlschrank einfach nicht kälter. Erdtemperatur sind 6,6 und Lufttemperatur 7,1 Grad. Als keine Flaschen drin waren ist er deutlich kälter geworden.
Ich verstehe das langsam nicht mehr....

Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schildkroeteninsel« (6. Dezember 2016, 22:11)
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  • »BarbaraW« ist weiblich

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Beruf: Beste Ehefrau von allen, Mutter von zwei erwachsenen Kindern (1,1) selbstständige Logopädin, Gartenüberarbeitung und Neugestaltung von alten Gärten

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Mittwoch, 7. Dezember 2016, 16:19

Hallo,
die Überwinterungstemperaturen sind bis auf das Grad genau nicht in Stein gemeißelt.
Schwankungen sind sogar günstig, so lange sie sich in dem gewünschten Rahmen befinden....ob es mal 3 Grad sind oder auch mal 7 oder 8 oder auch 9 Grad.....spielt keine entscheidende Rolle - solange die Temperaturen IM PRINZIP zwischen 4-6 Grad (3-7,8,9) liegen. Dauerhaft 9 Grad wären dabei genauso ungünstig wie dauerhaft 3 Grad.
Im Kühlschrank schwanken die Temperaturen immer etwas, auch, wenn der Inhalt des Kühlschrankes gleich bleibt.
In der Natur erleben die Schildkröten sogar noch stärkere Schwankungen, die ihnen nicht schaden. Es gibt Berichte, nach denen Schildkröten bei sehr warmem Wetter ihre Winterstarre sogar unterbrechen und auftauchen, sich etwas sonnen und dann wieder verschwinden.
Auch der Absatz von Kot vor allem im ersten Teil der Winterstarre ist normal.

Im letzten Winter habe ich mit den Kühlschranktemperaturen etwas experimentiert und bin um ein bzw. zwei Grad höher gegangen für eine Woche, dann wieder etwas niedriger, Tendenz aber eher etwas höher. Mehr gegen die 6-7-8 Grad. Das habe ich in Anlehnung an die These gemacht, dass in der Natur die Temperaturen niemals vollständig gleich bleiben über den gesamten Zeitraum der Winterstarre gesehen.
Ich fand, meine Mädels kamen besser aus der Winterstarre und waren superschnell aktiv und haben früher mit der Nahrungsaufnahme begonnen als in den Jahren zuvor. Natürlich kann ich das nicht durch fundierte wissenschaftliche Daten untermauern, aber ich mache es diesen Winter wieder genauso.

Ich denke, dass viele Halter hier, die schon jahrelang Schildkröten halten auch meiner Meinung sind, dass es immer darum geht, im Prinzip die richtigen Bedingungen - sowohl in der Haltung, Ernährung, Temperaturmanagement, Winterstarre usw.- zu bieten und nicht darum, ob jetzt die Wärme an dem einen Tag um 2 Grad höher war als am anderen Tag oder ob man jetzt mal eine Gurke oder Salat gefüttert hat.
Natürlich sollten wir immer danach streben, die Bedingungen zu optimieren, das bedeutet aber nicht, dass wir klinische Bedingungen schaffen müssen.

Wenn es dauerhaft zu warm ist draußen, dann setz dein Tier in den Kühlschrank, wenn es im Prinzip passt, dann lass sie draußen.

LG
Barbara
Signatur von »BarbaraW« Bück Dich und Du findest Glück, tritt darauf und es kommt nicht zurück

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BarbaraW« (7. Dezember 2016, 16:21)
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  • »Inge« ist weiblich

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6

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 16:47

Liebe Barbara, genauso handhabe ich das auch. Alles bestens so
lg
Inge
Signatur von »Inge« Strebe niemals nach den Dingen, die auch Dümmeren gelingen-
wohl dem der´s Beste nicht verlor,
im Kampf des Leben´s - den Humor :)

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