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  • »Diana708« ist weiblich
  • »Diana708« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 237

Vorname: Diana

Arten: Testudo Horsfieldii 1/0/5

Wohnort: Seddiner See

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1

Freitag, 17. November 2017, 20:54

Brauche Rat- Spitzmaus in Überwinterungsgrube

Hallo ihr lieben,

ich brauche bitte mal euren Rat.

Ich habe beim kontrollieren der Überwinterungsgrube ( ist eine externe ) auf der Heizmatte einen (ich war mir noch nicht ganz sicher) Mäuseköttel gefunden.

Ich war so verunsichert das ich gleich zwei lebendfallen im Internet bestellt habe. Die Fallen habe ich am Mittwoch Abend in die Grube gestellt. Gestern habe ich geschaut da war nichts in den Fallen. Da habe ich noch gedacht es war nur eine Maus auf Durchreise. Heute habe ich in die Grube gesehen und war etwas erschrocken. In der Falle saß eine Spitzmaus. Die Maus kann nur durch einen kleine Spalt im Deckel gekommen sein. Ansonsten ist alles zu.

Ich habe leider keine Ahnung wie lange das/die Tiere schon in der Grube war. Die Fallen stehen wieder in der Grube und ich habe keine Ahnung wie viele Tiere (Mäuse) noch unterwegs sind.

Wir überwintern jetzt die dritte Saison in der Grube und in den letzten beiden Jahren war alles okay.

Soll ich die Mäuse gezielt anlocken? Ich hoffe in der Nähe wohnen keine 300 Stück, möchte aber auch keine unnötig anlocken. Oh man bin gerade etwas überfordert. Habe gelesen für unsere lieben Kröten sind es nicht die besten Begleiter ;(cr

Würdet ihr die Schildkröten ausgraben und kontrollieren? Diese sind schon circa 20 cm bis 30 cm tief in der Erde vergraben.

Hoffe jemand hat ein wenig Erfahrung mit dem Thema. ( wenn auch ungewollt )

Liebe Grüße

Diana :winken:
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Cordula61

Nachtschwärmerin

  • »Cordula61« ist weiblich

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2

Freitag, 17. November 2017, 23:37

Süss, die Kleine. Sie steht unter Naturschutz....
Du kannst eigentlich nicht viel machen. Aber ich würde täglich die Falle kontrollieren und Mäuschen schnell entfernen. Die armen haben Todesangst in den Fallen. Wenn Deine Kröten vergraben sind, sollte ihnen nichts passieren.
Signatur von »Cordula61« :winken: :walk: Besuch uns mal im Chatwood-forest :tanne2:
Liebe Grüße
Cordula

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  • »Reinhard« ist männlich

Beiträge: 68

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3

Samstag, 18. November 2017, 07:38

Maus in ÜBERWINTERUNGSGRUBE

Hallo.
Ich würde weiterhin die Mausefalle aufstellen. Viel Optionen hast du ja wohl nicht.

Ausser vieleicht eine künstliche Katze aufstellen,oder einen Elektrischen Abschreckpipton instalieren.
300 werden das wohl nicht werden,Käse ist teuer,und der Winter ist noch lang. Hi.

Teu Teu Teu
Reinhard

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  • »sabinewil« ist weiblich

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4

Samstag, 18. November 2017, 07:55

Hallo Diana
Spitzmäuse fressen Insekten und Regenwürmer. Sie werden nicht an deine Schildkröten rangehen, da diese ja vergraben sind. Ich würde zur Sicherheit weiter Lebendfallen aufstellen und die Mäuschen dann weit weg bringen. Versuche den Spalt im Frühbeet zu schließen.
Bei mir sind öfters Mäuse im Gewächshaus, aber noch nie wurde eine Schildkröte von ihnen angefressen.
Viele Grüße
Sabine

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  • »daria« ist weiblich

Beiträge: 665

Arten: Thh, Thb, Tm, Thercegovinensis

Wohnort: Südwestpfalz

Beruf: Schreibtischtäter - war einmal

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5

Samstag, 18. November 2017, 14:41

Hallo Sabine,
leider muß ich Dir da widersprechen, Spitzmäuse sind "Fleischfresser" und ich habe leider schon eine sehr schlechte Erfahrung gemacht mit diesen Tierchen. Hatte vor ein paar Jahren eine Naturbrut Tgi, eine Kleines hatte noch ein Stück Eierschale ankleben und wurde von einer Spitzmaus angefressen, sie lag auf dem Rücken. Bin mit ihr noch zum TA gefahren aber dort wurde festgestellt, das sich die Spitzmaus am hinteren Beinausschnitt bereits in den Bauch gefressen hatte. Wir mußten sie erlösen und als ich danach noch das Gehege genauer abgesucht habe, war schon wieder eine Spitzmaus unterwegs. Ich habe dann ca. 10 Lebendfallen aufgestellt, hatte damals tagelang nur Spitzmäsue gefangen später auch viele normale Mäuse. Mit denen habe ich bisher keine schlechten Erfahrungen, außer das sie große Löcher machen und ich Angst hatte meine Schlüpflinge könnten dort "abtauchen" und nie mehr nach Hause finden. Aber auch dieses Problem habe ich mit löchrigen Kunststoffmatten gelöst. Ich glaube allerdings auch nicht, daß Gefahr für vergrabene Schildkröten besteht und ab einer gewissen Größen denke ich mal auch nicht mehr. Aber so ganz Kleine...? Übrigens wurden alle bisher gefangenen Mäuse nicht getötet sondern im nahen Wald ausgewildert :). Diana, ich würde weiterhin die Fallen aufstellen und auch weiter über den Winter stehen lassen. Wenn keine mehr kommt ok, wenn aber eine auftaucht bist Du auf der sicheren Seite. Mußt halt nachschauen.

LG Angelika

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  • »Diana708« ist weiblich
  • »Diana708« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 237

Vorname: Diana

Arten: Testudo Horsfieldii 1/0/5

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6

Samstag, 18. November 2017, 21:28

Erstmal lieben Dank für eure Antworten ihr vier,

Ich habe die Maus am Waldrand ausgesetzt. Was anderes würde ich auch nicht übers Herz bringen. Und man lernt nie aus, wusste nicht das sie unter Naturschutz stehen. Süß sehen sie ja schon aus.

Mein Frühbeet ist dicht, der Durchgang zur Grube ist verschlossen, da kann sie nicht rein sein. Sie muss irgendwo unterm Deckel der Grube durch sein. Ich hätte immer gedacht hier passt nichts durch, wenn ich noch mehr abdichte habe ich Bedenken das keine Luft mehr hinein gelangt. Aber ich werde mir etwas einfallen lassen. Auch wenn die Mäuse süß sind, in der Grube müssen sie nicht unbedingt wohnen.

Ich hoffe die Schildkröten wurden nicht entdeckt, ich war heute schon in Versuchung nach Ihnen zu suchen. Mag sie aber auch nicht stören.

Heute saß keine in der Falle, mal schauen.

Ich danke euch erstmal, nach den ersten Berichten im Internet hatte ich schon leicht Panik, jetzt bin ich etwas beruhigter.

Liebe Grüße

Diana :winken:

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  • »Inge« ist weiblich

Beiträge: 7 442

Vorname: Inge

Arten: Thb, Horsfieldii

Wohnort: NRW

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7

Montag, 20. November 2017, 12:45

Hallo ihr,
alles schön und gut, aber diese Mäuse gehören auf keinen Fall zu Schildkröten, Igel auch nicht.
Und unter Naturschutz ist auch schön und gut, aber da gehen die Schildkröten einfach vor.
Überlegt doch mal bitte wo Spitzmäuse wohnen, richtig, in der Erde, da haben sie ein kuscheliges Nest zum überwintern, sie bunkern oft auch Insekten die trocknen aus.
Wenn ihr die Mäuse einfach irgendwo aussetzt, dann haben sie keine Chance den Winter zu überleben, sie müssen ständig fressen und ihren Bau haben.
Ratten z.B. überleben das auch nicht, sie brauchen ihre Familie.
Deshalb, lieber, urgs.....
lg
Inge

meine Katzen wissen nix von Naturschutz...
Signatur von »Inge« Strebe niemals nach den Dingen, die auch Dümmeren gelingen-
wohl dem der´s Beste nicht verlor,
im Kampf des Leben´s - den Humor :)

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Wollkröte

Super Moderator

  • »Wollkröte« ist weiblich

Beiträge: 657

Vorname: Jutta

Arten: so Einige.... :-))

Wohnort: NRW

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8

Montag, 20. November 2017, 16:02

Unsere heimischen Spitzmäuse umzusiedeln ist kein Problem, sie leben alleine wenn sie der Kinderstube entwachsen sind, bewohnen Baue von andere Tieren und verbringen den Winter in Kältestarre. Man könnte ihnen, wie auch Igeln einen Unterschlupf in Reisighaufen oder Überwinterungskisten anbieten. In einen Gewächshäusern überwintern immer Spitzmäuse, ich mag die Kleinen und meinen Schildkröten tun sie Nichts. Es sind nützliche Insektenfresser, in Teilen Deutschlands gelten manche Unterarten, wie z. B. die Gartenspitzmaus schon als gefährdet.

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