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  • »Fluffi« ist weiblich
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1

Dienstag, 9. Mai 2006, 10:32

Adoptiert?

Hi Leute,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich bei meiner Schildkröte ein etwas seltsames aber doch nettes Verhalten festgestellt habe.

Meine kleine Tochter (3) hat vor 2 Wochen sich meine Schildkröte angesehen (Freigehege) das darf sie ja auch (nur antätscheln ist nicht) und ihr heiß geliebtes Schmusehündchen = so ein Kinderschmusetuch unserer Schildkröte "geschenkt".

Das sie ihr Tier dem Fluffi geschenkt hat hab eich so nicht mitbekommen.

Nun die Überraschung, natürlich war das geheule groß und das Herschenken bereut. Als ich das Schmusehündchen holen wollte hab ich was total nettes gesehen.

Meine Fluffi hat sich das Hündchen geschnappt, sich drauf gepflanzt, ausgestreckt, den Kopf ausgestreckt und sich lang gemacht. Sah irre nett aus.

Meine Tochter hat jetzt einen neuen Schmusehund und unsere Schildi hat jetzt auch einen...

Wir haben das Gefühl,Schildkröte Fluffi hat das Ding adoptiert. Gefressen wird nur wenn das Schmusetuch daneben liegt und so richtig hergeben möchte unsere SChildkröte das auch nicht mehr.

Hat jemand von euch auch schon sowas erlebt? Ich möchte dem ARmen Tier seinen Seelenfrieden nicht zerstören und das Tuch wegnehmen.


Liebe Grüße
Fluffi and Family

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  • »TurtleThom« ist männlich

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2

Dienstag, 9. Mai 2006, 10:44

Hallo Lucy,

das liest sich ja echt süß. :D Aber hast Du schon mal daran gedacht das man Tiere nicht vermenschlichen sollte und das Eure Schildkröte vielleicht verhaltensgestört ist bzw. werden könnte? :crazy :kiss

Gruß Thom.
Signatur von »TurtleThom« Bei mir ist tierisch was los: Außer Schildkröten habe ich noch Königspythons, Hakennasennattern, Grüne Baumpythons, Zwergseidenhühner und eine Katze.

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3

Dienstag, 9. Mai 2006, 10:51

RE: Adoptiert?

Hallo,
tja, ich finde es als alte SK-Halterin nicht ganz so niedlich. Auch wenn es wahrscheinlich nett anzusehen ist für den Menschen und von unserere Emotion her befürwortet wird.

Euer Tier scheint sich schon zu sehr auf Euch geprägt zu haben, denn ich gehe mal davon aus, dass es der Geruch ist der am Stoffteil hängt. Das ist aber eigentlich nicht normal für eine SK. Es ist ein Wildtier und sollte es auch bleiben.

Ich sehe an dem Verhalten, dass Tier dringend den Kontakt zu anderen SK benötigt.
Da wo eine leben kann, paßt doch bestimmt noch eine 2 hin.

Ich habe früher mal erlebt, als ich einen SK-Urlaubsgast aufgenommen hatte, dass die SK zwei Wochen lang nichts fraß, weil "Frauchen" nicht da war. Erst in der 3. Woche ging er ans Futter. Er erkannte keine eigene Art sondern suchte nach "Frauchen". Er lief auf jeden zu um dann enttäuscht frestzustellen, dass es nicht " Frauchen" war.
Mir kamen die Tränen, als ich so was erleben mußte. Heute nach vielen Jahren beißt der Kerl alle Weibchen so schlimm, dass er weiterhin alleine leben muss. Er kann nicht mehr intergriert werden. "Frauchen" ist mittlerweilen sehr schwer krank. Was soll aus diesem Tier werden. ??? Ein Jammer um das schöne Tier.
Gruß Petra

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Petrafri« (9. Mai 2006, 10:52)
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4

Dienstag, 9. Mai 2006, 10:52

naja eigentlich ist unsere Schildi immer sehr art-gerecht gehalten worden. Htt ihr eigenes Gehege, versteckmöglichkeiten, Futter von der Wiese.

Hmm eigentlich normal. Sie wird also nicht als Schmusetier gehätschelt ???

Meine Tochter ist auch noch zu klein, deshab hab ich ihr erklärt, nur schauen, sie hält sich auch dran- naja bis auf das unfreiwillige Geschenk.

Hast Du schon mal ähnliches erlebt? Unsere Schildi ist ganz "narrisch" auf des Stofftier (natürlich in jugendfreier Art und Weise *SMILE*)

Ich hab´s natürlich auch schon mal aus dem Gehege entfernt - wollts ja meiner Tochter wiedergeben- Unser fluffi ist dann ganz gestört umhergelaufen und hat
"Gesucht" als das Tier wieder drin war - war Ruhe.

Seltsam was? Vielleicht ist unsere Schildkröte sogar verliebt`? wäre doch komisch!

Grüße,

Fluffi and family

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5

Dienstag, 9. Mai 2006, 13:54

Hallo,
wie gesagt, so ein Verhalten kenne ich nur bei, um es mal vorsichtig deutlich zu formulieren, "verhaltensgestörten" Tieren. Der Gegenstand ist unterschiedlich, bis hin zur Prägung auf den Menschen. Aber das Verhalten ist gleich.
Ich glaube Dir gerne, dass Eure SK nicht verhätschelt wird. Aber trotzdem stimmt dieses Verhalten mit dem Stoff nicht mit dem Verhalten anderer SK überein. Es gibt in der Natur keine SK, die sich an einen Stoff oder sonstigen Gegenstand klammert.

Ich glaube Dir gerne, dass Du Dein Tier sonst gut hälst. Und ich freue mich, dies zu lesen. Aber zu einer guten Haltung gehört auch der Kontakt zu Artgenossen. Sonst passiert dies mit dem Stofftier. Was wirklich sehr traurig ist in meinen Augen.

Sollte das Tier einmal älter werden, wird das Tier den Kontakt zu Artgenossen ernsthaft vermissen. Aber da es nie gelernt hat wie die "SK-Sprache" funktioniert, wird es später den Kontakt kaum noch aufbauen können. Es bleibt trotzdem ein Außenseiter.

So einen Einzelgänger habe ich auch mal übernommen. Sowas würde ich nie wieder machen. Diese Tortour für mich, meine Tiere und dem Einzelgänger würde ich kein 2. mal mehr durchstehen. Egal ob er dann stirbt oder nicht.

Mein Einzelgänger bekam ich vom Besitzer und Tierarzt übergeben, damit er in Ruhe sterben kann, denn die Besitzer wollten diesem Drama nicht zuschauen. Einschläfern wollten sie ihn auch nciht lassen. Eigentlich war das Tier gesund lt. TA, aber irgendwie wollte er nicht mehr.Er fraß nur wenig, wachte nach der Winterruhe nur mit Hilfe des TA auf. Er hatte ein rießiges tolles Gehege und er war auch schon älter. Die meisten hier kennen diese Geschichte von mir, deshalb will ich sie nicht weiterausbauen. Das Ende war, dasTier kam zumir, er roch meine Tiere und wurde innerhalb von kurzer Zeit so munter, dass er bis heute keine gesundheitliche Probleme mehr hat. Aber die Eingewöhnung war wirklich unbeschreiblich schwer für alle. Solche Geschichten kenne ich aber mittlerweilen auch von anderen Züchter.

Ich glaube nicht, dass Du Deinem Tier so ein Schicksal bieten möchtest. Jetzt ist alles noch putzig, aber lasse mal 10 Jahren vergehen, dann wird man bereuen, dass man kein 2. Tier hatte. Solche Einzelgehaltenen Tiere werden auch nicht wirklich alt. Entweder werden sie aggressiv, oder verkümmern.

Meine Weibchen brechen jedes Frühjahr ins Männergehege ein. Seit einigen Jahren lasse ich im Frühjahr die Abtrennung zwischen Weibchen u. Männchen gleich ganz weg, da ich Angst habe, dass wenn die Weibchen über den Zaun kommen, sich doch mal die Knochen brechen. Der Zaun ist schon ca. 40 cm hoch, und von oben purzeln sie dann immer nach unten. Dieses Jahr will ich versuchen, die Trennung zwischen den Geschlechter ganz aufzuheben, da das Geschlechterverhältnis fast perfekt ist.

Ist das Gehege groß genug, können Männchen u. Weibchen zusammen im Gehege bleiben. Ich habe, egal wo ich rumgefahren war und mir angeschaut habe, nur gute Erfahrungen mit Gruppenhaltung gemacht. Vorraussetzung aber ist immer das große Gehege, denn die Tiere wollen sich zu bestimmten Jahreszeiten auch mal aus dem Weg gehen.

Ich würde mich rießig freuen, wenn Ihr noch ein 2. Tier kaufen könntet. Wie gesagt, die Grundausstattung ist für beide Tiere gleich. Ein beheizbares Frühbeet und ein Freigehege ist, wie ihr es ja bestimmt habt, Pflicht für eine artgerechte Haltung. Da paßen dann meist auch mehr als ein Tier rein.

Ich habe jetzt seit ca. 40 Jahren Schildkröten u. habe alle Versionen einer Haltung hinter mir, so dass ich die einzelnen Haltungsbedingungen gut miteinander vergleichen kann. Seitdem ich aber Tiere in Gruppen halten, beheizbares Frühbeet und gute Winterruheplätze habe, nur Wildkräuter u. Kräuterheu füttere, habe ich keine Probleme mehr mit deren Gesundheit. Früher starben meine Tiere nach 5 - 15 Jahren.
Kein Wunder, so ohne Frühbeet u. Heizung hatten es der Körper nicht allzulange ausgehalten, trotz schöne Sommer u. warme Wohnung.
Jetzt ist dieses Thema vom Tisch. Kein Wunder, jetzt paßt die Haltung. Sogar die lästigen Darmparasiten sind verschwunden. Ich kann es jedesmal nicht fassen, wenn ich es beim TA kontrollieren lasse. Auch die Leberwerte, die früher nie die besten waren sind optimal. Ich freue mich selbst jedesmal über dieses Ergebnis wie ein Frischling. Sowas war früher nie drinnen. Irgendetwas ging immer schief.
Gruß Petra

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Petrafri« (9. Mai 2006, 14:06)
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Dienstag, 9. Mai 2006, 14:56

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Infos, unsere Schildkröte ist ca 20 Jahr alt, ich würde gerne, noch eine zweite dazunehmen. Aber woher bekomme ich eine Schildie die zu meinem 20 -jährigen Männchen Passt? Unsere Fluffi haben wir (oma und opa) damals von einem Züchter gekauft und aufgezogen (aus der Zeitung) mag wohl ein FEhler gewesen sein, aber so vor 20 Jahren war das mit der Info und dem Internet nicht so ganz ausgebaut.

Uns ist wirklich an dem Tier gelegen, er hat fast den ganzen Garten, würde also für eine Menge Schildis reichen. Meine Mutter kümmert sich immer darum, wenn wir im Urlaub sind.

Als Unterschlupf dient ein Selbstgebautes Gewächshaus mit einer Lüftung für genügend Sauerstoff aber ohne Zuglufteinlass. (Hat mein Mann gebastelt)
Im Gehege finden sich auch Baumrinden als Unterschlupf Steine kleine Büsche zum verstecken ectr. Futter findet unsere Fluffi Löwenzahn und diverse andere Kräuter und Bodenbepflanzungen im Gehege. Manchmal verteilen wir auch das Futter, sodass Fluffi erst ein bisserl Spazieren gehen muss, Klettern muss ectr. um Futter zu Finden (ER muss schon ein bisserl was tun um an Leckerlis zu kommen)
Manchmal darf er auch in unser Erdbeet, wir bauen dann kleine Hindernisse ein und er darf sich dann so richtig austoben, klettern und "schmutzig" machen.
Platz hätten wir also.


Ich werde mir das ganze mal durch den Kopf gehen lassen.

Fluffi soll wirklich keine Schäden davontragen. Aber wenn ich das so lese, was passiert wenns Schief geht, und keine Integrations möglich ist?

Eure
Fluffi

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7

Dienstag, 9. Mai 2006, 15:32

Hallo,
Mit 20 Jahre ist natürlich schon schwierig mit der Integration . Jetzt verstehe ich auch, was der Kerl mit dem Hasen macht. Andere SK-Männchen bevorzugen die Schuhe der Halter.

Da benötigt Ihr nur Weibchen, anders klappt es kaum noch. und mehr als 1 Weibchen. Minimum 3 Tiere, da der Kerl am Anfang wie verrückt auf diese rumtanzen wird.
Das wird viel Zeit in Anspruch nehmen, die Tiere zu finden.

D.h. am Anfang auch, nur zeitweise zusammensetzen, da auch sonst der Kerl sich überanstrengt. Er kennt kein Maß. Und ihr müßt dann immer wieder dabei sein und am Anfang nur stundenweise zusammensetzen. So habe ich es geschafft mit meinem Kerl. Das reicht für Kontakt. Rechnet mal so 2-3 Jahre mit der Integration. Aber Wert ist es.

Wichtig ist, auf keinen Fall ein Männchen nehmen. Wenn keine Konkurrenz da ist, wird er sich hoffentlich schneller beruhigen. Bei mir war noch Konkurrenz im Gehege.
Gerade wenn nur ein Mann im Gehege ist und mehrere Weibchen kann es wunderbar funktionieren. Schlimm ist es, wenn mehrere Männer im Gehege sind, dann rammeln die Herren oft ununterbrochen um ja sicher zu gehen, dass nur ihre Gene weitergegeben werden.

Wenn Ihr irgendwann noch Heizlampen in das Gewächshaus einbaut, können wir z.B. mal miteinander reden. In 2-3 Jahren habe ich größere Weibchen zur Abgabe, falls ihr nicht vorher schon etwas findet. Aber ich habe wünsche mir für meine Tiere einen gewissen Grundstandart. Das heißt, dass Heizung bei meinen Tieren Pflicht ist. Außerdem dürfen und können meine Tiere nicht mehr in einem Terrarium leben, was bei einer Heizlampe auch nicht mehr nötig ist. Aber vielleicht findet Ihr ja schon vorher einige Weibchen. Ich wünsche es Euch wirklich.

Mir tun solche Einzelgänger immer fürchterlich leid. Besonders im Frühjahr und Herbst, wenn die Paarungszeit stattfindet und die Weibchen wie wild hinter den Kerlen her sind.( Meine Tiere wenigstens.) Sich dann aber rumdrehen und so tun, als würde sie das alles nicht interessieren. Aber wehe, der Kerl zeigt kein Interesse.

Achtung, immer Quarantäne-Zeit beachten. Auf vielen Börsen u. auch einige wenige Privat-Züchter verkaufen Herpes-Tiere. Tödliche Krankheit.
Mailt mir mal, wenn ihr bis nächstes Jahr nichts gefunden habt.
Gruß Petra.

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8

Dienstag, 9. Mai 2006, 16:04

Eine von meinen Schildkröten ist auch irgentwie sehr auf mich geprägt , und das trotz Artgenossen . Er (Männchen) rennt mir oft hinterher und versucht mich zu beißen , so wie sie es normalerweise bei den Beinen von Weibchen machen...
Hab mich langsam dran gewöhnt und versuche ihm mittlerweile beim Freigehege nicht so oft über den Weg zu laufen :D

Das kommt davon wenn man sich zu oft bei ihnen aufhält...

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GerhardW

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Dienstag, 9. Mai 2006, 20:41

Ja, dass Schidlkröten nicht einzeln gehalten (und v.a. nicht einzeln aufgezogen) werden sollten setzte sich erst in den letzten Jahren langsam durch. Und es gibt leider immer noch einige, die das nicht wahr haben wollen (weil nichts ein kann, was nichts ein darf).
Aber an diesem Beispiel sieht man mal wieder sehr schön, wie stark der "Geselligkeitstrieb" dieser Tiere ist.

In diesem speziellen Fall würde ich sagen, lasst es so, wie es ist. Denn es ist zu spät. Der 20 Jahre alte Fehler eures Züchters lässt sich nicht mehr gut machen. Wenn hier noch weitere Tiere dazu kämen, würde das Männnchen mit seinen Verhaltensdefiziten (hört sich netter an, als Verhaltensstörungen) erst einmal total ausflippen und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es schief gehen würde und man es trotzdem oft getrennt halten müsste (was dann wieder zur Futterverweigerung führen könnte).

Lediglich, wenn ihr genügend Platz für 2 Große Gehege habt, so dass Ihr im Zweifelsfall eine extra SChildkrötengruppe halten könnt, könnt Ihr es ja mal mit JUngtieren versuchen (bei Jungtieren hätte das Männchen es noch leichter, sich an Artgenossen zu gewöhnen, als bei geschlechtsreifen).
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Mittwoch, 10. Mai 2006, 08:01

Hallo,
ich würde einen Einzelgänger immer wieder versuchen zu vergesellschaften, wenn ich ich nur ein Tier hätte.

Ich würde aber bei einem bestehender Zucht kein Einzelmännchen mehr dazusetzen. Das wäre für die gesamte Zucht zu viel Stress.

Aber Fluffi hat ja nur dieses eine Tier und mit mehreren Weibchen klappt das bestimmt.
Auch meine Erfahrungen und die einiger Freunden haben gezeigt, dass man sehr wohl das Männchen integrieren kann.

Fluffi schreibt ja, dass sie einen großen Garten zur Verfügung hat, und wenn sie nur Weibchen nimmt, klappt es garantiert.
Auch wenn in den ersten beiden Jahren der Kerl etwas hyperaktiv sein wird. Es darf nur kein Mann dazwischen sein. Aber mit unserer Hilfe u. Tipps dürfte es kein Problem werden. Sie/er muss halt gewisse Grundausstattungen ergänzen. Z.B. ein zweites beheizbares Frühbeet ist leider nötig für den Anfang. Aber sowas kann man später immer wieder gebrauchen, besonders wenn Nachzuchten kommen.

Ich kann mittlerweilen meinen Einzelgänger alleine im Frauengehege halten, ohne dass er immer aktiv ist. Er popt mal am Tag und gibt dann aber wieder für viele Stunden Ruhe und frißt mit den anderen erstaunlich friedlich. Und der war ca. 30-40 Jahre alleine, bevor er zu mir kam. Nur wenn früher andere Männchen dabei waren, wurde er wieder hyperaktiv. Aber das scheint sich dieses Jahr auch gelegt zu haben, da genügend Weibchen da sind und das Gehege doch groß genug.

Und ich merke, von Jahr zu Jahr versteht der Einzelgänger besser die "SK-Sprache" und integriert sich besser. Hätte ich letztes Jahr noch nicht gedacht. Ich dachte, es gäbe auch dieses Jahr, wie jedes Frühjahr, erst einmal Zoff nach der Winterruhe. Nichts, nur ein kurzer Schlagabtausch und das wars. Klar, es hat doch einige Jährchen gedauert, bis es soweit war. Aber daran sehe ich, es hat sich gelohnt. Und der Kerl war wirklich lange alleine.

Ich glaube wir unterschätzen immer noch diese Tiere. Sie können sich erstaunlich gut regenerieren und auch erstaunlich gut umstellen auf neue Anlässe. Ab einem gewissen Alter kann man einen Menschen nicht mehr ändern, bei SK scheint es möglich zu sein, auch wenn es Zeit in Anspruch nimmt.. Die Anpassungsfähigkeit ist bedeutend größer.

Gruß Petra

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11

Donnerstag, 11. Mai 2006, 01:26

RE: Adoptiert?

Hallo,
wir sind neu hier im Forum und der letzte Beitrag hat uns ganz schön nachdenklich gestimmt. Wir selber haben 2 THB männl. 8 und 10 Jahre alt. Wir haben sie vor ungefähr einem Jahr bekommen und sie wurden, bis sie zu uns kamen absolut nicht artgerecht gehalten. Das sieht man ihnen auch an. Der kleine hat eine Panzerdeformation 1 Schild zuviel. Der dicke hatte einen richtigen Papageienschnabel. Von dem ist aber so gut wie gar nichts mehr zu sehen. Sie leben auf unserer Dachterrasse in einem großen Freigehege mit Frühbeet, Schlafhütte und natürlich Top Technik. Nehmen die Schildkrötenhaltung wirklich sehr ernst.
Wer uns eigentlich Sorgen bereitet, ist Othello THH 8J. alt männl. Meine Mutter hat ihn vor ungefähr 2 Jahren von einer Bekannten bekommen. Dort lebte er mit einem anderen Männchen im gleichen alter in einem Terrarium 100 mal 50 mal 50. Das muss man sich mal vorstellen. Der kleine Othello wurde dort nur unterdrückt und war die meiste Zeit seines bisherigen Lebens verbuddelt.Bis er zu uns kam, hatte er auch noch nie Winterruhe gehalten. Bei meiner Mutter lebt er teilweise immernoch im Terrarium aber wir haben ihm ein großes Freigehege gebaut, in dem er sich nun tagsüber aufhält. Wird jetzt alles perfekt gemacht. Dann darf er komplett draußen leben. Dieses Jahr hat er zum ersten Mal Winterschlaf gehalten 4 Monate.
Im Sommer davor war er ziemlich krank. Hatte Würmer und Bronchitis und war kurz vorm Sterben. Musste an den Tropf :heul
Haben ihn wieder fit und gut durch den Winter gekriegt.
Er frißt wieder gut und es scheint ihm auf jeden Fall besser zu gehen. Allerdings ist er im Vergleich zu unsere sehr träge. Er frißt nur, wenn man es ihm aus der Hand gibt. Ist wirklich total auf Menschen bezogen. Wir wissen, dass wir einen Artgenossen für ihn finden müssen aber dieser Beitrag hat bei uns jetzt ganz schön viele Fragen aufgeworfen.
Weibchen oder Männchen? Welches Alter? Wir wollen auf keinen Fall züchten.
Platz ist eigentlich genug vorhanden. Haben aber auch kein Geld um mal eben 2-3 Weibchen zu kaufen. Wie können wir dem kleinen Othello helfen?

Danke im voraus und liebe grüße
lei

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12

Donnerstag, 11. Mai 2006, 02:22

Nun, wir haben gleich eine ganze Sammlung von Tieren mit Störungen durch Aufzuchtfehler. Sicher kann man einiges machen. Allerdings hängt das davon ab, wie lange und ab welchem Alter die Tiere allein oder in falschen Gruppen waren. Ein Männchen, das mindestens bis zur Pubertät in einer Gruppe war, lässt sich eher integrieren, als ein Männchen, das immer allein war. Manche lassen sich nur in Junggesellengruppen integrieren und andere kann man mit einem Schuh so stark beschäftigen, dass sie die anderen Schildkröten vollkommen in Ruhe lassen. Wir haben z.B. einen solchen Fetischisten. Für einen Schuh lässt er jedes Weibchen stehen. Und integriert konnte er nie richtig werden. Er hat lediglich (mit etwas Hilfe)gelernt, dass andere Männchen stärker sind, als er und geht diesen aus dem Weg. Aber manchmal bekommt er nach wie vor einen Rappel.

So leid es mir für die verhaltensauffälligen Männchen tut, sie sind für den Aufbau einer richtigen gemischten Gruppe nun einmal nicht wirklich geeignet. Dafür sollte man lieber die normalen Männchen (von denen es auch mehr als genug gibt) verwenden. Einige verhaltensauffällige kann man sicher in eine Junggesellengruppe integrieren, aber bei anderen ist es eben doch besser, alles beim alten zu lassen und sie mit was auch immer "kuscheln" zu lassen. Traurig, aber wahr.
Signatur von »GerhardW« Vermenschlicht nicht die Tiere, vertiert den Menschen.

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Donnerstag, 11. Mai 2006, 09:47

Hallo
um Gerhards Antwort nicht einfach so stehen zu lassen, kann ich nur raten, auch bei diesen Tieren eine Gruppe aufzubauen. Es kommt immer auf das Platzangebot an.
Ich habe von viele erfolgreichen Einbürgerungen gehört u. erlebt. In meinem Bekanntenkreis nie von Versagen gehört.
Wie gesagt, es klappt meist nur dort, wo das Gehege groß genug ist. Sk brauchen nun mal viel Platz. Bei solchen Tieren helfen keine 20 qm mehr. Das wäre nur etwas für die Tiere, die keinen "Dachschaden" bekommen haben.
Aber auch normale SK hätten schon mehr als 20 qm verdient. Aber das ist ein anderes Thema und selten zu verwirklichen in der heutigen Zeit.

Aber Fakt ist auch, dass die Weibchen etwas kosten. Es ist teilweise nicht so einfach, eine gute Schlupfrate zu bekommen, wenn man mit hoher Temperatur brütet. Männchen lassen sich halt leichter erbrüten und haben kaum Anomalien.
Es gibt Züchter, die geben die Weibchen zu einen "normalen" Preis ab ( welches sich heute doch jeder arbeitende Mensch leisten kann. Da muss halt mal Urlaub u. Auto zurückstehen) und es gibt Züchter, die machen ihr Geschäft damit (da muss man ja nicht kaufen). Klar, man findet auf anhieb selten ein Weibchen. Aber wenn man mal ein Jahr lang intensiv such, findet man immer wieder etwas.

Sk zu halten ist ein teueres Hobby. Allein ein anständiges Frühbeet kostet mehr als ein Weibchen. Von dem Rest ganz zu schweigen.

Und noch ein schöner Zusatz. Mein Einzelgänger hat wunderschöne NZ gezeugt. Eine Bereicherung für meine Zucht.

Gruß Petra

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Petrafri« (11. Mai 2006, 10:00)
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Donnerstag, 11. Mai 2006, 14:18

Hi,

wenn ich das alles so lese, blutet mir das Herz. Ehrlich gesagt, war es mir nicht bewusst unseren Fluffi so zu halten. Er hat alles, Top Auslauf, Versteck möglichkeiten, Klettersachen, Unterschlupf mit automatischer Wärmelampe (ist eine ERfindung meine sMannes gewesen => Schildi rein, lampe an und an Thermometer gekoppelt mit angenehmen 25 Grad)
Aber eine andere :turtle kann natürlich das nicht ersetzen. Mir tut es unendlich leid, wenn ich das so alles mitbekomme. Ich möchte ihm helfen, andererseits möchte ich natürlich nicht, dass er weibchen "aufarbeitet", oder bei allem ÜBermut sogar verletzt. :heul :heul :heul :heul :heul :heul

Ich mache mir zur Zeit wirklich ernsthaft Gedanken über unseren Fluffi. Er war nie Krank immer putz munter, reagierte sogar auf unsere Stimmen, frisst aus der Hand (natürlich nur manchmal ) Wir bieten ihm wirklich viel. Ich verstecke sogar Futterbüschel mit Gräsern, Kräutern ectr .immer wieder an anderen orten im Gehege, damit er auch mal ein bisserl was tun muss.

Hmmm. ich bin echt nachdenklich geworden...


DANKE AN EUCH!! :right

Bussi

Fluffi :hä

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Donnerstag, 11. Mai 2006, 14:53

Ja, das ist eine schwierige Situation.

Wie sieht es denn bei dir aus, ist bei dir genügend Platz für ein 2tes Gehege, so dass du im Zweifelsfall eine ganze Gruppe dauerhaft getrennt von dem Männchen halten könntest?
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16

Freitag, 12. Mai 2006, 12:54

Hallo,

ja Platz wäre da, die Frage ist halt nur, lässt sich unser Fluffi wirklich integrieren ???
und was passiert wenn nicht ??? woher bekomme ich soviele ausgewachsene Weibchen ???

Hmm ich bin wirklich sehr nachdenklich in letzter Zeit. Bei mir blitzte auch schon der Gedanke ihn in gute Hände zu geben, aber das bringe ich nicht übers Herz. :hä

Ich werde mal versuchen mich umzuhören, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt für ihn eine Gruppe weibchen zu halten.

Leicht wird das ganze bestimmt nicht, aber ihm zu Liebe werde ich die Zeit und Energie aufbringen. Meine Mutter könnte tagsüber auch aufpassen wenn ich in der Arbeit bin, und ein Auge darauf haben, wie das ganze Klappt.

Igendwie tuts mir total Leid für Fluffi :heul

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GerhardW

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17

Freitag, 12. Mai 2006, 13:28

Abgesehen davon, dass es sehr schwer ist, gesunde ausgewachsene Weibchen zu bekommen, wären Jungtiere oder Männchen für den Anfang besser.
Wenn dieses Männchen jetzt auf ausgewachsenen Weibchen treffen würde, würde es total durchdrehen. Besser funktionieren würde eventuell eine Vergesellschaftung mit weiteren Männchen oder noch besser mit halbwüchsigen Jungtieren. Diese sind besser zu bekommen und man würde dann erst einmal das Problem des übersteigerten Sexualtriebes vermeiden. Dabei sollten die Jungtiere allerdings schon mindestens die halbe Panzerlänge des Männchens haben oder man kann sie nur unter beobachtung zusammen lassen (ist anfangs sowieso nötig).

Und wenn es schief geht, hast du dann eine Gruppe in einem Gehege und das Männchen mit seinem Kuscheltier in einem 2ten Gehege.

Das mit dem Abgeben ist so eine Sache. In der Regel gibt es schon mehr als genug Männchen in den Gruppen, so dass dann fast nur eine Junggesellengruppe in Frage käme. Und da dein Tier alles andere als ein Einzelfall ist, sind die meisten Halter auch nicht sooo sonderlich begeistert, wenn sie da schon wieder ein Problemtier integrieren sollen. Alternativ kannst du selbst versuchen, eine Junggesellengruppe zu gründen. Denn wie gesagt, solche Männchen sind alles andere als selten. Aber auch dann musst du bei Bedarf und für die anfänglich nötige Quarantäne ein zweites gehege haben.
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18

Montag, 29. Mai 2006, 09:59

Hi,

da ihr mich so nett beraten habt, werde ich nun eine super Neuigkeit verkünden.
Mein Fluffi hat eine Freundin bekommen. Ein ca 35 Jahre altes THB weibchen.
Ich habe mal Nachforschungen angestellt, und habe in einem Tierheim eine Schildifreundin für meinen Fluffi gefunden. :D :D

Dieses weibchen fristet wohl schon seit einigen Monaten im Tierheim dahin. Aber jetzt wird es ihr an nichts mehr fehlen.

Beim Schildi- Arzt waren wir schon. Scheint alles ok zu sein. WIe ist das mit dem getrennt halten? Wirklich 1 ganzes Jahr??? ???

Danke für Eure Hilfe

Fluffi

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19

Montag, 29. Mai 2006, 15:31

Um auf Nummer Sicher zu gehen, sollte man in der Regel allermindestens bis nach der ersten Winterruhe warten. Dabei geht es nicht "nur" um das Tödliche Schildkrötenherpes, sondern auch um´s Eingewöhnen. So ein Umzug ist sehr viel Stress für eine europäische Landschildkröte.
In deinem speziellen Fall hat das neue Tier nun schon seit längerer Zeit enormen Stress gehabt, wenn es schon seit Monaten im Tierheim saß. Und es kann gut sein, dass es sich erst noch längere Zeit erholen und einleben muss. Es kann u.U. sogar mehrere Jahre dauern, bis es sich komplett erholt hat.
Wegen der Seuchenprävention kannst du aber noch einmal genauer nachfragen, ob und wie lange das Weibchen bereits im Tierheim isoliert gehalten wurde, oder ob es vielleicht einige Zeit mit anderen Schildkröten in Berührung gekommen ist. Im ersteren Fall könntest du u.U. die strenge Quarantäne etwas verkürzen und im 2teren Fall solltest du sehr vorsichtig sein.

Wie ist denn die Panzerlänge (gerade unten lang gemessen, am besten einfach auf einen Meterstab setzen und die länge ablesen) und das Gewicht des Weibchens?
Hast du Bilder?
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