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21

Mittwoch, 5. Juli 2006, 19:32

Ich gratuliere euch :kiss


:turtle Angela :turtle

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22

Mittwoch, 5. Juli 2006, 19:43

Hallo,

zum Verhalten vor der Eiablage zuerst meine Haltungsart zur Erklärung für alle die es (nicht mehr) wissen: ich halte zwei Weibchen (das zweite ist noch semiadult) in einem Terrarium von ca. 180cm x 100cm gemeinsam und konnte keinerlei Aggressivität bemerken. Das Männchen lebt alleine in einem etwas kleinerem Terrarium und "besucht" ca. 1 x pro Monat seine Weibchen :kiss, dabei paarte er sich jedes mal mit dem adulten Weibchen.
In der letzte Zeit (ca. 3 Wochen) frass das Weibchen etwas weniger, sonst eigentlich keine Veränderung. Am Tag vor der Eiablage beobachtete ich ein aggressives Verhalten der großen, sie hatte den Kopf weit herausgestreckt, beobachtete und strich im Terrarium umher. Dann ging sie auf die kleinere zu, mit weit geöffnetem Maul und biss sie in den Panzer! Die kleinere flüchtete und ich beschloss sie zu trennen - ein Beinchen wäre rasch abgebissen, dachte ich mir. Also setzte ich die Jüngere in eine extra Box und besorgte am nächsten Tag wieder eine Abtrennung. Als ich diese ins Terrarium gab entdeckte ich das Ei! Anscheinend hat sie einen geeigneten Legeplatz gesucht und die kleinere war im Weg...

Meine Beobachtungen, wie war es bei Euch??

Lg. Gabi

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23

Mittwoch, 5. Juli 2006, 19:48

Zitat

Original von Michael
Ich freue mich für euch 3 !

Es erstaunt mich aber sehr, dass zu dieser Jahreszeit Eier gelegt werden, denn nach dem Buch von Ingo Schaefer und den persönlcihen Erklärungen von Irmi J.-H. werden dort die Eier von März bis Mai gelegt.

Ich werde meine Mädels (bzw. die Terrarien) nun aber auch genauer im Auge behalten. Vielleicht tut sich da ja auch noch was....

LG
Michael


Hallo Michael,

anscheinend wissen wir nur einen Bruchteil über unsere interessanten Pfleglinge :crazy Das bekräftigt mich wieder in meiner Meinung, dass wir gut beobachten müssen, eigene Erfahrungen machen und das es nicht nur "schwarz und weiß" gibt.

Lg. Gabi

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sabinewil

unregistriert

24

Donnerstag, 6. Juli 2006, 19:37

Liebe Gabi
Bis auf daß mein Weibchen nicht mehr so gierig fraß, konnte ich keine Veränderung feststellen. Ich war ja auch nicht bei der Eiablage dabei. Das Ei lag in Moos und Laub eingebettet in hinteren Teil des Terrariums, nicht ganz vergraben. Die "Mutter" saß in einer anderen Höhle weit entfernt und hatte sichtlich großen Hunger.
Ich bin gespannt ob meine zweite "Dame" auch noch legt.
Viele Grüße
Sabine

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25

Donnerstag, 6. Juli 2006, 20:34

Hallo,
wieviel haben denn Eure Tiere nach der Eiablage abgenommen?
Wiegt ihr eure Tiere regelmäßig zur Kontrolle?

Gruß
Martin
Signatur von »martin@reptilia2000« Interessengemeinschaft
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unter www.reptilia2000.de

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sabinewil

unregistriert

26

Donnerstag, 6. Juli 2006, 20:40

Hallo Martin
Ich muß gestehen ich habe meine Tiere nicht gewogen. Ich mache das nur einmal im Jahr vor der Winterruhe um jeglichen Streß zu vermeiden.
Wiegst du deine Tiere?
Viele Grüße
Sabine

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27

Donnerstag, 6. Juli 2006, 21:59

Hallo Martin,

tut mir leid, aber ich wiege meine Tiere auch nur 1-2x/Jahr (sie fressen gut, daher halte ich öfteres wiegen nicht für nötig).

Lg. Gabi

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28

Freitag, 7. Juli 2006, 08:51

Guten MOrgen,
ich wiege meine Tiere.

Da ich bei meinen Landschildkröten sehr gute Erfahrungen damit gemacht habe, habe ich das für die Zacken direkt übernommen.

Die Gewichstentwicklung zu beobachten ist ganz interessant.

Außerdem denke ich, daß ich so keine Eiablage verpasse. Vermutlich dürfte der Gewichtsverlust bei einer Eiablage so um die 20 Gramm betragen.

Gruß
Martin
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29

Freitag, 7. Juli 2006, 09:49

Hallo,

ich wiege meine Tiere auch nicht. Man sieht ja auch recht deutlich am Plastron das eine Eiablage ansteht. Das rechtzeitige entfernen der Eier ist auch nicht so wichtig da die Inkubation ja sogar im Terrarium erfolgen kann.

Meine Tiere legen Ihre Eier allerdings viel früher ab. Letztes Jahr war es Anfang Mai und dieses Jahr Ende Mai.

Ich halte meine Tier übrigends getrennt in einem Gewächshaus (ganzjährig).

MfG Jens

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30

Freitag, 7. Juli 2006, 10:27

Ganzjährig im Gewächshaus? Das interessiert mich, vielleicht kannst du das näher beschreiben.

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31

Freitag, 7. Juli 2006, 12:57

Hallo Ewald,

also, wie gesagt, ich halte meine spengleri's in einem Gewächshaus (5,00m/3,00m) Die Tiere werden in Aquarien gepfelgt.

Der Aufbau ist, wie üblich, unten Blähton dann Walderde und als Abschluss Moos, Laub und Pflanzen (z.B. Ficus pumila und heimische Schildsorten) Eine Wasserschale als Bademöglichkeit.

Die Becken stehen alle in Nord-Süd Richtung wobei die Wasserschale im Süden steht. Die Becken stehen in einer Regalkonstruktion auf der unteren ebene, Darüber stehen Becken für wasserleebende Sumpfschildkröten. Es ergeben sich somit sonnige Stellen, aber auch Stellen die ständig im Schatten liegen.

Es wird täglich gesprüht, im Sommer auch mehrmals.

Die Temperaturen liegen im Gewächshaus im Sommer bei teilweise 40-45° allerdings auf Höhe der wasserlebenden Sumpfschildkrötenbecken. Unten hab ich noch nicht gemessen. Dürfte aber, besonders im Schattenbereich kühler sein.

Die Tiere fressen auch bei sehr hohen Temperaturen, es sind keine Anzeichen von Hitzestress zu erkennen. (andere Tier bekommen das bei 45°C schonmal, dann schatte ich das Gewächshaus ab)

In den Übergangszeiten (Okt.-Ende Nov. und von Ende Feb. - März) beheize ich das Gewächshaus auf Tagsüber mind. 20° und nachts 15°. Auch dann sind die Tiere noch aktiv und fressen.

Im Winter (also von Ende NOv.. bis Ende Februar) wir das gewächshaus auf Temperaturen von 10°C gehalten. Es wird komplett abgedunkelt und es wird kaum noch gesprüht (die Planzen (Ficus pumila) gehen regelmäßig aufgrund der trockenheit ein). Die Tiere ziehen sich dann komplett in ihre Wohnhölen zurück.
Teilweise ist die Temperatur auch schon auf 4°C gefallen. Den Tieren hat es aber nicht geschadet.

Ach noch was. Als ich die Tiere vor 4 Jahren bekam frass ein Männchen nur sehr schlecht. Nach durchführen ein Wurm- und Antbiotikakur frass es immer noch nicht. Zu diesem Zeitpunkt wurde es in einem kühlen Raum bei 20-22° und wärmelampe gehalten. Nach einigen Wochen wurde es dann (nach einer langwierigen Zwangsernährung und dem eigentlichen aufgeben des Tieres, es wurde ein organschaden aufgrund von Wassermangel vermutet) in das gewächshaus überführt (mit den anderen zusammen die unter den vorgeannten Bediengungen einigermaßen frassen). Heute frisst das Tier gut und hat auch schon an größe (zuwachsstreifen sind deutlich sichtbar und gewicht zugenommen)

Unter diesen Bediengungen legen meine Tiere Ihre Eier im Mai.

Ach es handelt sind bei meinen Tiere um die gelbe kleine Form.

MfG Jens

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers jensT verfasst am Freitag, 7. Juli 2006, 12:57 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


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Vorname: Thomas & Sabine

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Wohnort: Filadelfia, Paraguay

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32

Freitag, 7. Juli 2006, 13:49

Hallo!

Erst mal euch allen Glückwünsche zu den Eiern.
Gerade bei G. spengleri gibt es so viele Haltungsmethoden wie Pfleger!

Aber was gegen Juli sprechen soll, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Das liegt nach meinem Kenntnisstand mitten in der Eiablagezeit. (vgl. Hofer 2000, Hilgenhof 2001, Jasser-Häger 2004). Das früheste Ei wurde im Februar gelegt (Hilgenhof), Mai-August ist die Haupteiablagezeit und vereinzelte Eier gab es im Oktober (Hilgenhof) und November (Jasser-Häger, Hofer).

Liebe Grüße und viel Erfolg beim Brüten
Sabine
Signatur von »Vinke« Mitherausgeber der Zeitschrift "Schildkröten im Fokus"

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Vinke verfasst am Freitag, 7. Juli 2006, 13:49 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


33

Freitag, 7. Juli 2006, 14:19

Hallo Sabine,

sind das bei den von dir angebenen Literaturhinweisen denn auch immer die Erstgelege gewesen? Das Novembergelege bei Jasser-Häger glaub ich nicht.

MfG Jens

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers jensT verfasst am Freitag, 7. Juli 2006, 14:19 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


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34

Freitag, 7. Juli 2006, 15:47

Zitat

Original von jensT
sind das bei den von dir angebenen Literaturhinweisen denn auch immer die Erstgelege gewesen?


Hallo Jens,

was meinst du jetzt mit Erstgelege? Das erste des Jahres oder des Weibchens überhaupt?

Hofer (2000) hat das allererste Gelege überhaupt am 17.11.1994 gefunden, 1995 erhielt er 4 Eier im Juli (da er vier Weibchen hat, vermutlich von jedem Weibchen eins), dann Mitte August 1996 wieder eins.

Hilgehof (2000) hat bei seinen Weibchen folgede Gelege:
W1: 25.2.99 und 19.6.99, dann 5.5.00 und 10.7.00
W2: 01.05.99 und 11.8.99, dann 17.05.00 und 18.10.00

Zitat

Original von jensT
Das Novembergelege bei Jasser-Häger glaub ich nicht.


Dass du Jasser-Häger nicht glaubst, kann ich nicht ändern.
In Schildkröten im Fokus schrieb sie:

Zitat

Jasser-Häger schrieb
Als ich meine Tiere auf die Winterruhe vorbereitete, beobachtete ich bei einem Weibchen ein auffälliges Verhalten. Bevor ich endgültig das Licht ausschaltete, durchsuchte ich sein Terrarium und fand am 30. November tatsächlich noch zwei frisch gelegte Eier. Es hatte das eine in die rechte Ecke, das andere Ei in die linke Ecke seines Terrariums ziemlich tief in der Erde vergraben. Ich habe noch nie zuvor beobachten können, dass ein Zacken-Erdschildkröten-Weibchen seine Eier nicht zusammen, sondern einzeln in doch relativ großer Entfernung voneinander abgelegt hat und ebenfalls noch nie, dass ein Gelege so spät im Jahr noch abgelegt wurde. August hielt ich eigentlich für den spätestens Monat, in dem noch mit Gelegen gerechnet werden kann und das auch nur sehr vereinzelt.


Gruß
Sabine

HILGENHOF, R. J. (2001): Zur Haltung und Zucht von Spenglers Vietnamesischer Zacken-Erdschildkröte Geoemyda spengleri (GMELIN, 1789). – Radiata, Haan, 10 (1): 3-12.

HOFER, A. (2000): Haltung und Nachzucht der Zacken-Erdschildkröte Geoemyda spengleri (GMELIN, 1789). – S. 93-97 in: ARTNER, H. & E. MEIER (Hrsg.): Schildkröten. – Münster (Natur und Tier – Verlag).

JASSER-HÄGER, I. (2004): Drei außergewöhnliche Beobachtungen bei der Haltung und NAchzucht von Geoemyda spengleri. - Schildkröten im Fokus, Bergheim 1 (3): 3-10.
Signatur von »Vinke« Mitherausgeber der Zeitschrift "Schildkröten im Fokus"

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35

Montag, 10. Juli 2006, 08:12

Hallo,

"was meinst du jetzt mit Erstgelege? Das erste des Jahres oder des Weibchens überhaupt?"

Also ich denke das die Weibchen ihre erstes Gelege in einem Jahr nicht im November ablegen. Das sollte dann schon das zweit oder dritt oder viert oder... Gelege sein. Und Ausnahmen stellen solche Gelege doch mit Sicherheit dar oder?

Das mit einzelnen Sätzen aus Texten herausnehmen und dann den Sinn verdrehen beherscht du aber wirklich gut.

so

"Das Novembergelege bei Jasser-Häger glaub ich nicht."

oder so

"sind das bei den von dir angebenen Literaturhinweisen denn auch immer die Erstgelege gewesen? Das Novembergelege bei Jasser-Häger glaub ich nicht."

ist schon ein anderer Sinn oder ?

Aber wenn du willst

"Hofer (2000) hat das allererste Gelege überhaupt am 17.11.1994 gefunden"

Was? der Herr Hofer hat das erste Gelege von Spengleri überhaupt gefunden? Das ist ja eine Sensation. Wie haben die Leute vo ihm denn Ihre Nachzuchten bekommen? Mit dem Storch?

Den Text von Jasser-Häger kannte ich schon vorher, auch wenn du das nicht geglaubt hast.

MfG Jens

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36

Montag, 10. Juli 2006, 08:27

Guten morgen JensT,
der Ton den du anschlägst ist in unserem Forum nicht erwünscht. Ich bitte dich um eine andere Tonart. Wir legen hier Wert auf Freundlichkeit im Umgang miteinander.
Ich hoffe das war ein Ausrutscher ;)
LG
Birgit
Signatur von »Birgit«

37

Dienstag, 11. Juli 2006, 09:59

Hallo,

nochmal zu den Eiablagen im November.

Hofer schließt aus der Eiablage Mitte November das seinen Tiere aufgrund fehlender Winterruhe der natürliche Rythmus verlorengegangen war. Daraufhin überwintert er seine Tiere und erhielt im Jahr darauf Eier im Juli.

Jasser-Häger beschreibt auch das Novembergelege für sehr aussergewöhnlich. Hält August für den spätesten Monat und das auch nur sehr vereinzelt.

Bei Schäfer legen die Tier die ersten Gelege Angang März bei Raumtemperaturen von ca. 20°C. Für das natürliche Verbreitungsgebiet gibt es an das die Tiere erst ab Mai aktiv werden.

November würde ich daher nun wirklich nicht als Beispiel angeben um Juli Gelege zu rechtfertigen. Das sind sicher Ausnahmen die, für mich, auf Störungen (Umzug der Tiere bei Jasser-Häger) hindeuten.

Meine Tiere leben wie gesagt in einem Gewächshaus mit zum teil höheren Temperaturen als in allgemeinen angegeben. Gerade in Zeit der Eigablage steigen die Temperaturen erstmals auf über 28-30°C am Tag. Evtl. verzögern sich die Ablagen durch die kühlen Temperaturen bei der Terrarienhaltung und die Tiere legen dann in unserer warmen Jahreszeit (Juli-August) wenn auch das kälteste Wohnzimmer wärmer als 25°C wird.

MfG Jens

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38

Dienstag, 11. Juli 2006, 15:41

Hallo ,

auch wenn spengleris nicht gerade zu meinem Spezialgebiet gehören, möchte ich eines loswerden.

Das Verbreitungsgebiet der spengleri ist doch sehr groß und somit sollten auch die Bedürfnisse der Tiere je nach Herkunft,soweit dies möglich ist unterschieden werden.
Wie Jens auch schreibt hat er die "kleine gelbe" Form. Offiziell macht man, glaube ich, noch keine Unterschiede, jedoch gibt es mehrere Lokalformen die logischerweise auch andere Temperaturen benötigen . Es macht halt schon einen Unterschied ob die Schildkröte aus dem Flachland oder aus dem "Gebirge" stammt.
30°C oder mehr, kann für das eine Tier ja in Ordnung sein. Für das andere Tier kann es aber schon fast den Hitzetod bedeuten.

Gerade Neulinge auf diesem Gebiet sollten sich bestens über die wirklichen Bedürfnisse der spengleri erkundigen und nicht einen gelesenen Temperaturwert einfach für diese Spezies pauschalisieren.
Viele Tiere werden auch eine falsche Haltung überleben aber ein Leben wäre es für die Tiere nicht. ;)

@Jens woher soll denn die kleine gelbe Form kommen ? ?

Gruß

Stefan

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39

Dienstag, 11. Juli 2006, 17:00

Hallo,

ich habe mal gehört das die kleinen gelben Tiere aus Südchina stammen sollen. Ich hab es aber wie gesagt nur gehört. Im Buch von Schäfer steht ja leider nicht sehr viel über die Herkunft der einzelnen Tiere. Dort wird nichts zur Herkunft dieser Form gesagt.

Kann es denn nicht sein das die "späten" Eiablagen einiger Tier auf zu niedrige Temperaturen zurückzuführen sind? Jede andere Schildkröte legt doch auch die Eier je nach Verbreitungsgebiet früher oder später ab. Ob es nun am Temperaturmangel liegt oder an der Tatsache das es eine Anpassung an diese niedrigen Temperaturen ist.

Ein Schlupf der Jungtiere so spät im Jahr Aufgrund einer verspäteten Eiablage ist aber sicher nicht von Vorteil für die Tiere. Das Verhalten des Tieres von Jasser-Häger zeigt wiederum ein gewissen Mass an "Vorbereitung" auf die Inkubation in der kalten Jahreszeit.

Alles noch ein wenig grau (zumindest für mich)

Ich denke aber weiterhin das die Ablage eine Erstegleges im Jahr im Juli oder August nicht "richtig" ist. Da sollte man evtl. ein wenig mit der Temperatur spielen.

MfG Jens

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40

Donnerstag, 13. Juli 2006, 13:32

Hallo Jens,

Ich bin mal das Sprachrohr eines Bekannten. ;)

"Kann es denn nicht sein das die "späten" Eiablagen einiger Tier auf zu niedrige Temperaturen zurückzuführen sind?"

Ich glaube nicht, da es sich bei spengleri um Regenwaldbewohner handelt, dass die Temperatur so ausschlaggebend ist, sondern weitaus eher das Maß der Feuchtigkeit. Natürlich hat die Temperatur einen gewissen Einfluß, aber sie ist doch in der aktiven Zeit der Tiere eher gemäßigt und ohne größere Ausschläge nach unten oder oben. Allein schon die Entwicklung des befruchteten Eies zeigt, dass es keine Toleranz bei zu hohen Temperaturen zeigt. Oftmals kann man aber feststellen, dass die Eiablage nach ausgiebigem Sprühen erfolgt, wobei das anscheinend weniger mit der Nässe des Bodens sondern viel mehr mit hoher Luftfeuchte zu tun hat. Bei mir legen dann oftmals mehrer Weibchen auf einmal, aber die einen suchen sich mehr feuchtes Substrat, während die anderen das Ei an der einzig trockenen Stelle des Terrariums ablegen.



"Jede andere Schildkröte legt doch auch die Eier je nach Verbreitungsgebiet früher oder später ab. Ob es nun am Temperaturmangel liegt oder an der Tatsache das es eine Anpassung an diese niedrigen Temperaturen ist."

Wie gesagt, es handelt sich um Regenwaldbewohnern, selbst die Nachtabsenkungen sind im Habitat oft kaum zu spüren und fallen sehr moderat aus.

"Ein Schlupf der Jungtiere so spät im Jahr Aufgrund einer verspäteten Eiablage ist aber sicher nicht von Vorteil für die Tiere. Das Verhalten des Tieres von Jasser-Häger zeigt wiederum ein gewissen Mass an "Vorbereitung" auf die Inkubation in der kalten Jahreszeit."

Da geb ich dir uneingeschränkt Recht.

Gruß

Stefan

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Stefan verfasst am Donnerstag, 13. Juli 2006, 13:32 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


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