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1

Montag, 4. September 2017, 15:55

Wie tief graben sich Schildkröten für die Winterstarre ein?

Hallo zusammen

Ich würde gerne wissen wie tief sich griechische Landschildkröten für die Winterstarre durchschnittlich eingraben. Ich habe seit kurzem eine ca. 6 Jahre alte Schildkröte und überwintere sie im Garten in einer Überwinterungsgrube. Ich möchte einen Temperatur- und Feuchtigkeitssensor einbauen, damit ich im Zweifelsfalle eingreifen könnte. Dazu müsste ich wissen, in welcher tiefe ich diesen Befestigen sollte.

Vielen Dank für eure Hilfe und einen schönen Tag.

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  • »silä« ist weiblich

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2

Montag, 4. September 2017, 19:17

Hallo,
das kommt eben darauf an wie kalt es ist, wenn es sehr kalt ist gehen sie weiter nach unten.
Bei mir ist der Boden im Winter bis 50-60 cm tief gefrohren.
Gruss

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  • »fix« ist männlich

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3

Dienstag, 5. September 2017, 00:34

Hallo ALucaK,

ich hoffe doch sehr, das die Überwinterungsgrube in einem FB oder GW integriert ist ?!!!

In einem FB oder GW gehört dann natürlich auch die entsprechende Technik, denn dann stellt sich die Frage nicht, weil du mit der Technik-Heizung das FB oder GW Frostfrei halten kannst- musst.
Die nötigen Temperaturen lassen sich dann auch so einstellen, dass da nichts schiefläuft.

Meine Tiere Überwintern seit 4 Jahren in der integrierten Überwinterungsgrube und haben sich bei starkem Frost ( in meinem GW habe ich eine Heizung, sodass eine Temperatur von 4-6 Grad herrscht), kaum mehr als 20 cm vergraben.

Falls das nicht der Fall sein sollte, kann ich dir nur empfehlen das Tier so nicht zu Überwintern!!!

LG

fix
Signatur von »fix« "Gib jeden Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden". (Mark Twain)

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4

Dienstag, 5. September 2017, 11:12

Hallo fix

Die Überwinterungsgrube ist unter einem Frühbeet.
Ich bin aber sehr unsicher wie es mit der Technik läuft, denn ich habe gelesen, dass die Schildkröten dies selber regeln können. Also ich mache den Eingang zu und lege eine dicke Buchenlaubschicht hinein und die Schildkröten wählen ihre tiefe selbständig.
Wenn ich nun einen Frostwächter installiere habe ich die Sorge dass es darin zu warm wird und sich die Schildkröte schon zu früh ausbuddelt. Ebenfalls mache ich mir sorgen, dass es an einem warmen Wintertag zu warm wird im Frühbeet und die Schildkröte denkt es ist Frühling. Andererseits möchte ich auch nicht dass es im zu kalt wird und die Schildkröte erfriert.
Was würdest du empfehlen? Wie gesagt ist dies meine erste Überwinterung.

Gruss und Danke
ALucaK

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  • »Wilfried P.« ist männlich

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5

Dienstag, 5. September 2017, 17:20

Hallo Alucak, ein Name wäre schön,

ich habe meine Überwinterungsgrube 80 cm. tief und fahre damit gut. Meine sind auch erst seit letztes Jahr bei mir, die Großen sind es gewöhnt, meine Babys von 2016 haben auch in einer

extra Grube überwintert, die Tiefe war gleich. Mein Rat währe, die Grube so tief auszuheben das der Frost auch bei Ausfall aller Elektrik nicht bis auf den Boden durchkommt, dann bist

Du auf der sicheren Seite. Die Kröten machen den Rest alleine, sie graben sich immer weiter runter, da brauchst Du keine Sorge haben.
Signatur von »Wilfried P.« Lieben Gruß
Wilfried

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  • »fix« ist männlich

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6

Donnerstag, 7. September 2017, 23:26

Hallo Alucak,

gut, ich dachte schon...
Wie Wilfried schon schrieb, musst du dir keinbe Gedanken machen, wenn die Überwinterungsgrube tief genug ist, meine Grube z. B. ist 70 cm tief.
Eine Schotterschicht dient als Drainage und ein enges Gitter, hält event. Fressfeinde von unten ab.

Die Grube ist im GW integriert und dient ab Frühjahr als Schlafhaus. Das GW ist massiv, mit Leistensteinen und entsprechenden Fundament, außerdem hab ich Styrodur-Platten zur isolierung rund um das GW angebracht.
Da passiert nichts, auch bei kalten Wintern, allerdings muss Technik, z. B. eine Heizung schon sein, damit man die Temperatur steuern kann.

Fällt die Heizung aus, macht das je nach Temperatur und Dauer nicht so viel aus, weil sich die Tiere dann tiefer eingraben.
Die Temperatur wird natürlich tägl. kontrolliert.

Mit einem entsprechenden Thermometer kannst du die Temperatur im Haus überwachen, so mache ich das auch.

Wird es mal sonniger, wodurch sich das Fb od. GW schnell erwärmt, musst du auch keine Sorge haben, im schlimmsten Fall, lassen sich die Tiere mal im Fb/GW sehen.
Graben sich dann aber auch wieder alleine ein.
So ist es in der freien Natur/Habitat auch, da kommt es immer wieder zu Temperturschwankungen. was den Tieren (gesunden!) nichts macht.

Also, mein Tipp für dich:

Grube so tief als möglich machen- 80cm wäre optimal.
Eine dicke Schicht Buchenlaub oder Bio-Stroh, kann ruhig 20-30cm hoch sein.
Die Grube mit Deckel schliessen.

Heizung, ich bevorzuge Strom-Heizung, installieren.
Die Temperatur sollte zwischen 4-6 Grad liegen, das wäre optimal. Kleinere Temperaturschwankungen von 1-2 Grad die nur kurzfristig sind wären nicht schlimm.

Thermometer installieren und überwachen.

Wenn dein Tier gesund ist (Kotprobe- negativ, augenscheinlich keine Krankheiten oder Auffälligkeiten) wird dein Tier im Frühjahr gesund und etwas träge zum Vorschein kommen.

LG

fix :winken:
Signatur von »fix« "Gib jeden Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden". (Mark Twain)

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