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1

Dienstag, 1. August 2006, 21:38

Krankheiten bei Sumpfbewohnern?

Hallo,
weil hier kaum was los ist, starte ich dann gleich nochmal ein Thema!!!

Ich habe viel über Mykoplasmenerkrankungen gelesen, weil ich selbst betroffene Landschildkröten habe/hatte. Eine Art, die sehr häufig an diesem Erreger erkrankt/leidet, die andere Art zeigt keine Symptome, hat aber nachgewiesener Weise welche.

Was mich wirklich interessiert ist, ob hier vielleicht jemand von Euch Erfahrungen mit erkrankten Sumpfschildkröten hat? Habe nämlich noch nichts gelesen, wie "RNS bei Emys Orbicularis" oder ähnliche dght-Reißertitel... vermutlich noch von M. Sch...

Diskutiert wird ja auch, ob dieser A-typische Erreger "in bestimmte Arten natürlich hineingehört". Wenn dieser Erreger also durch Messen und Massenvergesellschaftungen seine Kreise zieht und so extrem ansteckend ist, dann wär´s interessant, ob auch Sumpfies daran erkranken, oder ob sie immun dagegen sind??

Liebe Grüße,
Nadine

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nadine« (10. August 2006, 20:37)
Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers Nadine verfasst am Dienstag, 1. August 2006, 21:38 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


EvamariaV

unregistriert

2

Dienstag, 1. August 2006, 21:50

RE: Mykoplasmen bei Sumpfbewohnern?

Hallo Nadine,
wie hat sich die Mycoplasmenerkrankung denn bei den :turtles gezeigt, und wie hat man sie herausgefunden?
Mycoplasmen sind überall in der Luft, und wenn ein Immunsysthem geschwächt ist, besteht die Gefahr, dass man sich diesen Erreger einfängt. Du merkst schon, dass ich vom Menschen spreche, denn ich hatte einmal 3 Monate damit zu kämpfen,
bis es überhaupt erkannt wurde.
Hat ein Rachenabstrich, röntgen, Blutuntersuchung zu der Diagnose geführt?
Gruß. Evamaria

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3

Dienstag, 1. August 2006, 22:15

RE: Mykoplasmen bei Sumpfbewohnern?

Hallo EvaMaria,

hast Du vielleicht schon vom Runny Nose Syndrom gehört? Chronischer Schnupfen ist ein typisches Symptom. Diesen Erreger findet man bei Ls. am besten in der Lunge. Das heißt, über eine Kanüle wird Kochsalzlösung in die Lunge eingeführt und durch das Absaugen dieser Lösung wird Schleim aus der Lunge entnommen.
Klingt und ist ziemlich brutal...Dann werden ca. 10-14 Tage lang Kulturen angelegt.

Wie äußern sich denn diese beim Menschen?

Wenn man mykoplasmenerkrankte Ls. hat, muß unbedingt auf äußerste Hygiene geachtet werden. Gerade wenn man auch noch andere Schildkröten hält.
Sagrothan läßt grüßen...

L.G.,
Nadine

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EvamariaV

unregistriert

4

Dienstag, 1. August 2006, 22:45

RE: Mykoplasmen bei Sumpfbewohnern?

Hallo Nadine,
ohje, das klingt wirklich schlimm für die :turtles. Ja, von dem RNS hatte ich schon gehört, aber niemals an Mycoplasmen dabei gedacht.

Bei mir lief das wie folgt ab: eben noch putzmunter auf dem Pferd, abgestiegen, Wahnsinnshusten bis zum Ersticken, 41° Fieber, keinen Schritt mehr ohne Husten-Erstickungsanfälle... nicht mehr in der Lange, aus dem Bett aufzustehen. Der Arzt hat auf Grippe behandelt, mit Antibiotika, keine Besserung.
Ein anderer Arzt stellte doppelseitige Lungenentzündung, Bauch-und Rippenfellentzg. fest. Neue AB griffen auch nicht: Kurz vorm "Verenden" (von Okt - Dez.) wurde nach 2 wöchigem Kliniksaufenthalt die "befreiende" Diagnose "Mycoplasmenpneumonie" festgestellt.
Mycoplasmenhaben keine Zellwand, wenn ich das recht erinnere, deswegen gibts nur bestimmte Medikamente, die greifen.
Wenn es einen Menschen schon beinahe umbringt, wie muss es dann erst für die Schildis schlimm sein.

LG. Evamaria

@ Birgit
Liebe Birgit, wenn das hier nicht stehen darf, bitte nimm es dann hier raus.
danke und LG.
Evamaria

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5

Mittwoch, 2. August 2006, 09:18

RE: Mykoplasmen bei Sumpfbewohnern?

Hallo Evamaria,
das klingt ja schrecklich. Das tut mir leid für Dich und es stimmt.
Die Krötchen leiden sehr darunter, wobei man auch das differenzieren muß.
Sternschildkröten z.B. haben einen sehr dicken Panzer und eh flache Lungen. Deshalb neigen sie zu Lungen und Atemwegserkrankungen.
Wenn bei dieser Art ein Mykoplasmenbefall auftritt, und durch Streß oder anderen Umständen die das Immunsystem schwächen, dieser Erreger mitwirkt, dann ist es lebensgefährlich für die Tiere. Dasselbe gilt für Panther.
Ich habe eine eher seltene afrikanische Schildkrötenart, von der ich weiß, daß immens viele Tiere "infiziert" sein müssen. Allerdings erkrankt diese Art daran anscheinend garnicht.
Bei wildlebenden Gopherschildkröten wurden ebenfalls Mykoplasmen festgestellt, also läßt es sich garnicht ausschließen, daß dieser Erreger (wie der Herpes beim Menschen) in bestimmte Arten hineingehört, ohne das Tier zu belasten.
Wie gesagt, für bestimmte Arten kann dieser Erreger jedoch zum Tod führen.

Lieber Gruß,
Nadine

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6

Mittwoch, 2. August 2006, 10:06

Kommt bitte alle zum Thema zurück, weitere vom Thema abweichende Beiträge werden kommentarlos ins Smalltalk verschoben. Sollte ihr also welche vermissen, bitte dort nachlesen. Thema getrennt, was nicht zum Thema gehört und auch eigentlich niemanden interessiert bitte bei Bedarf hier Randbemerkungen zum Thema Mykoplasmen bei Sumpfbewohnern? nachlesen. Ich werde das zukünftig öfter so handhaben, damit die eigentlichen Themen nicht zu sehr zerrissen werden.
LG
Birgit

P.S. Das Thema heißt Mykoplasmen bei Sumpfbewohnern? Nur falls es jemand zwischenzeitlich vergessen hat :]
Signatur von »Birgit«

7

Donnerstag, 3. August 2006, 08:46

Guten Morgen,
hattet Ihr nie Sumpfbewohner, die chronischen Schnupfen hatten???
Es wäre wirklich höchst interessant, dann könnte man nämlich annehmen, daß sich Sumpfbewohner gar nicht anstecken können? Bzw., nicht an Mykoplasmen erkranken??
Gibt es typische Erkrankungen, die bei Euren Sumpfbewohnern immer wieder auftreten/auftraten?

L.G.,
Nadine

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8

Samstag, 12. August 2006, 21:19

Zum Glück hatte ich mit meinen Flavos und Dosen noch keinen Kummer.

Bei meinen Zackenerdschildkröten habe ich immer wieder Hexamietenbefääle gehabt. Hat mich einige Männchen gekostet. War schon frustirend. Nun, nachdem ich alle Tiere einzeln halte, hatte ich keine Probleme mehr. Vermute, dass dies in großem Maße etwas mit Stress zu tun hatte.

Gruß
Michael
Signatur von »Michael«

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9

Montag, 14. August 2006, 11:28

Hallo,
ich hatte noch keinen Hexamiten Befall. Den Kot meiner Flavo´s habe ich noch nicht untersuchen lassen, weil er unauffällig aussieht und beide Gruppen (habe am Samstag die 3-er Gruppe abgeholt) immer in ärztlicher Obhut waren.
Werde aber in dieser Woche den Kot aller Tiere prüfen lassen.
Wie äußert sich ein Hexamitenbefall?
Alle Tiere fressen gut und sind aktiv (allerdings nicht hyperaktiv).

Liebe Grüße,
Nadine

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10

Montag, 14. August 2006, 20:39

Hsxamitenbefall

Symtome können sein:

Kopfzucken - wiederholtes Augenreiben - Futterverweigerung

Gruß
Michael
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