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1

Montag, 22. Januar 2007, 16:41

Artikel über Gewährleistungsrecht beim Tierkauf

Hallo zusammen,

aus den Tiefen des Internets zaubere ich hier einen Artikel hervor, den ich heute gefunden habe und extrem bemerkenswert finde

DATZ

Warum?
Weil er eine interessante Frage aufwirft: Wie ist die Rechtslage, wenn ein Käufer einem Verkäufer (Züchter, Händler) ein krankes Tier abkauft. Sei es Herpes, sei es Verhöckerungsansätze - Fälle dieser Art kennen sicher viele von Euch.
Der Artikel liest sich etwas trocken, zugegeben. Aber er weist Euch ganz klar die Möglichkeiten einer "Nachbesserung" auf, bzw. Umtausch oder Rückgabe erkrankter Tiere. Allerdings liegt die Beweislast, dass das Tier am Kauftag bereits erkrankt war, beim Käufer.
Mehr dazu im Artikel selbst.

Lutz

Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt lediglich die Meinung des Benutzers hapa verfasst am Montag, 22. Januar 2007, 16:41 Uhr wider, nicht aber die der Forenbetreiber, Administratoren und Moderatoren des Forums, welche sich hiermit ausdrücklich von diesem Beitrag distanzieren. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung


EvamariaV

unregistriert

2

Montag, 22. Januar 2007, 18:51

RE: Artikel über Gewährleistungsrecht beim Tierkauf

Hallo lieber Lutz,

da ist dir ja eine wahre Fleißarbeit besonderer Art gelungen! :right

Könnte man diesen Artikel, da er ja von großer Bedeutung gerade für uns hier ist, nicht abspeichern, sodass wir ihn bei Bedarf sofort präsent haben?

LG
Evamaria

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3

Montag, 22. Januar 2007, 21:15

RE: Artikel über Gewährleistungsrecht beim Tierkauf

Zitat

Original von EvamariaV


Könnte man diesen Artikel, da er ja von großer Bedeutung gerade für uns hier ist, nicht abspeichern, sodass wir ihn bei Bedarf sofort präsent haben?

LG
Evamaria


Wenn Lutz dafür die Genehmigung einholt, gerne.
Willst du mal mailen ob wir den Artikel kopieren und hier posten dürfen @Lutz?
Signatur von »Birgit«

4

Montag, 22. Januar 2007, 21:57

RE: Artikel über Gewährleistungsrecht beim Tierkauf

Zitat

Original von Birgit
Willst du mal mailen ob wir den Artikel kopieren und hier posten dürfen @Lutz?


Aber gerne - Anfrage soeben erfolgt.
Lutz

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  • »markusri« ist männlich

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5

Montag, 22. Januar 2007, 22:27

Sehr interessanter Artikel, hätte ich den mal früher gehabt. Mein TA gab mir mal folgende Info: Die Zeit, welche eine Schildkröte nach der Ansteckung mit dem Herpesvirus benötigt um Antikörper zu bilden, bewegt sich so um ca. 6 Wochen. Wenn man also Neuzugänge sofort Untersuchen läßt, kann man bzw. der TA ziemlich genau sagen, ob die Schildkröte bereits beim Kauf infiziert war.

LG
Markus
Signatur von »markusri« www.schildkroetengarten.de

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6

Dienstag, 23. Januar 2007, 07:35

Hi,

danke Markus. :heul

Ich hatte gerade die Hoffnung, dass es eine Absicherung für meine Neuzugänge gibt, die ich aber erst im Frühjahr testen kann.

Gibt es eine Möglichkeit nach zu weisen, dass die Kröte evt. schon länger diesen Virus hat?

LG

Esther
Signatur von »Esther«

Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf darüber entscheiden, was es zum Abendessen gibt.

-Sprichwort

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Esther« (23. Januar 2007, 07:38)
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  • Private Nachricht senden

7

Dienstag, 23. Januar 2007, 23:03

Sorry Esther,
wollte Dir natürlich nicht den Tag verderben, kenne die Situation in der Du Dich befindest ebenfalls sehr gut. Der zuverlässigste Test speziel um eine Herpesinfektion nachzuweisen, dürfte der Antikörpernachweis über das Blut sein. Ob man darüber auch bestimmen kann wie lange die Schildkröte schon diese Antikörper in sich hat, kann ich leider nicht sagen, ich denke aber das wird nicht gehen.

Ein größeres Problem finde ich ist allerdings, nicht ob ich wieder etwas Geld für die evtl. kranke Kröte zurückbekomme, sondern was passiert mit der evtl. herpesinfizierten Kröte wenn sich der Verkäufer schräg stellt und man evtl. nicht den Nachweis erbringen kann, dass die Kröte zum Zeitpunkt des kaufes schon krank war ?

Und das andere ist doch, wieviele dieser kranke Schildkröten werden bewust wieder, ohne Hinweis auf ihre Erkrankung weiterverkauft ?

LG
Markus
Signatur von »markusri« www.schildkroetengarten.de

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8

Donnerstag, 25. Januar 2007, 12:15

Aktueller Zwischenstand, eine Überlegung und ein Nachtrag:

Von DATZ habe ich bisher nichts gehört, wir müssen also wohl oder übel vorerst mit dem Link vorlieb nehmen.

Eine Überlegung:
Alle leidenschaftlichen Ebayer wissen, dass bei Privatverkäufen die Gewährleistung außer Kraft gesetzt werden kann, wenn dies vor dem Verkauf deutlich gemach wurde – also der Hinweis: Privatverkauf, keine Gewährleistung.
Ansonsten könnte wohl auch ein Privatverkäufer in die Pflicht genommen werden.
Das wiederum führt zu einem ganz anderen Thema, das mal gesondert beredet werden könnte/sollte.
Ist es nicht sinnvoll, eine Art Mustervertrag zu haben, den die Privatverkäufer/Züchter mit dem Käufer abschließen? Vielleicht möchte jemand dazu einen Thread aufmachen, der darüber etwas weiß, sagen will?
Es zieht Kreise: Im Moment geht mir durch den Kopf, dass sicher der eine oder andere, der seine Tiere verkauft, das Geld einfach so in die Tasche steckt. Ein Vertrag wäre da schon eher kritisch, oder?

Ein persönlicher Nachtrag:
Wer auf die Idee kommt, mit dem Verkäufer/Händler in eine juristische Auseinandersetzung zu treten, sollte sich in jedem Fall fachlich (also von einem Anwalt) beraten zu lassen.

Lutz

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9

Donnerstag, 25. Januar 2007, 12:26

@ Markus
Ein schwacher Trost: Verschweigt der Verkäufer Herpes beim Verkauf der Tiere, kann er nur hoffen, dass ihm das keiner nachweist. Im Prinzip hat er eine mit Mängeln versehene Ware abgesetzt - und zwar arglistig.
Er ist also in jedem Fall haftbar zu machen.
Lutz

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